Prozess um den österreichischen Millionengewinn beendet

Prozess um den österreichischen Millionengewinn beendet

Der Prozess wurde nun beendet und das Casino Bregenz zahlte dem Spieler eine Million Euro als Vergleichssumme aus. Das österreichische Casino hatte den Gewinn von Anfang an nicht ausgezahlt und nicht auszahlen wollen, da es sich laut dem Unternehmen um einen Softwarefehler handelte.

Der 26-jährige Automatenspieler aus der Schweiz spielte im Casino Bregenz an einem Spielautomaten, an dem er dann eine Summe in Höhe von 43 Millionen Euro gewann. Doch diese Summe wurde von der Casino Austria AG nicht ausgezahlt, da diese versicherte, dass der Jackpotgewinn auf einen Softwarefehler an dem Spielautomaten zurückzuführen sei.

In dem anschließenden Prozess forderte der Schweizer Spieler Schadensersatz in Höhe von 5 Millionen Euro. Noch vor dem eingeleiteten Prozess bot die Casino Austria AG Merlaku eine Summe in Höhe von 500.000 Euro, die der Automatenspieler jedoch nicht annahm. Der Prozess dauerte nun letztlich mehrere Monate und der 26-jährige konnte eine Summe in Höhe von einer Million Euro für sich beanspruchen. Nun wurde der Prozess eingestellt.

Für den Schweizer ist es auf gewisse Weise tragisch, dass er von einem Gewinn in Höhe von 43 Millionen Euro lediglich eine Million Euro ausgezahlt bekommen hat. Der Spieler klagte auch nur auf 5 Millionen Euro, da der Streitwert bei einer Klage auf die gewonnenen 43 Euro zu hoch gewesen und für den Spieler unbezahlbar gewesen wären. Die Million ist nun zwar besser als nichts, aber im Vergleich zu den 43 Millionen Euro auch gleichzeitig fast gar nichts.