Black Friday Folgen für Ex-Full Tilt CEO Ray Bitar

Black Friday Folgen für Ex-Full Tilt CEO Ray Bitar

Ex-Full Tilt CEO Ray Bitar gilt als einer der Drahtzieher bei dem großen Full Tilt Skandal. Was dem ehemaligen Chef vorgeworfen wird:

– Täuschung der Spieler über die wahren Gründe, warum Full Tilt nach dem Black Friday nicht mehr auszahlen konnte

– er habe den Spielern mitgeteilt, der Auszahlung ständen rechtliche Unklarheiten entgegen

– in Wirklichkeit hatte Full Tilt aber schlicht und einfach kein Geld mehr

– Full Tilt schuldete den Spielern rund 390 Millionen Dollar

– Full Tilt Poker Verantwortliche Ray Bitar, Chris Ferguson und Howard Lederer hatten das meiste Geld zuvor teils für private Zwecke entnommen

– die Geschäfte von Full Tilt wurden als ein betrügerisches Schneeballsystem bezeichnet

– Bitar soll die Spieler auch nach dem Black Friday weiter zur Einzahlung bei Full Tilt ermutigt und dadurch noch mehr geschädigt haben

Die Verurteilung von Ray Bitar erfolgte bereits im Frühjahr 2013 im Rahmen der Black Friday Anklagen. Zu den Folgen für Bitar gehören:

– keine Haftstrafe

– Zahlung von 40 Millionen US-Dollar an Vermögenswerten

– es wurden acht Konten von Ray Bitar gepfändet

– Verlust von Immobilien in Kalifornien, Indiana und Bermuda

– Ray Bitar hat vom "Office of the Director of Corporate Enforcement" [ODCE] in Irland eine zehnjährige Sperre erhalten

– bis zum 26. Juli 2025 darf Bitar in Irland keine Position in der Führungsebene eines Unternehmens mehr einnehmen

Während Bitar in der Vergangenheit als schwerkrank galt und eigentlich auf der Transplantationsliste stehen sollte, ist dies aufgrund öffentlicher Bilder bis heute nicht richtig zu glauben. Es ist unklar, ob die Krankheit nur ein vorgeschobener Grund war, um einer Haftstrafe zu entgehen.

Bitar entschuldigte sich zwar bei geprellten Kunden, jedoch empfinden dies viele als wenig glaubhaft. Über sein Privatleben und seine Zukunftspläne gab Bitar in diesen Tagen jedoch weiterhin keine Auskunft.

Große Beliebtheit bei PokerStars

Große Beliebtheit bei PokerStars

Wie in jedem Jahr wurde auch dieses Jahr wieder das Online Poker Turnier Turbo Championship veranstaltet. Schon im letzten Jahr erfreute sich das Event großer Beliebtheit, doch in diesem Jahr wuchs die Anzahle der Teilnehmer und Interessenten enorm, denn es konnten 50 Prozent mehr Spieler im Vergleich zum letzten Jahr gezählt werden.

Die Verdopplung der Spieleranzahl betraf bei dem Turbo Championship von PokerStars in diesem Jahr vor allem das Hauptevent, für das ein Buy-In in Höhe von 700 Dollar fällig war. In diesem Jahr konnte sich ein Schwede als glücklicher Gewinner des TCOOP Hauptevents feiern lassen. Der Spieler setzte sich bei dem Turnier gegen 5.060 weitere Spieler durch und spielte um den Preispool in Höhe von 3,365 Millionen Dollar.

Diese Zahlen beweisen, dass sich nicht nur die Anzahl der Spieler in diesem Jahr fast verdoppelt hat, auch der Preispool ist durch mehr Teilnehmer im Vergleich zum Vorjahr in diesem Jahr enorm angestiegen. Die Zahlen beweisen es. Im letzten Jahr gab es insgesamt 3.667 Spieler, die um einen Preispool in Höhe von 2,438 Millionen Dollar kämpften. In diesem Jahr hingegen waren es 5.060 Spieler, die auf den Preispool in Höhe von 3,365 Millionen Dollar setzten. Diese Zahlen beweisen es eindeutig: Online Poker ist bei den Spielern sehr beliebt und diese Beliebtheit wird den Prognosen zufolge weiterhin ansteigen.

Die Branche hat so ein Zeichen in diesem Jahr offensichtlich gebraucht und es kommt genau zur richtigen Zeit, denn viele der Betreiber werden aufgrund des letzten Jahrs schon negative Befürchtungen gehabt haben. Trotzdem Online Poker immer sehr beliebt ist und war, so hat dennoch die Wirtschaftskriese die Spuren auch in dieser Branche hinterlassen.

Die Spielerkonten wurden im letzten Jahr bereits weniger und die Betreiber hatten Angst, dass die Spieleranzahl weiterhin sinken wird. Die neusten Zahlen von dem TCOOP Event von PokerStars geben jedoch Grund zur Hoffnung, dass sich die Branche in diesem Jahr wieder aufrappeln kann und sich das Online Pokerspiel auch weiterhin großer Beliebtheit erfreuen wird.

