Wiederstand gegen Gesetzesentwurf in der Schweiz

Wiederstand gegen Gesetzesentwurf in der Schweiz

Geplant ist, dass der Entwurf zeitnah auf den Weg gebracht werden soll. Folgende Themen sind in dem Gesetz enthalten:

– Pokerturniere sollen auch außerhalb von Casinos gestattet werden, allerdings dürfen diese keinen gewerblichen Aspekt haben

– Online Lizenzen sollen ausschließlich an Spielbankenbetreiber ausgegeben werden

– private Anbieter sollen keine Lizenz erhalten, um den Geldabfluss zu verhindern

– nur Schweizer Anbieter dürfen Lotterien und Sportwetten anbieten

– Internetsperren für ausländische Anbieter

Nicht nur die Bevölkerung ist nicht gerade begeistert von dem Gesetzesentwurf, außerdem wurde nun auch ein Experte beauftragt, den Wiederbestand der Bevölkerung vor den Verantwortlichen deutlich zu machen. Bei diesem Experten handelt es sich um Rechtsanwalt Simon Planzer aus Zürich, der sowohl Mitglied der Gaming-Law-Netzwerke IAGA und IMGL ist als auch als Experte im Bereich Glücksspielsucht gilt, da er zu diesem Thema bereits ein Buch veröffentlicht hat. Mit kompetenten Beiträgen versucht er nun gegen die Vorschläge des Bundes vorzugehen.

Internetsperren seien keine gute Idee

Planzer hat sich als Experte bereits zum Thema Internetsperren geäußert. Er macht deutlich, dass die Spieler der heutigen Zeit durchaus Tricks kennen würden, um diese Sperren zu umgehen. Am Beispiel Poker macht er deutlich, dass die Spieler bei dem beliebten Kartenspiel nicht nur Interesse haben sich mit regionalen Pokerspielern zu messen, sondern Turniere gegen Spieler aus der ganzen Welt spielen müssen. Wenn die Spieler aufgrund dessen die Regelungen des Geldspielgesetzes umgehen, dann könnte hier keine Kontrolle ausgeübt werden und gleichzeitig würden dem Staat weiterhin die Steuergelder entgehen.

Auftrieb für Bayerns Spielbanken

Auftrieb für Bayerns Spielbanken

Hier ist nun die Rede davon, dass man seit diesem Jahr einen deutlichen Trend nach oben bemerken kann. Vielleicht fassen durch ein solch positives Beispiel nun auch wieder andere Spielbankenbetreiber Mut.

Die Spielbank Bad Reichenhall gehört zu den kleineren Spielbanken in Bayern, dennoch ist sie genauso wichtig wie die anderen. Im Jahr 2014 konnte die Spielbank 50.000 Besucher vermerken. In den vergangenen Jahren hatte die Spielbank jedoch auch sowie zahlreiche andere, mit einem enormen Besucherrückgang zu kämpfen. Weniger Besucher bedeuteten außerdem, dass die Erträge immer weniger wurden. Kein Wunder, dass die 62 Mitarbeiter vor Ort Gedanken über die Zukunft der Spielbank und natürlich auch über die eigene Zukunft machten.

Mit Konzepten viel erreicht

Die Spielbank Bad Reichenhall hat es vorgemacht und andere Spielbanken können dies auch. Verschiedene Konzepte wurden eingeführt, um wieder mehr Besucher und das Etablissement zu locken. Mit Erfolg, so wie die aktuellen Zahlen es deutlich beweisen. Die Spielbank ist in den Augen der Gäste offensichtlich wieder attraktiver geworden und die Mühen haben sich gelohnt. Es bleibt zu hoffen, dass der Aufwärtstrend der bayrischen Spielbank weiterhin anhalten wird.

Dringend: Spielbankbetreiber gesucht!

Dringend: Spielbankbetreiber gesucht!

Für die Spielbanken in Rheinland Pfalz, Mainz, Trier und Bad Ems, werden schon einmal vorsorglich potentielle Betreiber gesucht, die Interesse an dem Betrieb der Spielbanken haben. Noch ist ein wenig Zeit vorhanden, bis die bestehenden Lizenzen auslaufen, doch für die Verantwortlichen stellt das Ende der Lizenzen im Dezember 2016 bereits jetzt eine Herausforderung dar. Daher wurde ein Interessensbekundungsverfahren eingeleitet, mit dem herausgefunden werden soll, ob es überhaupt potentielle Betreiber gibt, die an dem Betrieb der Spielbanken interessiert sein könnten.

Neue Betreiber soll es ab dem 01. Januar 2017 für die Spielbanken Mainz, Trier und Bad Ems in Rheinland-Pfalz geben. Im Internet wurden bereits Anfragen veröffentlicht, mit denen herausgefunden soll, ob es potentielle Interessenten gibt. Auf Basis des Ergebnisses sollen dann europaweite Ausschreibungen eingeleitet werden. Aktuell gilt es also erst einmal herauszufinden, ob es potentielle Betreiber gibt, die sich für den Betrieb bewerben würden. Um dies herauszufinden wurden entsprechende Bekanntmachungen in Internetportalen und amtlichen Publikationen veröffentlicht.

