Kein Bedarf an Spielbanken-Konzessionen in Mecklenburg-Vorpommern

Kein Bedarf an Spielbanken-Konzessionen in Mecklenburg-Vorpommern

Die aktuelle Situation der Spielbanken, die in Deutschland alles andere als gut aussieht, ist jedoch auch den Betreibern nicht fremd. Die Spielbanken haben unter Besucherrückgängen, Umsatzeinbußen und einem generell sinkenden Bruttospielertrag zu leiden, daher ist es auch kaum verwunderlich, dass keine Bewerbungen für die ausgeschrieben Spielbank-Konzession in Mecklenburg-Vorpommern eingehen.

Die letzte Ausschreibung zu Jahresbeginn war wenig erfolgreich. So hatten sich bei der vergangenen Ausschreibung lediglich drei Bewerber gemeldet, von denen nur ein Bewerber sein Angebot fristgerecht einreichte. Das Angebot wurde letztendlich vor der Entscheidung von dem Bewerber wieder zurückgezogen, wodurch es letztendlich keinen Bewerber für die ausgeschriebene Konzession gab. Das Innenministerium erhofft sich durch die europaweite Ausschreibung nun mehr Bewerbungseingänge.

Schließungen statt Neuausschreibungen

Vielleicht ist es an der Zeit die Neuausschreibung noch einmal zu überdenken. Andere Spielbanken haben es erst gar nicht mit einer Neuausschreibung versucht. So wurden die Spielbanken in Stralsund, Heringsdorf und Binz nach Auslaufen der Konzession geschlossen.

Schließungen stehen wohl auch noch anderen Spielbanken in Deutschland bevor, denn die Geschäfte mit dem Glück laufen nicht gut. Es scheint an der Zeit zu sein für die Spielbanken, den Versuch mit neuen Konzepten aufzugeben und Platz zu machen, für die modernen Glücksspielangebote, wie Spielhallen und Online Casinos.

Sinatra und der Mordauftrag

Sinatra und der Mordauftrag

Frank Sinatra gilt als legende, vor allem was seine Musik betrifft, erfreute sich der Künstler, der im Alter von 82 Jahren starb, großer Beliebtheit.

Bei Paul Anka handelt es sich um einen langjährigen Freund und Kollegen. Der 72 jährige veröffentlichte nun seine eigene Biographie, in der die Anschuldigungen laut wurden. Angeblich habe Sinatra bei der Mafia einen Mord in Auftrag gegeben. Umgebracht werden sollte ein großer Casino-Boss.

Der Vorwurf ist mit der gesamten Geschichte hinterlegt. Wie vielerorts bekannt ist, hatte auch Sinatra ein Fable fürs Glücksspiel. Hierbei nutze er den Promistatus aus, um so ohne Geld an Chips zu gelangen und dem Spielvergnügen nachzugehen. Die Casinos hatten eine Sonderbehandlung des Promis eingeführt und Sinatra genoss seinen Status in den Casinos der 60er Jahre.

Doch das leichte Casinoleben war für Frank Sinatra vorbei, als der Casino-Boss und die gleichzeitige Casinolegende Howard Hughes in Las Vegas viele der Casinos aufkaufte. Mit der übernahme durch den Casinobesitzer wurde die Sonderbehandlung des Sängers eingestellt, was zwangsläufig einen Streit zwischen dem Casino-Boss und dem Superstar auslöste.

Offensichtlich führten die Veränderungen in en 60er Jahren zu einer Prügelei zwischen Frank Sinatra und Howard Hughes. Bei dieser Prügelei ging Sinatra den Gerüchten zu Folge als Verlierer hervor und nutzte die angestaute Wut, um bei befreundeten Mafiaanhängern einen Mord in Auftrag zu geben. Dies behauptet zumindest Anka in der eigenen Autobiographie.

Spielhallen Epidemie in München

In München ist das aus dem Boden schießen von Spielhallen in der heutigen Zeit nichts Ungewöhnliches mehr. Sobald Geschäfte frei werden reißen sich die Betreiber von Spielhallen um die frei gewordenen Räumlichkeiten.

Bereits bestehende Spielhallen im westlichen Teil Münchens sollen nun den Rahmen für das eventuell künftige Megaprojekt in der Hansastraße bzw. Westendstraße darstellen. Passanten die dort entlang gehen, sehen neben den riesigen Werbeplakaten mit Werbung für bestehende Spielhallen einen großen Komplex, in dem sich teilweise bereist Spielhallen befinden und wo es ausreichend Platz gib, um das Mega Spielhallen-Projekt in diesem Gebiet zu realisieren.

Die Werbeplakate in der Umgebung sind eindeutig: sie werben dafür, dass die Passanten die bestehenden Spielhallen besuchen und ihr Glück herausfordern sollen. Neben den Plakaten und Werbebannern, sollen auch die Öffnungszeiten zum Teil rund um die Uhr die Anwohner, Spaziergänger und Passanten zum Besuch in den Spielhallen einladen. Sollte das neu geplante Spielparadies dazu kommen, dann würde der gesamte Komplex auf einer Fläche von weit über 2000 qm den größten Komplex überhaupt in München darstellen.

Die Bewohner der Region und auch die Bezirksleiter sehen den Plänen skeptisch entgegen. Seit einigen Jahren ist es in München so, dass die Spielhallen nur so aus dem Boden schießen.

