Spielbanken in Berlin und Erfurt werden zum Verkauf gestellt

Spielbanken in Berlin und Erfurt werden zum Verkauf gestellt

Die NRW Bank hat die Spielbanken nun zum Verkauf ausgeschrieben, um sich so von den verlustreichen Spielbanken zu trennen. Mit dem Verkauf ist außerdem die Entscheidung gefallen, sich zukünftig auf die Spielbanken im eigenen Bundesland zu konzentrieren und die Nordrhein-Westfälischen Casinos zu unterstützen.

Die Zahlen, die für den geplanten Verkauf ausschlaggebend waren, waren unter Anderem die Verluste aus dem Jahr 2010. In Berlin wurden 1,9 Millionen Euro Verlust gemacht und auch in Bremen wurden 1,8 Millionen Miese gemacht. Die Zahlen von 2011 wurden im Zuge dessen nicht bekannt gegeben. Die Verlustrechnungen werden den hohen Spielbankabgaben zugeschrieben. Die Spielbanken müssen einen hohen Prozentsatz von den Gewinnen als Spielbankenabgaben abführen. Diese Gelder fließen dann in die Haushalte oder auch an soziale Einrichtungen.

Durch die hohen Abgaben machen die Spielbanken Verluste, welche durch den Eigentümer, durch die NRW.Bank, aufgefangen und ausgeglichen werden müssen. Für die NRW.Bank ist dieser Zustand in dieser Form nicht mehr tragbar und daher soll der Verkauf umgesetzt werden. Grundsätzlich gibt ein Sprecher der Institution selbst an, sei es seltsam, dass die Bank eine Spielbank in einem anderen Bundesland betreibe.

Daher plant die Bank nun sich mit den eigenen Geldern auch auf das eigene Bundesland zu konzentrieren und so in anderen Bundesländern keine Verluste mehr einzufahren. Ob Käufer für die Spielbanken gefunden werden und ob die Pläne und damit auch die Rechnung der NRW.Bank aufgeht, wird sich in der nächsten Zeit zeigen.