Euromat Gaming Summit in Barcelona

Euromat Gaming Summit in Barcelona

Besonders interessant ist die Tagung für die Automatenwirtschaft, weil es ein Anliegen des Interessensverbandes ist, die rechtlichen Voraussetzungen für die Automatenwirtschaft europaweit zu verbessern. Bei einer solchen Veranstaltung darf natürlich Bally Wulff nicht fehlen. Das Unternehmen tritt zu dieser Veranstaltung als Sponsor in Erscheinung.

Bally Wulff ist eine bekannte Größe im Bereich der Automatenwirtschaft. Als Hersteller von Spielgeräten und abwechslungsreichen Spielpaketen hat Bally Wulff sich im Laufe der Jahre einen Namen gemacht. Bekannt ist Bally Wulff sowohl in Deutschland als auch in Italien und Spanien. Die auf der Tagung zu besprechenden Themen sind für Bally Wulff von besonderem Interesse, daher hat das Unternehmen die eigene Anwesenheit vor Ort in Barcelona bereits längerfristig geplant.

Dialog mit europäischen Gremien

Es liegt im Interesse von Euromat mit der Europäischen Union und weiteren europäischen Gremien ins Gespräch zu kommen. Auf der Agenda der Tagung stehen einige wichtige Themen, dazu gehören:

– spielbezogene Fragen im Hinblick auf Politik und Gesetzgebung

– europaweite Interessensvertretung der Automatenwirtschaft

– europaweite Verbesserung der rechtlichen Voraussetzungen für die Automatenwirtschaft

Für Bally Wulff sind als Spielautomatenhersteller einige der Themen von besonderem Interesse. Das Unternehmen wird vor Ort einen Messestand haben, bei dem Besucher und Interessenten gerne gesehen sind.

Die Großen fressen die Kleinen – Unsichere Zukunft bei Crown Technologies

Die Großen fressen die Kleinen – Unsichere Zukunft bei Crown Technologies

Als Automatenbauer hat Busse viele Spielautomaten unter der Marke Crown Technologies auf den Markt gebracht, Spielautomaten die mit ihren blinkenden Lichtern viele Menschen faszinieren und zum Zocken verleiten. Während die Spieler in vielen Fällen zu den Verlierern zählen, gehört Busse bei Crown Technologies zu den Gewinnern. Das Unternehmen, welches zur österreichischen Novomatic Gruppe gehört, konnte im letzten Jahr 650 Millionen Euro Gewinn mit dem Glücksspiel einfahren. Doch das Glück scheint auch bei den Automatenherstellern nicht mehr lange anzuhalten, denn der Gesetzgeber plant nun strenger gegen die Spielhallen vorzugehen.

Die Branche hat sich im Laufe der Jahre enorm weiterentwickelt. Während die Spielautomaten vor Jahren noch sehr einfach konstruiert waren und als einarmige Banditen einen großen Reiz auf die Spieler ausübten, besitzt jeder Spielautomat heute eine eigene Thematik und eine besondere, technische Finesse. Nicht nur die bequeme Sitzmöglichkeit, auch hochauflösende Grafiken, musikalische Untermalung und ein spannendes Thema sind heute bei fast jedem Spielautomaten zu finden.

Vergnügen bringen die technisch stetig weiterentwickelten Automaten den Spielern in jedem Fall, doch die Chance auf einen wirklichen Gewinn scheint verhältnismäßig gering. Letztendlich verdienen Automatenhersteller und Spielhallenbetreiber mit den Geräten ihren Lebensunterhalt, klar also, dass der Sieger bei diesem Glücksspiel immer der Betreiber ist. Die Sucht der Spieler wird demnach gerade im Falle der Spielautomaten von Seiten der Hersteller und Betreiber gnadenlos ausgenutzt.

Spielsuchtbekämpfung als Ruin für Automatenhersteller

Das Blatt soll sich in Zukunft jedoch wenden. In Zukunft sollen es nicht mehr die Betreiber und die Hersteller sein, die das große Glück mit dem Angebot von Glücksspiel erleben und vor allem sollen die Hersteller und Betreiber nicht mehr von der Spielsucht der Menschen profitieren. Der Gesetzgeber hat bereits verschiedene Regelungen eingeführt und ist derzeit dabei, diese Regelungen zu verschärfen und durchzusetzen.

