Lizensierung als Schutz für Online Gamer

Lizensierung als Schutz für Online Gamer

Neben dem Spielangebot, dem Bekanntheitsgrad, den Auszahlungsbedingungen und den Zahlungsmöglichkeiten ist die Lizensierung für die Spieler ein besonders wichtiges Themea. Je nachdem wo ein Online Casino lizensiert ist, bietet es dem Spieler entsprechenden Schutz. Die meisten Online Anbieter verfügen über eine Lizenz im Ausland. Im Falle eines Streits zwischen dem Spieler und dem Online Casino Betreiber kann es von enormer Wichtigkeit für den Spieler sein, in welchem Land das Casino lizensiert ist.

In der Welt der Online Casinos sind Lizensierungen in den Regionen Alderney, Antigua und Barbuda, Costa Rica, Gibraltar, Isle of Man, Kahnawake und Malta besonders weit verbreitet. Zu den Orten mit den strengsten Aufsichtsbehörden zählt Alderney. Hier sorgt die Alderney Gaming Control Commission für eine strenge Regulierung und zahlreiche Gesetze und Richtlinien bieten den Spielern entsprechenden Schutz. Natürlich ist hierbei zu bedenken, dass durch die Strenge bei der Regulierung nur wenige Anbieter über eine Lizenz aus Alderney verfügen. Bekannte Lizensierungsgebiete sind Gibraltar und Malta.

Bekannte Online Casinos sind oftmals in Gibraltar lizensiert. Der Grund hierfür sind die geringen Lizenzgebühren. Diese wiederum bieten den Spielern allerdings wenig Schutz und die in Gibraltar lizensierten Casinos haben zum Teil einen schlechten Ruf, wenn es um Beschwerden und Probleme von Seiten der Spieler geht. Auch Malta gilt als beliebtes Lizensierungsgebiet. Die Regulierungsbehörde hier hat keinen schlechten Ruf, aber auch hier geht es den Betreibern vorrangig um die geringen Lizenzgebühren. Auch hier können die Spieler sich bei Problemen und Beschwerden kaum auf die Hilfe der entsprechenden Regulierungsbehörde verlassen.

Strenge Regulierung oder billige Angebote

Orte wie Antigua und Barbuda gelten als Lizensierungsgebiet mit strengen Bedingungen, dies schafft natürlich eine hohe Sicherheit für die Kunden. Im Vergleich dazu bietet die Lizensierung in Costa Rica den Kunden fast gar keine Sicherheit, denn hier gibt es von Seiten der Behörde kein Verantwortungsgefühl gegenüber den Kunden und man interessiert sich nur dafür, die Lizenzgebühr fristgerecht einzuziehen. Mit Beginn des Online Glücksspiels lizensierten sich viele Betreiber in Kahnawake.

Die Lizensierung in dem Indianer-Gebiet verschaffte den Spielern anfangs jedoch keinen Schutz, später sollte dies verbessert werden, allerdings machte die Regulierung in den USA es dem Lizensierungsangebot nicht besonders leicht und daher sind kaum noch Online Casinos vor Ort lizensiert. Ein besonders respektiertes Gebiet für Lizensierungen ist die Isle of Man. Auch hier gibt es eine strenge Regulierung des Online Glücksspiels. Der Spielerschutz steht bei den Online Casinos mit einer Lizenz von der Isle of Man deutlich im Vordergrund.

Regulierung von Online Glücksspiel in den Niederlanden

Regulierung von Online Glücksspiel in den Niederlanden

Meldungen zu Folge hat der Politiker bereits das 176 Seiten lange Dokument für die Regulierung von Online Gaming unterzeichnet. Die Gaming Anbieter in den Niederlanden hoffen nun darauf, dass bald ein Gesetz erlassen wird, mit dem die Anbieter die Möglichkeit bekommen, ihr Glücksspielangebot vor Ort legal zu präsentieren.

