Spielhallenanstieg in St. Veit

Spielhallenanstieg in St. Veit

Die Politiker können nicht dagegen vorgehen, da offensichtlich keine Regelungen hierfür zur Verfügung stehen.

Der St. Veiter Gemeinderat Klaus Leitgeb beklagt sich über die Spielhöllen, die wie Pilze aus dem Boden wachsen. Erst kürzlich eröffnete erneut eines dieser Lokale, welches sich nun in der Völkermarkter Straße befindet.

Diese nicht zu stoppende Ansiedlung der Spielhallen hat für manche Personen schwerwiegende Folgen. Nicht nur diejenigen, die aufgrund der Spielhallen der Spielsucht verfallen, sondern darüber hinaus auch für deren Angehörige. Meist betrifft die Spielsucht einer Person auch das nähere Umfeld, also vor allem auch Familie und Freunde.

Die Aufstellung von Spielautomaten und die Eröffnung eben solcher Spielhallen fallen unter den Zuständigkeitsbereich des Bundes bzw. des Landes. Die Regierung kann dagegen nicht vorgehen, da die Angelegenheit nicht in den eigenen Zuständigkeitsbereich fällt. So ist in diesem Fall auch der Bürgermeister Gerhard Mock machtlos.

Er gibt an, dass es am Besten sei, wenn es gar keine Spielhallen in St.Veit gäbe. Vor allem seien die Lokalitäten gefährlich für Personen, die über wenig finanzielle Mittel verfügen. Die Spielsucht und deren Folgen betreffen dann vor allem die Süchtigen selber als auch die Angehörigen der Spielsüchtigen.

In St. Veit musste in der Vergangenheit die steigende Anzahl der Spielhallen vermerkt werden. Doch nicht nur hier wurde ein Anstieg bemerkt, sondern auch die Anzahl der Spielsüchtigen ist in der Vergangenheit gestiegen. In St. Veit gibt es bereits sieben Spielhallen, die jeweils an ein angrenzendes Lokal geknüpft sind. Die Spielsüchtigen bekommen Hilfe in den entsprechenden Suchtberatungsstellen, wovon es in Kärnten drei Stück gibt: in Klagenfurt, in Villach sowie in Treffen.

Die Stadtoberhäupter von St. Veit würden es natürlich lieber sehen, wenn diese Suchtberatungszentren gar nicht nötig wären, sondern wenn die Spielhallen einfach verboten würden und die Suchtgefahr für die Bevölkerung dadurch geringer würde.