INTERPOL unterbricht Zusammenarbeit im Kampf gegen Spielmanipulationen

INTERPOL unterbricht Zusammenarbeit im Kampf gegen Spielmanipulationen

Warum die Zusammenarbeit von Seiten INTERPOLS nun ausgesetzt wird, ist noch unklar. Klar ist jedoch, dass der Erfolg und die Bedeutung des Programms in der Vergangenheit sehr hoch eingeschätzt wurden und ein Ende der Zusammenarbeit eigentlich nicht vorgesehen war.

Das Programm ist unter dem Titel "Integrität im Sport" bekannt. Auch INTERPOL selber hatte in der Vergangenheit angedeutet, dass das Programm die Manipulation von Sportveranstaltungen und illegale Sportwetten durch kriminelle Gruppierungen verhindern konnte. Umso weniger ist das Aussetzen des Programms nachvollziehbar, denn eigentlich waren sich alle Beteiligten einig, dass andauernde kriminelle Aktivitäten in dieser Sache auf der ganzen Welt nur durch globale Gegenmaßnahmen unterbunden werden könntet.

Pause im Kampf gegen kriminelle Machenschaften?

Ob eine Pause des Programms aktuell sinnvoll ist, ist unsicher. Die FIFA geht davon aus, dass die Entscheidung INTERPOLS sich negativ auf die kriminellen Machenschaften auswirken wird. Daher plant die FIFA sich nun dafür einzusetzen, dass die Zusammenarbeit mit INTERPOL schnellstmöglich wieder aufgenommen wird. Aktuell wird von Seiten der FIFA Kontakt zu INTERPOL hergestellt, um hier ins Gespräch zu gehen und über die Wiederaufnahme der Zusammenarbeit zu sprechen. Für den Fußball wäre die Zusammenarbeit auch in der Zukunft weiterhin wichtig, deshalb besteht jetzt noch die Hoffnung, dass das Programm bald wieder entsprechend durchgeführt und betreut werden wird.

Kampf gegen Spielmanipulation

Kampf gegen Spielmanipulation

Bei den zahlreichen Angeboten jedoch sehen die Behörden sich gezwungen, die Legalität zu überprüfen und haben seit einigen Jahren auch das Thema Spielmanipulation besonders auf dem Schirm. Der erste große Fall der Spielmanipulation beim Sport wurde vor fünf Jahren bekannt, als ein Wettbetrug die Schweizer Sportszene erschütterte.

Das Image des Sports kann langfristig unter eben solchen Spielmanipulationen leiden. In den vergangenen Jahren wurden immer mehr Fälle bekannt – in der Schweiz, in Italien und in England. Die Spielmanipulation stellt ebenso wie das Doping eine große Gefahr für den Sport selber da. Das Image kann unter solchen Verdachtsmomenten leiden, erst Recht wenn der Verdacht sich am Ende bestätigt.

Auch staatliche Institutionen sind auf die Problematik aufmerksam geworden und so kommt es, dass diese hier einschreiten und den Kampf gegen solche Vorfälle vorantreiben wollen. Von Seiten des Europarats wurde nun eine rechtsverbindliche Konvention gegen Manipulation im Sport ausgearbeitet. Mit dieser Konvention soll der Kampf gegen illegale Sportmanipulationen gemeinsam aufgenommen werden.

Höhere Strafen und der Schutz des Sports

Die Konvention muss von den teilnehmenden Ländern unterzeichnet werden, bevor das Parlament entscheidet, ob das Gesetz verabschiedet wird. Mit der Konvention soll die Zusammenarbeit zwischen den Ländern zusätzlich verstärkt werden. Die Wettkampfmanipulationen sollen durch die neue Konvention von Seiten der Länder stärker verfolgt werden und auch eine hohe Strafe soll einheitlich für diese illegalen Aktivitäten festgesetzt werden.

Durch die Konvention sollen die Sportverbände und Wettanbieter in Bezug auf Sportmanipulationen mehr Verantwortung bekommen und Verdachtsmomente umgehend an die entsprechenden Behörden melden. Bestechung und Korruption sollen unter strengere Strafen gestellt werden, um so einen wirksamen Kampf gegen die Manipulationsproblematik einzuführen.