Noch spricht keiner von einem überangebot, jedoch könnte es sich mit der Zeit in diese Richtung entwickeln. Die Gefahr wird vor allem in der Spielsucht gesehen. Bei einem unkontrollierten Angebot, können die Kontrollen nicht mehr so verschärft gemacht werden und das Spielsuchtpotential steigt zunehmend an.

Das Projekt selbst wird trotzdem von einigen Experten bestaunt. Der Standort und die Kombination aus den rieseigen Spielhallen, wäre ein einmaliges Projekt mit guten Umsatzaussichten, aus Sicht der Unternehmer. Bisher haben die Betreiber jedoch noch nicht alle Genehmigungen, da die Ausmaße und die Anzahl der Automaten aus Präventionsgründen und Jugendschutzgründen noch ziemlich bedenklich sind. Der Standort selbst bietet jedoch gute Voraussetzungen für die Eröffnung einer weiteren Spielhalle.

Neues Spielkasino in Singapur

Die deutschen Bürger werden von dem kalten Winterwetter regelrecht aus dem Land vertrieben. Immer mehr Menschen machen jetzt Urlaub in wärmeren Gegenden. Wer Urlaub dann gleich mit Glücksspiel verknüpfen will, ist jetzt in Singapur genau richtig. Pünktlich zum chinesischen Neujahr hat dort das erste Spielcasino des kleinen Insel und Stadtstaates eröffnet.

Die ersten Gäste wurden um 12.18 Uhr, eine von Astrologen bestimmte Uhrzeit, die als besonders glückbringend betrchtet wird, ins neue Casino im "Resort World Sentosa" eingelassen. Ein Themenpark der Universal Studios gehört zu dem Komplex, dieser eröffnete bereits am vergangenen Sonntag zum ersten Mal seine Pforten.

Auf der dem Zentrum Singapurs vorgelagerten Insel Sentosa finden Reisende das Casino. Auf die ersten Glückspilze warteten 15 verschiedene Tisch und Automatenspiele. In China ist das Jahr 2010 das Jahr des übermütigen Tigers, so Feng Shui Meister Panuwat Punvichartkul, also das perfekte Jahr für einen neunen Casino-Start. Diese Jahr wird dem Casino also eine lebhafte und rosige Zukunft für die Geschäfte bringen.

In naher Zukunft soll in Singapur ein zweites Casino eröffnet werden, das zum Resort Marina Bay Sand gehören soll. Die Bauarbeiten dafür sind bereits in der Nähe der Riesenrades Singapore Flyer in vollem Gange.

Die positiven Seiten der Casinos

Die Casinowelt löst in vielen Bundesstaaten der USA gemischte Gefühle aus. Man kann sich nicht entscheiden, ob Casinos nun gut für die Allgemeinheit sind oder ob sie genau das Gegenteil bewirken. Die Legislative hat in einigen Bundesstaaten der USA bereits lange Sitzungen abgehalten, nur um die positiven und negativen Eigenschaften von Casinos zu beurteilen.

Casinos füllen die leeren Haushaltskassen, das hat einige Staaten überzeugt. So haben sich Staaten, die einst gegen Casinos waren, nun dafür entschieden und so wird das Glücksspiel als Methode der Wirtschaftsentwicklung deklariert. Viele Staaten haben sich jedoch auch von vielen positiven Punkten nicht überzeugen lassen und so beruhen Gegner weiterhin auf dem Standpunkt, Casinos würden Werte, Kultur und Identität der Gesellschaft zerstören.

Die American Indian Casinos in den USA gehen mit gutem Beispiel voran und zeigen, das Casinos auch viele positive Seiten haben, denn die Einnahmen dieser Casinos werden an Wohltätigkeistvereine der indianischen Gesellschaft abgegeben.

Doch nicht nur das, auch etliche Studiengebühren für junge, indianische Studenten wurden bereits durch Einnahmen der Casinos bereitgestellt. Des Weiteren konnten durch die Gewinneinnahmen auch andere öffentliche Organisationen, wie beispielsweise Schulen oder generelle Geschäftsentwicklungen, ausgebaut und unterstützt werden.

Es regiert Häuptling „Boom“ in den Casinos. Etwa 25 Milliarden Dollar werden durch die jährlichen Einnahmen der Casinos erwirtschaftet. Durch die Spenden geben die Casinos den jeweiligen Stämmen die Möglichkeit, sich selbst zu erhalten und die Bildung zu erweitern. „Amerikas Ureinwohner waren aus der Wirtschaft bisher so gut wie ausgeschlossen. Jetzt können sie sich endlich ihre eigene Existenz aufbauen“, so Ada Deer, Leiterin der Abteilung Indianer Angelegenheiten in der US-Regierung.

Viele Staaten werfen nun auch intensiver ein Auge auf die positiven Aspekte der Casinos. Durch eine Legalisierung der Casino Glücksspiele, könnten Bildungsausgaben abgedeckt werden und das Budgetdefizit mancher Staatern verringert werden.

Befürworter sehen duch die Spenden den einzigen Ausweg aus der Armutßpirale. Von vielen Gesetzgebern wir die Erweiterung der Casinos als Kinderspiel betrachtet, wenn es draum geht gewisse Staatsdefizite zu verringern.