Irisches Glücksspielunternehmen will in Nevada Fuß fassen

Laut einer Zeitung in Las Vegas bemüht sich das Unternehmen "Paddy Power Plc." bei der "Nevada Gaming Commission" um eine Zulassung.

Das Unternehmen mit Sitz in Irland plant, schon im November dieses Jahres seine Produkte in den USA bereitzustellen. Doch dazu bedarf es der Zustimmung der obengenannten Behörde. Der Betreiber von Glücksspiel stellt nicht nur Wetten, sondern auch Spiele fürs Casino und Poker zur Verfügung.

In Nevada möchte man aber erst einmal im Bereich des Glücksspielsektors für Unterwegs Fuß fassen. Eine Abänderung der entsprechenden Gesetze macht es jetzt möglich, dass man auch von einem Zimmer im Hotel aus seiner Wett- und Glücksspielleidenschaft nachgehen kann.

Das irische Unternehmen arbeitet mit der ersten Adresse in Sachen Wetten für Unterwegs, "Playtech", zusammen und will sich den besten Platz auf dem Markt des Bundesstaates sichern. Das Datum der Zulassungszuteilung ist der 2.11. dieses Jahres, dieses wurde vom zuständigen Ausschuss der Behörde aber nicht bekräftigt.

Der Glücksspielbetreiber möchte nicht nur eine Zulassung im Bereich von Spielen für Unterwegs sondern auch eine Konzession für Online Poker. Doch der amerikanische Markt wurde in diesem Bereich noch nicht strukturiert, deshalb kann hier so schnell nichts entschieden werden.

In Nevada hat man das feste Ziel, die erste Adresse im Bereich für virtuelles Pokerspiel in den Vereinigten Staaten zu werden. Ist die Regulierung des Marktes erledigt, dann haben Betreiber die Chance, Zulassungen in diesem Bundesstaat zu bekommen. Nicht nur im Bundesstaat sondern in den ganzen USA tut sich etwas bei der Liberalisierung des Marktes, im Gegensatz zu Irland.

Der dortige Justizminister verlangt strikte Kriterien in Bezug auf die Betreiber. Man möchte eine verlangsamte Freigabe der Spielerkonten sicherstellen, so soll Personen, die noch keine 18 Jahre alt sind, die Möglichkeit genommen werden, sich mithilfe der elterlichen Kreditkarten bei den Betreibern registrieren zu können.

Dieser Plan soll es den Unternehmen möglich machen, eine überprüfung der angegebenen Daten durchzuführen. Die Regierung der "Grünen Insel" möchte auch im Bezug auf die Errichtung des Casinos in Tipperary einen Gang zurückschalten.

Kurzum, man ließ die Baupläne ruhen.

Mit Sicherheit ein Grund zum Feiern

Manchmal werden ganz besondere Anlässe gefeiert, nur damit man etwas zu begehen hat, doch Playtech kann ohne schlechtes Gewissen einen Jahrestag feiern. Dieses Jahr feiert man 10 Jahre absolute Sicherheit im Online Casino.

Vor 10 Jahren fand der der letzte Hackerversuch mit Erfolg bei einem dieser Casinos statt, das die Software von Playtech verwendet. Das soll nicht bedeuten, dass es in diesem Zeitraum kein solches Vorhaben gegeben hätte, sondern dass diese Attacken mit Erfolg abgewehrt worden sind.

Das Unternehmen besteht 1999 und entwickelte sich rascher als alle anderen Softwareanbieter für Casinos zu einem der besten Adressen in der Branche. Wenn man ein sicheres und gut strukturiertes Casino vorfindet, kann man ruhigen Gewissens behaupten, dass Playtech involviert ist.

In der vergangenen Zeit hatte jeder größere Betreiber von Online Casinos seinen Eklat im Bereich Software, wie Bots auf den Seiten, Weitergabe von Spielerinformationen, Spielerkonten, die einen nicht legalen Einfluss vorzuweisen hatten und Vieles mehr.

Playtechs Statistik, was die Sicherheitslücken in der Software angehen, kann nur mit einer Zahl benannt werden: Null. Seit 10 Jahren hatte das Unternehmen im Hinblick auf seine Software keine Attacken auf die Sicherheit seiner virtuellen Casinos geduldet.

Ein Sprecher sagte, dass es Angriffe gegeben habe, doch diese seien nicht von der Software selbst verursacht worden, sondern daran hätten sorglose Spieler oder Administratoren schuld, die anderen Zugriff auf Zugangsdaten ermöglicht haben. Die Unternehmenssoftware habe jeden dieser Angriff abgewehrt.

Dies höre sie sehr angeberisch an, doch man müsse gestehen, dass auch Glück dabei geholfen habe, so der Sprecher. Die gut laufenden Seiten für Online Casinos, wie das Casino Tropez oder das Europa Casino benutzen die Software des Unternehmens.