Spielmanipulation bei der UEFA

Spielmanipulation bei der UEFA

Im aktuellen Fall werden zwei Schiedsrichter der Spielmanipulation bezichtigt. Aufgrund des Vorwurfs wurden die beiden Angestellten von der UEFA suspendiert. Für die Beteiligung beider Männer an der Spielmanipulation lagen entsprechende Beweise vor.

Die Spielmanipulation wurde im letzten Monat vorgenommen.

Hierfür lagen Beweise vor, die zur Suspendierung beider armenischer Schiedsrichter führte. Es gibt ein extra Ermittlungssystem für Spielmanipulationen der UEFA, welches verdächtige Wettmuster beim Spiel am 11. Juli aufdeckte. Bei diesem Spiel traten die Mannschaften FC Inter Turku und Vikingu gegeneinander an. Verantwortliche Schiedsrichter bei diesem Spiel waren Andranik Arsenyan und Hovhannes Avagyan. Durch das Ermittlungssystem werden stetig 32.000 Fußballspiele in ganz Europa überwacht, um auf diese Art und Weise gegen die Spielmanipulation vorzugehen.

Das besagte Spiel wurde durch die Mannschaft Vikingur gewonnen. Bei einer Anhörung, die von Seiten der Football Federation of Armenia durchgeführt wurde, gaben die Schiedsrichter zu versucht zu haben, das Spiel zu manipulieren und den Spielausgang zu beeinflussen. Die direkte Folge des Geständnisses war die Sperrung beider Männer, die damit von jeder Form von Fußballaktivitäten suspendiert wurden.

Auch von Seiten der UEFA wurden Disziplinarmaßnahmen in Angriff genommen. Man sei sehr erfreut, dass die Zusammenarbeit mit dem Vorstand der Football Federation of Armenia so gut funktionierte. Die gute Zusammenarbeit mit den entsprechenden, staatlichen Behörden, soll in Zukunft immer so vortrefflich funktionieren, damit so der Kampf gegen die Spielmanipulationen weiter geführt und erfolgreich gekämpft werden kann.

Im Kampf gegen Spielmanipulation

Im Kampf gegen Spielmanipulation

Im Zuge dieser Untersuchungen hat die UEFA mit eben solchen Vorgehensweisen den Kampf gegen die Spielmanipulation aufgenommen und versucht so, diese in den großen Fußballclubs zu unterbinden.

Im Kampf gegen die Spielmanipulation wurde zudem durch die UEFA Disziplinarverfahren gegen drei Fußallclubs eingeleitet, Zwei der Fußballclubs sind die der Türkei, der andere ist aus Rumänien. Aufgrund eines Verdachts werden hier verschiedene Untersuchungen durchgeführt, die den Verdacht entweder bestätigen oder entkräften sollen. Bei dem Fußballclub Besiktas war Spielmanipulation bereits früher ein Thema, denn der Präsident des Clubs wurde zuletzt aufgrund von früheren Fällen der Spielmanipulation zu sechs Jahren Haft verurteilt. Außerdem schied der Club bei der Champions League 2011-12 aus. Nun müssen dieser Club und der Club Fenerbahce erneut vor dem Control and Disciplinary Body der UEFA antreten.

Unabhängig von en zwei türkischen Clubs, die aufgrund unterschiedlicher Verdachtsmomente nun Rechenschaft ablegen müssen, gibt es noch einen dritten Club, den rumänischen Club Steaua Bucharest, der sich vor der UEFA verantworten muss. Bei dem Verfahren des rumänischen Clubs soll über die Zulassungskriterien für die Teilnahme an Europäischen Turnieren gesprochen werden. Die Manipulation hat in der Szene viele Dämpfer verpasst, nicht nur aufgrund der Folgen, sondern auch schon allein während der Spiele, in denen sich keiner sicher sein kann, ob alles mit rechten Dingen zugeht.

Auch ein Gewinn ist bei einem manipulierten Spiel kaum zu genießen. Einige Wettanbieter wie William Hill Sports, Ladbrokes, bet365 und 888 haben auch der Spielmanipulation den Kampf angesagt. So werden Wettsysteme durch unabhängige dritte überprüft, um so die Spielmanipulation ausschließen zu können. Auch jeder einzelne Spieler sollte in Bezug auf dieses Thema die Augen offen halten und mit diesem Verhalten für ein faires und gerechtes Wettspiel sorgen.