Mit den gesetzlichen Bestimmungen wird die Anzahl der Spielautomaten verringert, das Angebot für die Betreiber erschwert und es ist auch damit zu rechnen, dass viele Anbieter sich dieses Glücksspielangebot in Zukunft nicht mehr leisten können werden. Auch für die Hersteller bedeutet dies, dass sie aktuell einer ungewissen Zukunft entgegenblicken.

Sportwettenkonzession für Gauselmann

Sportwettenkonzession für Gauselmann

Das Sportwettengeschäft florierte auch vorher bereits in Deutschland, allerdings waren es bisher vorrangig ausländische Anbieter, die mit dem Geschäft Erfolg hatten. Nachdem nun die Konzessionsvergabe erfolgte hoffen auch inländische Anbieter, wie der Spielautomatenhersteller Gauselmann, einen Teil des Kuchens abhaben zu können.

Die Sportwettenkonzession wird an das gauselmannsche Tochterunternehmen Cashpoint ausgegeben. Die Entscheidung, welche Unternehmen eine Lizenz erhalten, wurde am 2. September bekannt gegeben. Cashpoint ist das zur Gauselmann-Gruppe zugehörige Sportwettenunternehmen, welches in österreich bereits sehr erfolgreich ist. Dieser Erfolg soll sich nun nach Angaben Gauselmanns auch auf den heimischen Markt ausbreiten, denn mit den Konzessionen ist es den ausgewählten Anbietern gestattet, in Deutschland legal Sportwetten anzubieten.

Im Zuge der Lizenzvergabe feiert der Spielautomatenhersteller Gauselmann einen zusätzlichen Erfolg, denn bei der Auswahl für die Konzessionsvergabe wurde Cashpoint als das mit Abstand beste Unternehmen hervorgehoben, sogar noch vor dem staatlichen Sportwettenanbieter Oddset, der auf Platz zwei bewertet wurde.

Gauselmann als größter Kritiker

Durch die langjährigen Streits zwischen Gauselmann und Bund und Ländern war ein solches Ergebnis für die Gauselmann Gruppe nicht zu erwarten, denn mit der Entscheidung wurde dem größten Kritiker eine Konzession für das Sportwettengeschäft zugesprochen. Der Vorwurf Gauselmanns lautete in den vergangenen Jahren vor allem, dass Bund und Länder sehr um das Wohlergehen von Casinos und Lotterien bedacht seien, mit ihrer Glücksspielpolitik jedoch gewaltsam gegen die Konkurrenz vorzugehen versuchten. Trotz der starken Vorwürfe hat Gauselmann mit seinem Sportwettenunternehmen von Seiten des hessischen Innenministeriums nun die Bestnote erhalten und kann in Zukunft beim inländischen, legalen Sportwettengeschäft mitmischen.

Auch wenn dies eigentlich eine sehr positive Nachricht ist, so gibt es wie in vielen Fällen auch hier einen bitteren Beigeschmack. Die Unternehmen, die im Zuge der Konzessionsvergabe nicht berücksichtigt wurden, planen gerichtlich gegen die Entscheidung vorzugehen.

Für die glücklichen Lizenznehmer bedeutet dies, dass diese sich auf eine längere Wartezeit einstellen müssen, denn das lizensierte Sportwettenangebot wird erst dann legal am Markt präsentiert werden dürfen, wenn der Prozess vollkommen abgeschlossen ist. Die Lizenznehmer rechnen bereits mit einer längeren Wartezeit, bis hier endlich endgültige Entscheidungen getroffen werden.

Systembenutzer Konferenz von Bally Technologies mit Magic Johnson

Systembenutzer Konferenz von Bally Technologies mit Magic Johnson

Bally Technologies ist als Spielautomatenhersteller bekannt, der sowohl einfache Slots, als auch Video-Slots, Casinomanagementsysteme und Netzwerksysteme herstellt. Das Motto der Veranstaltung wird "Be a Planer" sein und es wurden viele Casinobetreiber aus der Branche eingeladen. Als Teilnehmer werden bis zu 400 Kunden auf der Veranstaltung erwartet.

