Platz Eins der bayrischen Spielbanken: Bad Wiessee

Platz Eins der bayrischen Spielbanken: Bad Wiessee

Es gibt insgesamt neun bayrische Spielbanken, von denen nur eine den ersten Platz belegen kann. Hierbei handelt es sich um die Spielbank Bad Wiessee, die von Finanzminister Markus Söder eigens als Favorit nominiert wurde.

Wenn es um die Spielbank Bad Wiessee geht, dann ist teilweise sogar von dem Zugpferd der bayrischen Spielbanken die Rede. Neben der Größe der Spielbank überzeugt das Casino außerdem durch die höchste Besucheranzahl im Vergleich mit den anderen Spielbanken in Bayern.

Zahlen und Fakten zu Bad Wiessee:

  • 2015: 20,6 Millionen Euro und 163.000 Besucher
  • 2016: 19,5 Millionen Euro und 156.000 Besucher
  • trotz Rückgang ist Bad Wiessee die beste aller neun Spielbanken Bayerns

Viele Spielbanken beschweren sich nun seit einigen Jahren über die Rückgänge der Besucher und der Einnahmen. Auch in Bad Wiessee ist von einem Rückgang die Rede, trotzdem sich die Zahlen des vergangenen Geschäftsjahres durchaus sehen lassen. Gründe für Besucherrückgänge und geringer werdende Einnahmen sind Rauchverbot, Konkurrenz durch Spielhallen und Online Casinos und anderen Glücksspielangeboten im Internet.

Die Rückgänge der Einnahmen in den Spielbanken betreffen natürlich auch den Staat, denn wenn die Casinos weniger Gelder einspielen, dann fällt auch die Spielbankenabgabe geringer aus. In Bezug auf diese ist auch der Streitfall rund um Bad Wiessee und die umliegenden Gemeinden noch immer ein Thema. Hier wurde der Geldhahn für die Nachbargemeinden zugedreht und seit 2015 bekamen die Nachbargemeinden keinen Anteil an der Spielbankenabgabe ab. Warum nicht? Weil diese sich nicht an den Baukosten für die Spielbank beteiligt hatten. Der Streit liegt aktuell noch vor Gericht, eine Entscheidung ist bisher noch nicht gefallen.

Croupiers für die Spielbank Bad Wiessee gesucht

Croupiers für die Spielbank Bad Wiessee gesucht

Doch neben den Aufgaben, für die Fingerfertigkeit von Nöten ist, brauchen Croupiers auch Empathie, um das Spiel gemeinsam mit den Gästen zu gestalten. Aktuell werden in der Spielbank Bad Wiessee Croupiers (m/w) gesucht.

Welche Voraussetzungen du mitbringen solltest:

– Freude am Umgang mit Menschen

– einen ausgeprägten Sinn für Dienstleistung

– praktische Erfahrung in den Spielen American Roulette und Black Jack

– Verantwortungsbewusstsein

– Teamfähigkeit

– Belastbarkeit

– sicheres und gewandtes Auftreten

– gute Umgangsformen

– fließende deutsche Sprachkenntnisse

Darüber hinaus wünschenswert sind:

– praktische Kenntnisse in den Bereichen French Roulette und Poker (Texas Holdem)

– Bereitschaft zu Schicht-, Nacht- und Wochenendarbeit

Der oder die Croupiers werden in Teil- und in Vollzeit gesucht. Wenn du das Ambiente der Spielbank Bad Wiessee bereits als Gast kennen und lieben gelernt hast und entsprechende Erfahrungen aus der Casinobranche mitbringst, dann ist der Job als Croupier vielleicht genau das richtige für dich? Als Spielemacher gehört der Umgang mit den Gästen zu deinen täglichen Aufgaben. In einer Spielbank lernt man die unterschiedlichsten Menschen und Persönlichkeiten kennen, was die Arbeit neben dem Glücksspiel besonders spannend macht.

Über die Spielbank Bad Wiessee

Die Spielbank Bad Wiessee steht bereits seit dem Jahr 1957 für Tradition und erstklassiges Ambiente. Mit der Lage im gleichnamigen Kurort direkt am Tegernsee bettet sich das Casino in eine sehenswerte Umgebung.

Glücksspiel steht neben Entertainment und gastronomischen Highlights in der Spielbank Bad Wiessee ganz oben. Nach mehreren Erweiterungen, zuletzt im Jahr 2005, bietet die Spielbank heute 6000 qm Spielfreude mit einem Mix aus traditionellen Tischspielen und modernen Spielautomaten. Als Croupier arbeitest du in der Welt des klassischen Glücksspiels. Die Spielbank freut sich schon jetzt auf deine Bewerbung. Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei sonst gleicher Eignung bevorzugt.

