Bundesweite Sperrdatei sorgt für Aufruhr

Bundesweite Sperrdatei sorgt für Aufruhr

Mit dieser Sperrdatei werden suchtgefährdete oder spielsüchtige Spieler erfasst und diesen wird der Eintritt in die Spielhallen durch die Datei verwehrt. Bis zum Jahr 2015 soll dann auch die Spielerkarte eingeführt werden. Mit dieser können nur noch registrierte Gäste die Spielhallen betreten und an den umgerüsteten Automaten spielen. Durch Trennwände soll verhindert werden, dass die Spieler an mehreren Spielautomaten gleichzeitig zocken. Alle neuen Regelungen werden und wurden zum Schutz der Spieler eingeführt, die durch die Regelungen vor der Spielsucht bewahrt werden sollen.

Für die Schutzmaßnahmen wurden auch die Angestellten aus dem Bereich der Spielhallenbranche zusätzlich geschult. Sie sollen sensibilisiert darauf sein, wenn und falls ein Spieler ein pathologisches Spielverhalten an den Tag legt. So sollen auch die Mitarbeiter mitverantwortlich werden dafür, ein auffälliges Verhalten zu bemerken und die Spieler darauf anzusprechen.

Durch Broschüren und Hilfeangebote sollen die betroffenen Spieler dann auf die Suchtgefahr, das Thema Spielsucht und die Hilfeangebote aufmerksam gemacht werden. Auch der Jugendschutz soll durch die neuen Regelungen besser berücksichtigt werden, da gerade in Spielhallen heutzutage vermehrt junge Menschen wiederzufinden sind. Die Jugend müsse vor der Spielsucht besser geschützt werden und daher seien Einlasskontrollen unumgänglich.

Die Automatenwirtschaft scheint jedoch nicht allzu begeistert von den drastischen Veränderungen. Die technische Umrüstung, die in den nächsten Jahren erfolgen soll, sei störend und würde darauf hindeuten, dass die Betriebe am besten gleich geschlossen werden sollten, da von Ihnen eine so große Gefahr ausgehe. Veränderung trifft derzeit noch auf Unverständnis und die Automatenwirtschaft hat außerdem Klage gegen das Glücksspielgesetz des Landes eingereicht.