Kritik an den Plänen der neuen Regierung Schleswig-Holsteins

Kritik an den Plänen der neuen Regierung Schleswig-Holsteins

Die neue Regierung, unter dem Begriff Dänenampel bekannt, will genau dieses gut angenommene Gesetz nun wieder zurücknehmen und sich dem Glücksspieländerungsstaatsvertrag der anderen 15 Bundesländer anschließen. Die Liberalen und die Piraten machen deutlich, dass sie die Meinung vertreten, dass Schleswig-Holstein sich damit, genau wie die anderen Bundesländer, auf den Holzweg begeben würde.

Die FDP machte bereits mehr als deutlich, wie sie zu dem Glücksspieländerungsstaatsvertrag der 15 Bundesländer stehen. Joachim Günther und Lutz Knopek erklärten in einer Pressemeldung, dass sie sich einen anderen Weg für Deutschland gewünscht hätten und dafür bereits einige Jahre zu kämpfen versuchen. Knopek und Günther vertreten hierbei öffentlich die Meinung, dass die Ziele mit dem Glücksspieländerungsstaatsvertrag nicht erreicht werden könnten.

Die festgesetzten Ziele sollen die Spielsucht verringern und die Spielmanipulationen verhindern. Die Experten machen deutlich, dass die EU-Kommission nicht umsonst so viel Kritik an dem verfassten Glücksspieländerungsstaatsvertrag geübt hätte und auch die Monopolkommission hatte eben diese Kritikpunkte deutlich gemacht.

Vor allem der SPD-Politiker Stegner scheint jedoch unbeeindruckt von dieser Kritik und versucht weiterhin die eigenen Ziele durchzusetzen. Knopek und Günther vertreten die Meinung, dass Schleswig-Holstein unter der neuen Regierung genau diesen Holzweg betreten würde, auf dem die anderen Bundesländer sich bereits seit einiger Zeit stetig befinden.

Auch die Piraten hatten die Pläne des SPD-Fraktionsvorsitzenden Stegner bereits mehrfach als wirklichkeitsfremd bezeichnet. Besonders das generelle Verbot von Online Casinos und Online Poker scheint der Piratenpartei zu missfallen. Kritik wird von der Partei dahingehend geübt, dass ein solch generelles Verbot nicht durchsetzbar sei und somit mit dem Glücksspieländerungsstaatsvertrag weiterhin der Schwarzmarkt angekurbelt würde, der ja mit den neuen gesetzlichen Regelungen eigentlich reduziert werden sollte.

Die gleiche Meinung vertritt auch bekanntermaßen die FDP Partei, die als mit Initiator des Schleswig-Holsteinischen Glücksspielgesetzes den liberalen Weg klar befürwortet. Das Glücksspielgesetz in Schleswig-Holstein sei laut Kubicki die einzig europarechtskonforme Lösung, die in Deutschland bisher angeboten wurde. Sowohl die EU-Kommission als auch die Monopolkommission hatten das Glücksspielgesetz besonders gelobt.

Auch wurde das Gesetz des nordischen Bundeslandes bereits als Vorbild angesehen, an welchem die anderen Bundesländer sich ein Beispiel nehmen sollten. Die ersten Lizenzen wurden in Schleswig-Holstein bereits vergeben und auch wenn dort geplant wird, das Gesetz zurückzuziehen, so werden nun auch noch weitere Lizenzvergaben erwartet, da es anders gar nicht rechtlich möglich sei.

Dadurch, dass bei einer Rücknahme der Lizenzen durch die neue Regierung in Schleswig-Holstein hohe Schadensersatzforderungen auf das Bundesland zukommen würden, habe die neue Regierung nun geplant, die ausgegebene Lizenzen in den Glücksspieländerungsstaatsvertrag der anderen 15 Bundesländer zu integrieren. Kubicki geht davon aus, dass der Glücksspieländerungsstaatsvertrag aufgrund der Europarechtswidrigkeit gekippt werden wird und dann ist der Glücksspielmarkt in Deutschland vollkommen unkontrolliert.

Einen Plan B gibt es bisher von Seiten der Verantwortlichen laut Kubicki nicht. Er sei gespannt auf die Zukunft, vor allem auf die Rechtfertigungen der Politiker, die das liberale Glücksspielgesetz zurückziehen und sich einem europarechtswidrigen Gesetz anschließen wollen.