Existenzgefahr für Spielbankenbranche

Schon in der Vergangenheit zeigte sich, dass das Interesse an dem Betrieb von Spielbanken in Deutschland auch bei den Betreibern eher abgeflaut ist. Dies wird auch der Grund dafür sein, warum die Sueits jetzt in die Vorrunde geht. Findet sich kein potentieller Betreiber, der sowohl finanziell als auch durch die eigene Motivation überzeugt, so sehen sich die Spielbanken in Rheinland-Pfalz dem Aus gegenüber. Den Verantwortlichen gehe es mit den aktuellen Anfragen jedoch darum, einen Betreiber zu finden, der sowohl von den Rahmenbedingungen her gut geeignet ist, als auch ein Interesse daran hat, mit dem bestehen bleiben des Betriebs der Spielbanken, ein legales Glücksspielangebot zu präsentieren und den Spielern auf diese Art und Weise eine gewisse Sicherheit zu verschaffen.

Neue Personalleitung bei WestSpiel

Neue Personalleitung bei WestSpiel

Mit diesen Aufgaben ist Nolden zuständig für die Personalleitung aller Gesellschaften des Spielbankenbetreibers in Nordrhein-Westfalen. Die neue Stelle wurde durch Nolden am 26. März 2014 angetreten.

Peter Nolden hat bereits eine langjährige Karriere innerhalb des Unternehmens zu verzeichnen. Der heute 57-jährige absolvierte bei der WestSpiel-Gruppe seine studienbegleitende Ausbildung zum Spieltechniker. Seit der Ausbildung, die er als Student absolvierte, arbeitet er für das Unternehmen und konnte schon viele Stationen auf der eigenen Karriereleiter einnehmen. Unter Anderem war Nolden bisher als Ausbilder für das Unternehmen tätig und unterstützte den Aufbau einer Spielbank in Dänemark. Seine letzte Position innerhalb des Unternehmens war die des Konzernbetriebsratsvorsitzenden, die er seit dem Jahr 2011 inne hatte.

Durch die langjährige Zugehörigkeit zum Unternehmen, konnte Nolden für die Stelle als Direktor des Fachbereichs Personal von sich überzeugen, so die WestSpiel-Geschäftsführer Lothar Dunkel und Steffen Stumpf. Die Entscheidung für die Stellenbesetzung sei leicht gefallen, da Nolden nicht nur die entsprechende Unternehmenskenntnis in die neue Position brachte, sondern darüber hinaus personalwirtschaftliche Erfahrung und tarifrechtliche Kompetenz für die Stelle besitzt.

Die Kenntnisse, über die Nolden verfügt, seien wichtige Voraussetzungen, um als Personalleitung innerhalb des Unternehmens tätig zu sein, so die Geschäftsführer. Die Stelle wurde frei, da die Vorgängerin Nicole Kutscher aufgrund neuer, beruflicher Herausforderungen das Unternehmen auf eigenen Wunsch verließ.

Aufsichtsbehörde in die Schranken weisen

Aufsichtsbehörde in die Schranken weisen

Von Seiten der Eidgenössischen Spielbankenkommission (ESBK), wird die Aufsichtsfunktion mehr und mehr ausgeweitet. Mehr Aufsicht und Kontrolle sollen langfristig dem Schutz der Spieler dienen.

Bisher dient jedoch die Steigerung der Aufsichtstätigkeit lediglich den Einnahmen der ESBK, denn die Spielbanken müssen eben die Tätigkeit der Behörde aus eigener Tasche bezahlen. Klar also, dass die ESBK mit ihren Aufsichtstätigkeiten den Spielbankenbetreibern ein Dorn im Auge ist.

Während die Einnahmen der Spielbanken in der Schweiz, wie auch in anderen Teilen der Welt, weiterhin sinken und die Gäste ausbleiben, steigen beispielsweise wie in der Schweiz die Kosten durch eben diese Kontrollen der Aufsichtsbehörde. Ausbleibende Gäste lassen sich durch das Konkurrenzangebot im Internet erklären. Online Gaming wird immer beliebter und durch diesen Wandel leiden die Spielbanken eindeutig darunter.

Noch mehr leiden die Spielbanken allerdings, wenn zusätzliche Ausgaben getätigt werden müssen, die offensichtlich sinnfrei scheinen, da die Besucher vor Ort so oder so ausbleiben, egal ob mit oder ohne Kontrolle. Im letzten Jahr sind die Ausgaben für die Spielbanken durch die Aufsichtstätigkeit der ESBK um etwa 15 Prozent gestiegen. Der Schweizer Casinoverband plant nun gegen diese Mehrausgaben vorzugehen und die ESBK in ihre Schranken zu weisen.

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