Das Spiel mit dem Glück: Jobporträit eines Croupiers

Das Spiel mit dem Glück: Jobporträit eines Croupiers

Zum einen gehören ein gutes Gedächtnis und flinke Finger zu den Voraussetzungen für den Job als Croupier. Ein Croupier hat jeden Tag Kontakt mit Kunden und muss nebenbei das Spiel ausrichten, rechnen können und die Jetons professionell über die Spieltische bringen. Verschiedene Spielbanken bieten unterschiedliche Ausbildungswege ein. Besonders viel Aufmerksamkeit erregt die spezielle Akademie, die Nachwuchs-Croupiers für den Job am Spieltisch ausbildet.

Die Akademie ist nicht besonders bekannt und das ist auch gut so, denn in der Spielbank sollen die Kunden nicht auf die Idee kommen, dass die Mitarbeiter vor Ort erst monatelang für den Job üben mussten. An der Akademie lernen die Croupier-Schüler nicht nur den Umgang mit Karten, Spielchips und Würfeln, sondern auch den Umgang mit Gästen und den überblick zu behalten. Seriosität können Croupiers am Spieltisch nur dann ausstrahlen, wenn sie ihr Handwerk beherrschen. Der Gast fühlt sich in einer Spielbank nur dann sicher, wenn die Mitarbeiter vor Ort wissen was sie tun, selbst sicher sind und diese Sicherheit auf den Kunden übertragen.

Die Ausbildung zum Glück

Die Ausbildung zum Croupier dauert acht Monate. Während der Ausbildung werden reale Spielsituationen nachgestellt, reales Publikum haben die frischgebackenen Croupiers dann allerdings erst nach Abschluss der Ausbildung. Vor allem in der Schweiz ist großer Bedarf da neue Croupiers einzustellen. In Deutschland hingegen floriert der Markt der Spielbanken nicht mehr so, deshalb ist es hier auch schwieriger schnell einen Job in der Glücksspielbranche zu finden.

FDP stimmt Glücksspielstaatsvertragsentwurf zu

FDP stimmt Glücksspielstaatsvertragsentwurf zu

Mit dieser Entscheidung wird die Partei den künftigen Glücksspielstaatsvertrag mit beschließen. Die FDP hatte vorab viel Kritik geäußert und wollte sich der Entscheidung anfangs nicht mit anschließen, allerdings scheint die Partei nun die Meinung geändert zu haben.

Der Glücksspielstaatsvertrag sorgte bisher für viele Diskussionen und Aufregung. Bis jetzt sträubte sich die FDP dagegen, bei dem Entwurf zuzustimmen.

Gründe hierfür sei die nicht Konformität in Bezug auf das europäische Recht. Im Spiegel wurde das Statement des FDP-Fraktionsvorsitzenden Christian Dürr bekanntgegeben, bei dem er die Worte "Wir stimmen zu" verlauten ließ.

Es wurde auch von anderen Seiten kritisiert, dass der Gesetzesentwurf nicht mit dem EU-Recht konform gehe.

Darüber hinaus wurde sowohl von der FDP als auch von anderen Seiten die restriktive Gesetzgebung bemängelt, die besonders für die Sportwettenanbieter nicht von Vorteil sei. Kritik hagelte es bisher in Massen, jedoch wurde nun deutlich, dass die EU-Kommission offensichtlich keine grundlegenden Bedenken geäußert hätten.

Laut der neusten Nachrichten wolle auch die FDP in Bayern und Hessen den künftigen Glücksspielstaatsvertrag mit beschließen. Auch in Sachsen ist die FDP an der Regierung beteiligt. Darüber hinaus bekanntermaßen zusätzlich in Schleswig-Holstein, wo jedoch das eigene Glücksspielgesetz verabschiedet wurde.

Der Ministerpräsident Schleswig-Holsteins unterzeichnete den Gesetzesentwurf nicht und Schleswig-Holstein setzte damit den Alleingang des eigenen Bundeslands durch. Auch Schleswig-Holstein kritisierte den Gesetzesentwurf für den künftigen Glücksspielstaatsvertrag, aufgrund der nicht Konformität mit dem europäischen Gesetz.