Stärkere Regulierung im Saarland

Stärkere Regulierung im Saarland

Betroffen sind vor allem zunehmen die jüngeren Menschen und die Jugendlichen. Das die Spielsucht jedoch eine große Gefahr darstellt und auch für Jugendliche sehr gefährlich ist, ist die bedeutende Schattenseite dieses Wachstumsprozesses. Genau aus diesem Grund wollen die Regierungen mancher Bundesländer, für strengere Regulierung sorgen, so auch im Saarland. Mit dem Antrieb der Landesfraktion B90/Grüne sollen schärfere Auflagen die jungen Menschen vom Spielen abhalten und Spieler vor der Sucht schützen.

Um die schärfere Regulierung durchzusetzen sollen im Saarland zuerst einmal die Regelungen für die privaten Spielhallen auch auf die staatlichen Spielbanken angewendet werden. Damit würde auch den Spielhallen geholfen werden, da die Voraussetzungen für alle Glücksspielanbieter die gleichen wären und die Dienstleistungsfreiheit für alle Anbieter die gleiche sein würde. Die privaten Anbieter hatten sich an maximale Aufstellungsanzahlen und Schließzeiten zu halten, während die Spielbanken freie Hand hatten. Dadurch hatten die Spielsüchtigen die Möglichkeiten, immer ganz einfach eine Ausweichmöglichkeit zu finden. Dies soll in Zukunft dadurch unterbunden werden.

Für die staatlichen Regelungen sollen nun in Zukunft Regelungen eingeführt werden, die an die Regelungen für die privaten Spielstätten angelehnt sind. Diese sollen die Begrenzung der Spielautomatenanzahl beinhalten sowie eine maximale Spieldauer, die maximalen Höchsteinsätze und ?gewinne, so wie zeitliche Begrenzungen. Zwangspausen und maximale Verlusteinstellungen sollen in Zukunft auch für die staatlichen Spielbanken gelten. Mit der Anpassungen der Regelungen sollen auf der einen Seite Gerechtigkeit und auf der anderen Seite auch ein stärkerer Schutz für die Spieler geschaffen werden.