Beginn des Reichtums im Casino Monte Carlo

Beginn des Reichtums im Casino Monte Carlo

Nicht zuletzt trägt das Casino Monte Carlo einen wichtigen Wert für das dichtbesiedelte Land. Entworfen wurde das prachtvolle Casino von Charles Garnier, der dieses später auch umbauen ließ und für den Entwurf der Pariser Oper verantwortlich ist.

Das Casino Monte Carlo gilt als Geldquelle für Monaco, dies war auch der Grund für den Bau des Casinos. Im Jahr 1863 wurde von Fürst Charles III die Spielkonzession für Francois Blanc ausgegeben, der als Gründer der Bad Hombuger Spielbank bekannt ist und viel Erfahrung im Bereich der Glücksspielgeschäfte aufwies.

Der erste Casinoversuch in Monaco war nicht so erfolgreich, jedoch kannte sich Fran?ois Blanc sehr gut aus und so wusste er gleich, warum der erste Versuch gescheitert war: es war keine gute Infrastruktur vorhanden und die Besucher blieben aus, weil sie keine gute Anbindung zum Casino auffinden konnten. Mit dem Bau des neuen Casinos sollte sich dies jedoch deutlich ändern. Mit dem Erschaffen der Infrastruktur in Form von Bahnanbindungen begann das Geld in Monaco zu fließen und so wurden bereits im Jahr 1869 die Steuern vor Ort abgeschafft. So gilt Monaco noch heute als Steuerparadies, vor allem für die Reichen und die Prominenz aus der ganzen Welt.

Das Casino wuchs zur Haupteinnahmequelle für Monaco heran, denn der Hochadel liebte es vor Ort zu spielen, Geld zu investieren und manchmal auch Geld zu gewinnen. Heute macht das Casino allerdings nur noch fünf Prozent des Staatseinkommens aus. Heute wird nicht mehr so viel vor Ort gezockt und dennoch zieht es noch heute zahlreiche Besucher zum Casino hin. Sowohl das Gebäude wird bewundert als auch der Reichtum, der um das Gebäude herum zu jeder Zeit vorzufinden und in Form von teuren Autos und Luxusschlitten deutlich zu sehen ist.