Magic Johnson ist ein bekannter Name unter Basketballfans und -spielern. Er hat eine bedeutende Karriere bei der NBA hinter sich, zu welcher auch drei NBA Finale MVP Awards und zwei Siege beim NBA Championship zählen. Er gehört zu den 50 besten Spielern der NBA Geschichte und befindet sich außerdem in der Hall of Fame der Basketballer.

Der Einsatz des Basketballstars als Sprecher auf der Systembenutzerkonferenz wurde deshalb entschieden, weil die Unternehmer von Bally Technologies der Meinung seien, dass Magic Johnson, mit seiner Einstellung zum Leben und seinem Optimismus auch in schwierigen Lebensphasen, ein guter Redner sei, der den Zuhörern positive Energien übermitteln kann und auf andere motivierend wirkt. Der Basketballprofi entschied sich nach der Basketballkarriere für die Gründung des eigenen Unternehmens mit dem Namen Magic Johnson Enterprises, welches bis heute positive Erfolge verbuchen kann. Darüber hinaus schrieb der Sportler insgesamt vier Bücher.

Neben den Möglichkeiten, auf der Veranstaltung neue Kontakte zu knüpfen und sich bei den Angeboten des Unternehmens Bally Technologies umzusehen, sollen die Casinobetreiber auch einmal selbst erleben, wie es ist die Angebote aus der Sicht der Casinokunden zu sehen. Hier kann probiert, gelobt, kritisiert und getestet werden.

Rettung für die Spielbanken in Sachsen-Anhalt?

Seit einiger Zeit ist die Situation rund um die Spielbanken in Sachsen-Anhalt kein Geheimnis mehr. Sie stehen vor dem Aus, wenn nicht bald eine zündende Idee aufkommt und ein Plan vorgelegt wird, der die Rettung der Einrichtungen vorsieht.

An dieser Stelle mischt seit neustem der Besitzer des Unternehmens Apex mit, Johannes Weißengruber (46). Der Unternehmer führt das Unternehmen, welches in 18 Ländern agiert und als Spielautomatenhersteller bekannt ist.

Der Unternehmer gilt, durch die Erfahrung, die er sich mit Hilfe seines Unternehmens und seiner Arbeit in der Glücksspielbranche angeeignet hat, als Branchenexperte. Nun steht Sachsen-Anhalt bei ihm auf dem Plan. Nachdem er die Spielbanken in Halle und Magdeburg besucht hatte, stand sein Entschluss fest: er wird investieren. Er sieht die Investition als eine gute Anlage. Spielbanken bieten der Kundschaft Entertainment, so seine Aussage.

Die besichtigten Spielbanken seien durchaus etwas veraltet und marode, trotzdem stecke in ihnen viel Potential. Mit der Investition plant der Geschäftsmann eine Renovierung und Sanierung der Einrichtungen, um diese im neuen Glanz erstrahlen lassen zu können. Wenn mit der Modernisierung erst einmal die Casinoatmosphäre hergestellt sei und die Bedingungen stimmen, dann könnte dies auch wieder glücksspielbegeisterte Kundschaft in die Hallen locken, so der Unternehmer in einem Interview.

Der Besitzer von Apex wartet nun auf eine Entscheidung, von Seiten des Insolvenzverwalters, bezüglich der übernahme und der Lizenz, damit er dann endlich in die Vollen gehen kann. Scheinbar kann es ihm nicht schnell genug gehen, denn laut eigener Aussage hätte er das Geschäft am liebsten bereits vor einem Monat abgewickelt.

Fest zu stehen scheint, dass die Standorte und damit auch die Häuser in Halle und Magdeburg beibehalten werden sollen und hier für die Zukunft, wenn Weißengruber den Zuschlag bekommt, Renovierungsarbeiten und Modernisierungen auf dem Plan stehen. Was mit dem Standort Wernigerode geschehen wird kann der Unternehmer noch nicht sicher sagen, da er selber hierzu erst einmal vor Ort gewesen sein möchte.

Für Sachsen-Anhalt wird eine Lizenz ausgeschrieben, die fünf Standorte beinhaltet. Für zwei habe der Geschäftsmann sich bereits sicher entschieden, über den weiteren wird noch entschieden. So oder so bleiben damit zwei Standorte offen. Hierzu gibt Weißengruber an, dass er zwei gute Standorte suchen und finden wird, damit das Glücksspiel in Sachsen-Anhalt wieder aufblühen kann.