Pokern – Fluch oder Segen?

Pokern – Fluch oder Segen?

Er begann mit seiner Arbeit als Verteiler in Clubs, hier verdiente er 10 Euro in der Stunde, dass dabei die Familienväter zu kurz kommen, gefällt ihm nicht. Pokern hat nichts mit Glücksspiel, sondern viel mit Mathematik zu tun.

In der Spielbank Bad Wiessee legt er gegen 10 Uhr abends den geknickten 500 Euro-Schein auf den Tisch. Nun kann er seinen Geldbeutel herausnehmen und nach einer raschen Mahlzeit, denn gesunde Ernährung und Getränke ohne Alkohol sind sehr wichtig, zudem ist er noch gut angezogen, spielt er.

Er wartet darauf, dass eine Stimme das Stimmengewirr im Casino übertrumpft und dann klacken die Jetons und die Kugel rollt, bis man per Lautsprecher die Tische fürs Pokern freimacht, das Spiel kann beginnen. Er sitzt nun nicht mehr im Restaurant, in der es besondere Spezialitäten gibt und hat sich auf den Weg zum Pokertisch gemacht, wo er sich nun niederlässt. Sein Name wurde geändert, um anonym zu bleiben, damit niemand ihm zu nahe kommen kann, er ist Mitte 20, groß und sonnengebräunt.

Vor Kurzem war er in Vegas und er erklärte wie es mit dem Pokern funktioniert und dass er oft in der Woche nach Bad Wiessee ins Casino geht. So zeigt er der Konkurrenz, dass er gut spielt und auf Zack ist. Sein Credo ist, dass wenn man innerhalb von zwei Minuten am Tisch nicht sagen kann, wer schlecht pokert, dann ist man selber nicht gut. Er selbst spielt gut, mit Professionalität und mit Strategie und er sagt, dass solides Pokerspiel mit Mathematik zu bewerkstelligen ist.

Genauso hat er sich das erschlossen, als er aus der Schule kam. Als Verteiler in Clubs begann er, für 10 Euro stündlich zu arbeiten und er sagt, dass er so gelernt hat, seine Mitmenschen zu beurteilen, welche Person was legt, und wer über was verfügt. Ab einem gewissen Zeitpunkt wurde das Spiel für ihn interessant, es war die Vielfalt und irgendwann spielte er in Hinterzimmern mit Menschen, die in der Drogenszene und im Rotlicht unterwegs waren. Sein Studium der Soziologie war da Nebensache, interessant für ihn war der Gewinn.

Bei der Hauptveranstaltung der Poker-WM in Vegas, die zu den wichtigsten Wettkämpfen in der Branche gehört, waren 2011 etwa siebentausend Menschen dabei und in diesem Jahr möchte der Mittzwanziger ebenfalls dabei sein, Kostenpunkt 10.000 Dollar. Wenn man hier Sieger ist, dann kann man 10 Millionen Euro gewinnen. Um 11 Uhr abends mischt der Verteiler in der obengenannten Spielbank die Karten und Stapel, dies macht ein seltsames Geräusch, das zudem dem Pokerspiel den Rhythmus verleiht, ansonsten wird nur von Codes und Zahlen geredet.

Der junge Mann lässt die Jetons durch seine Hände gleiten, die 10 Euro-Jetons sind blau, die 50er gelb und glatt und gut zu greifen. Nun agiert er als Geschäftsmann und behandelt die Karten mit fachmännischem Geschick, während draußen ein Gewitter von dannen zieht. Er hat seinen Ernst an der Pforte des Casinos abgegeben, er macht Scherze am Tisch und macht Bemerkungen, wenn ein Gegner optimale Karten in der Hand hält. Die, die ihm gehören, betrachtet er kaum, und dann nur, wenn niemand schaut. Er ist der Meinung, dass er der beste Spieler ist.

Herr Meier sagt, dass es wichtig ist, sich immer gleich zu benehmen, Argumente, die wie seine Religion anmuten. Laut ihm ist es wichtig, dem Geld nicht mit Furcht zu begegnen und keinen am Tisch zu beschimpfen. In München konnte er vor einiger Zeit seine Spielart raffinieren und er wurde immer wieder zu unerlaubten Spielen eingeladen und er ging immer wieder hin, doch die Gesetzeshüter schliefen nicht. Vor zwei Jahren fand hier eine besonders schwere Razzia statt mit 40 Beamten, die mit Rauchgranaten in das Hinterzimmer kamen, seine Mitspieler verhafteten und nicht gerade feinfühlig waren.