Trotz der Befürwortung der Regulierung des Online Glücksspiels durch Dijkhoff gibt es noch Ungewissheiten und Gegenargumente von Seiten verschiedener Gruppen. Dies erhofft sich Dijkhoff durch die Unterzeichnung des Dokuments beseitigen zu können. Mit der Regulierung des Online Glücksspiels in den Niederlanden sollen die Online Anbieter vor Ort die Gelegenheit bekommen, sich für eine Lizenz zu bewerben und diese zu erhalten, sofern die Anforderungen erfüllt sind. Dies würde das legale Glücksspielangebot in den Niederlanden ermöglichen und zudem dazu führen, dass das illegale Glücksspielangebot vor Ort eingedämmt werden kann, so die Hoffnung des Politikers.

Geringere Steuer für Online Anbieter

Kritiker hatten sich in der Vergangenheit bereits darüber beschwert, dass die lizensierten Online Anbieter im Falle der Regulierung lediglich eine Bruttoeinnahmesteuer in Höhe von 20 Prozent zu entrichten hätten, während die traditionellen, landbasierten Anbieter Steuern in Höhe von 29 Prozent zu zahlen hätten. Dijkhoff argumentiert jedoch dagegen und meint, dass die niedrigere Steuer gerechtfertigt sei, um ein gutes, lizensiertes Angebot Online präsentieren zu können und somit auch die Konkurrenz durch die illegalen Anbieter ausstechen zu können.

Damit würde auch der Spielerschutz gewährleistet werden zu können, da dies bedeuten würde, dass in den Niederlanden ein legales und reguliertes Online Glücksspiel angeboten würde, welches den Spielern gute Auszahlungen anbieten könne und somit die illegalen Angebote weniger attraktiv erscheinen ließe.

Die enorme Entwicklung des Online Glücksspiels

Die enorme Entwicklung des Online Glücksspiels

Vor allem das Online Glücksspiel erfreut sich in der heutigen Zeit großer Beliebtheit, auch in Deutschland, wo eigentlich eine strenge Regulierung vorherrscht und das Online Gaming illegal ist. Lediglich in Schleswig-Holstein ist das Angebot von Online Glücksspiel aktuell gestattet, dennoch gibt es im Internet zahlreiche Angebote, die von den Usern auch gerne genutzt werden.

Für die Spieler bietet das Online Glücksspiel viele Vorteile. So wird den Spielern durch das Internetangebot eine große Flexibilität geboten. Die Spieler haben jederzeit Zugriff auf die Glücksspiele und auch von überall aus. So ist das Online Glücksspiel vom heimischen Rechner aus möglich, von dafür vorgesehenen Terminals aus und auch via Smartphone oder Tablet von unterwegs.

Fast alle Glücksspielangebote sind in Deutschland illegal, dennoch spielen die Gamer gerne online. Umso schwieriger ist es für die Gamer jedoch, ein seriöses Online Casino zu finden. Hier gibt es unterschiedliche Kriterien, auf die die Spieler achten sollten, wenn sie sich für ein Online Casino entscheiden wollen. Vergleichsportale bieten sich hier an, um ein entsprechend seriöses Casino zu finden.

Anhaltender Boom auf dem Online Glücksspiel Markt

Trotz teils nicht vorhandener Regulierung oder Illegalität geht der Boom des Online Glücksspiels stetig weiter. Der Online Glücksspielmarkt wächst weiterhin an und die Umsätze steigen. Dies kommt auch den Ländern zugute, wenn eine Regulierung vorherrscht, denn dann profitieren die Regierungen von dem Online Glücksspiel Angebot.

Auch in Deutschland entwickelt sich der Online Glücksspielmarkt weiter, daher ist es kaum verwunderlich, dass die Regulierung aktuell vorangetrieben werden soll und man dabei ist sich Gedanken zum Thema Legalisierung und Lizensierung zu machen.

Sheldon Adelson im Kampf gegen Online Glücksspiel

Sheldon Adelson im Kampf gegen Online Glücksspiel

Im Repräsentantenhaus in Washington DC wurde nun durch den Abgeordneten Jason Chaffetz der Restore Americas Wire Act (RAWA) eingereicht. Mit diesem plant Adelson in Zukunft ein Verbot von Online Glücksspiel in den USA erzwingen zu können. Natürlich sorgt dies nicht nur für Freudenbekundungen, es gibt bereits einige Gegenstimmen, die nun immer lauter werden.

Adelson hatte in der Vergangenheit wieder und wieder deutlich gemacht, dass von Online Glücksspiel und vor allem vom Online Poker eine große Gefahr ausgehe. Dies sei auch der Grund dafür, warum er sich gegen die Regulierung von Online Glücksspiel im ganzen Land einsetze. Mit dem Gesetz soll Online Gaming im ganzen Land verboten werden, auch in den Staaten, in denen bereits eine Regulierung des Online Glücksspiels erfolgte.

RAWA noch nicht vom Tisch

Die Poker-Community ist natürlich gerade in Bezug auf Online Poker ganz anderer Meinung und erhielt aus vielen anderen Bereichen bereits auch Unterstützung. Zum Beispiel hat die American Conservative Union (ACU) nun negative Stimmen gegen den RAWA abgegeben. Das Gesetz wird von verschiedenen Leuten bereits scharf kritisiert und es wird in Zukunft sicher noch einige Diskussionen rund um das Thema in den USA geben.

Auch wenn es bereits zahlreiche Gegenstimmen gegen den Gesetzesvorschlag gibt, so ist bisher keine Entscheidung darüber gefallen. Die Gegner machen deutlich, dass es unverantwortlich sei, ein Gesetz mit aller Gewalt durchsetzen zu wollen und den Bundesstaaten somit die eigene Entscheidungsfreiheit abzusprechen. Zuletzt sorgte der Black Friday in den USA für viel Aufsehen, denn hier wurde Online Poker von einem Tag auf den anderen vom Netz genommen. Nun wird von Experten erneut eine ähnliche Bedrohung gesehen, dieses Mal allerdings durch den RAWA.

Neue Version des RAWA sorgt für Gegenstimmen

Neue Version des RAWA sorgt für Gegenstimmen

Dies versucht er nun mit einer neuen Version des Restore Americas Wire Acts (RAWA), der bereits im Repräsentantenhaus in Washington DC vorgelegt wurde. Die neue Version des RAWA würde allerdings bedeuten, dass die Bemühungen um einen regulierten Online Pokermarkt in der Vergangenheit umsonst gewesen seien. Verständlich also, dass sich bereits einige Gegner gegen die neue Version ausgesprochen haben. Zu diesen Gegnern gehört auch die zukünftige Generalstaatsanwältin Loretta Lynch, die sich deutlich gegen die änderungen des RAWA ausgesprochen hat.

Für die Pokercommunity in den USA war die Meldung, dass sich die zukünftige Generalstaatsanwältin gegen die änderungen des RAWA ausgesprochen habe, eine positive Neuigkeit, denn natürlich ist es gerade die Community, die sich für die Regulierung des Online Pokermarkts in den USA einsetzt. Die änderungen des RAWA würden den Federal Wire Act of 1961 insofern abändern, dass Casino Games und Lotto in Zukunft ebenfalls illegal wären. Damit würden die Regelungen, die in den regulierten Bundesstaaten eingeführt wurden, außer Kraft gesetzt werden, wodurch auch hier das Online Gambling in Zukunft unterlassen werden müsste.

Deutliches Zeichen von Loretta Lynch

Der änderungsvorschlag sowie der RAWA selber sind in den USA sehr umstritten. Es gibt zahlreiche Gegensprecher und vor allem auch die die American Conservative Union hatte sich in der Vergangenheit bereits gegen den Gesetzesentwurf ausgesprochen. Die 55-jährige Loretta Lynch befindet sich derzeit inmitten ihrer eigenen Kandidatur für den Posten als United States Attorney General.

Im Zuge dessen wurde sie zum aktuellen Glücksspielthema befragt. Hier setzte sie ein deutliches Zeichen und sprach sich gegen die änderungsvorschläge aus. Hierdurch ist zwar in Bezug auf den RAWA bisher keine Entscheidung gefallen, doch mit dem Einsatz durch Lynch wurde in dieser Sache ein eindeutiges Zeichen gesetzt, sehr zur Freude der Poker-Community in den USA.