über diese Sache wurde nicht viel berichtet. Es war in einer Zeitung zu lesen, dass 60 Beamte 24 Männern und drei Frauen begegneten, die an drei Pokertischen spielten. Auf diesen befanden sich etwa 10.000 Euro bar und auch kleinere Menge von Kokain und Haschisch wurden gefunden. Einer der Spieler hat sich dabei erschreckt und einen Schwächeanfall bekommen und einer wurde von einer fliegenden Scheibe getroffen, wodurch sein Oberschenkel verletzt wurde. Die Beamten trafen nicht Herrn Meier, dieser war an diesem Tag nicht zum Spiel gekommen und hatte Glück gehabt.

Er sagt, dass jeder ihn als Glückskind bezeichnet. Doch er selbst bezeichnet sich als Sonntagskind. Er hat sich verändert, seit er Studium wieder aufgenommen hat, er will als Sportjournalist arbeiten. Er verbringt die meiste Zeit in Vorlesungen hat und macht Interviews für Sender und spielt bis sechs Uhr früh "Texas Hold em" oder "Omaha Hold em". Sein Leben ist nicht leicht, doch es war auch nicht leicht, als er zum ersten Mal nach Nevada ging, um eins der großen Casinos zu besuchen, in der Familie gab er an, ein Semester im Ausland zu machen.

Hier verbrachte er über einen Tag am Spieltisch, was ihn stündlich 200 Euro kostete. Er war schon in LA, in New York, London und Miami, hier hat er gepokert, doch er kommt wieder nach Las Vegas zurück. Hier beginnt seine Arbeit um ein Uhr früh, wenn die ersten Leute anfangen zu gähnen, um vier Uhr glänzt er, wenn die Nachtclubs zumachen und volltrunkene Urlauber in die Casinos kommen, dann um 8 Uhr geht er schlafen, mit einem unguten Gewissen.

In den Semesterferien war er 2 Monate in der Stadt, er erspielte an zwei Tagen 45.000 Dollar und verlor binnen 24 Stunden 12.000 Dollar an einen reichen Mann, der sich nicht um das Geld kümmerte und der einem anderen Unglücklichen 20.000 Dollar gab und der Bedienung 5.000 Dollar zusteckte. Seine Strategie zum Wachbleiben ist Kaffee und Sport. Er nimmt keine Drogen und trinkt keinen Alkohol, weil er sah, dass viele seiner Mitspieler in den Abgrund fielen, er sagt, dass fast alle Verlierer sind.

Er nennt diese Leute Kollegen, da er seine Konkurrenten nicht als Freunde ansehen kann. Wenn man Kontakte beim Spiel knüpft, dann geschieht dies aus Zweckgründen. Die zwischenmenschlichen Beziehungen aber werden weniger. Der Grund ist, dass viele Leute ihn beschuldigen, an der Spielsucht zu leiden und nicht glauben, dass er zu den "Erwählten" gehört, die vom Glücksspiel ihren Lebensunterhalt bestreiten können.

Seine Freundin vertraut ihm und sein Vater muss es nehmen wie es ist. Er macht sich über sich auch Gedanken. Das Pokern ist reizvoll und leicht gemachtes Geld.

Er ist der Ansicht, dass es blauäugig ist, zu denken, dass die Spielsucht einen nicht treffen kann. Er ist in der Lage, ein paar Wochen zu pausieren, er kennt Leute, die das nicht können. Zudem will er damit nicht für immer leben, er möchte es zumindest verringern. Verringern deshalb, weil die Casinos in den Filmen als große Welt dargestellt werden. Er bringt Väter von Familien um ihr Geld und die Gesellschaft akzeptiert dies auch nicht, denn sie hat seiner Ansicht nach keinen Nutzen davon.

Um Mitternacht legt er den Schein in die Mitte des Tisches und die Blicke der anderen Spieler machen ihm nichts aus und er verzieht keine Miene. Er ist sich im Klaren darüber, dass einer seiner Mitspieler die Füße falsch gestellt hat, was beim Pokerspiel heißt, dass man Fluchtgedanken und Angst hat. Er hat sich mit Literatur zu diesem Thema befasst und Polizeibreviere zum Thema Körpersprache gelesen.

Er hat erkannt, dass der zweite Spieler nun mitgeht und seine Türme aus Jetons neben den 500er legt und "All in" sagt. Herr Meier ist sich im Klaren darüber, dass er der beste Spieler ist, denn er hat die Taktik und benutzt Mathematik, was er oft zum Besten gibt und er kann das Spiel für sich entscheiden.