Hessisches Spielhallengesetz: Die Stadt macht ernst

Spielhallengesetze sind aktuell ein wichtiges Thema, denn vielerorts wird in Bezug auf die Gesetzgebung derzeit an der Umsetzung gearbeitet. Auch in Hessen ist das Spielhallengesetz aktuell ein wichtiges Thema. Die Stadt macht deutlich, dass jetzt ernst gemacht werden soll. Was das bedeutet? Ziel ist es die Anzahl der Spielhallen in Deutschland deutlich zu reduzieren.

Fakten zum Status Quo:

  • derzeit 270 Spielhallen in Frankfurt
  • hohe Ansiedlung von Spielhallen in bestimmten Stadtteilen
  • Verwerfungen der Infrastruktur als Folge

Neues Spielhallengesetz

Mit dem neuen Spielhallengesetz soll im Zusammenhang mit den Problemen, die aus der Ansiedlung von Spielhallen entstanden sind, eine Lösung gefunden werden. Nicht zuletzt aus diesem Grund scheint die Stadt Frankfurt diesbezüglich ernst zu machen. Was das neue Spielhallengesetz vorschreibt:

  • ab dem 1. Juli muss zwischen zwei Spielhallen ein Mindestabstand von 300 Metern bestehen
  • Verbot von Mehrfachkonzessionen

Was sich im Zusammenhang mit der neuen Gesetzgebung ändern wird? Viele Spielhallen werden schließen müssen. Hierfür sollen verschiedene Regelungen zur Durchsetzung genutzt werden. Ein Beispiel hierfür: die Etablissements, die innerhalb der letzten fünf Jahre eröffnet wurden, werden schließen müssen. Warum das? Weil die Übergangsfrist die letzten fünf Jahre anhielt und die Schließung wird den Etablissements drohen, die erst innerhalb der Übergangsfrist eröffnet wurden.

Stuttgart ist vorsichtig mit Spielhallenschließungen

Stuttgart ist vorsichtig mit Spielhallenschließungen

Ein Sprichwort besagt „Vorsicht ist besser als Nachsicht“. Vielleicht trifft dieses Sprichwort auch im Zusammenhang mit Spielhallenschließungen zu. In Stuttgart will man die Umsetzung der Spielhallen- und Ausführungsgesetze vorsichtig angehen. Der Grund dafür?

Es besteht die Angst, dass die Städte und Gemeinden der Region finanziell für die Gesetzgebung aufkommen müssen, wenn die nächsten Schritte nicht gut überlegt eingeleitet werden. Aus diesem Grund werden die nächsten Schritte mit Bedacht und vor allem langsam durchgeführt. Für die Spielhallen in der Region bedeutet dies vorerst Sicherheit, wie lange diese Sicherheit anhalten wird, ist allerdings noch unklar.

Erwartete Folgen bei Schließungen von Spielhallen:

  • Klagen von Seiten der Betreiber
  • Prozesskosten für die Städte und Kommunen
  • möglicherweise Schadenersatz

Generell wird deutlich, dass die drohenden Folgen, resultierend aus der Gesetzgebung, vor allem hohe Kosten für Kommunen und Städte mit sich bringen könnten. Diese Kosten sind vielleicht sogar nicht tragbar für die Städte und Kommunen. Aus diesem Grund hat man in Stuttgart, der baden-württembergischen Hauptstadt, entschieden es langsam anzugehen. Bevor die nächsten Schritte umgesetzt werden wollen, will die Stadt das Risiko besser kalkulieren können. Daher ist hier besondere Vorsicht geboten.

121 Spielhallen sind betroffen

In Stuttgart gibt es aktuell 121 Spielhallen. Nach der aktuellen Gesetzgebung müssten Schätzungen zu Folge etwa die Hälfte der Spielhallen geschlossen werden. Bei eventuell folgenden Prozessen und möglichen Schadensersatzansprüchen ist das Risiko für die Stadt besonders hoch und vor allem schwer zu kalkulieren. Geplant ist es den Vollzug bis zum letztinstanzlichen Urteil heraus zu zögern.

Paul Gauselmann: Erfinder der modernen Spielhalle

Paul Gauselmann: Erfinder der modernen Spielhalle

Er spielt zwar selber nicht, hat jedoch aus dem Bau von Geldspielgeräten im Laufe der Jahre ein erträgliches Geschäft gemacht. Der Unternehmer feiert nun seinen 80. Geburtstag und blickt zu diesem Anlass auf eine aufregende und vor allem erfolgreiche Zeit zurück.

Der Unternehmer hat die Gauselmann-Gruppe mit aufgebaut und blickt heute auf ein erfolgreiches Unternehmen, zu dem die Merkur-Spielotheken mit dem bekannten Markenlogo gehören, zurück. Das Geschäftsvolumen des Gauselmann-Unternehmens wird auf eine Summe in Höhe von 1,8 Milliarden Euro datiert.

Die erste Eröffnung der Spielothek von Gauselmann erfolgte im Jahr 1974. Schon hier war die berühmte Merkur-Sonne das Markenzeichen des Geschäftsmannes. In diesem Jahr wurde auch der erste Geldspielautomat von ihm persönlich entwickelt und auf dem Markt präsentiert. Aus der einen Spielhalle wurden zahlreiche Spielhallen und heute ist Gauselmann der Marktführer im Bereich der Geldspielgeräte. Was vorher nur als Hobby und Nebenberuf gestartet wurde, entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einem erträglichen Geschäft mit rund 8000 Angestellten.

Verdienst durch den Verlust anderer

Die Meinung über den Geschäftsmann Gauselmann ist zwiegespalten. Zum einen blickt man auf seine Erfolge zurück, auf den Beginn und auf die Weiteentwicklung des Unternehmens. Gründe aus denen der 80-jährige durchaus stolz sein kann. Zum anderen steht jemand wie Gauselmann gerne auch mal in der Kritik, denn er verdiene sein Geld durch den Verlust der anderen.

Die Spielsucht ist hier immer wieder ein wichtiges Thema, doch letztendlich sind die Spieler selbst für die Sucht verantwortlich. Paul Gauselmann scheint ein reines Gewissen zu haben, denn in einem Interview gibt er an, dass alles irgendwie süchtig mache, sobald man zu viel davon macht. Er selber spiele nicht, denn er glaube nicht an das Glück.

Die Zukunft liegt im Internet

Die Zukunft liegt im Internet

Während die Spielotheken mit Hilfe von Regelungen und Regulierungen immer weiter bekämpft werden wird den traditionellen Spielcasinos weitestgehend freie Hand gelassen. Doch für die Spielhallen ist nicht aller Tage Abend, denn die Entwicklung ist bereits in eine ganz andere Richtung vorangeschritten. So komm es dazu, dass die Spieler, die gerne in den Spielotheken spielen, heute die Möglichkeit bekommen, die gleichen Spiele in den Online Casinos zu spielen.

Für die Spieler selbst ist die Schließung der Spielotheken ein Grund dafür, dass manche etwas traurig werden. Jedoch ist die Alternative für die Spieler besonders naheliegend, denn sowohl im Internet und auch mit Hilfe des Smartphones können die Casinogames jederzeit und überall gespielt werden. Die Online Casinos zu schließen wird den Behörden nicht so leicht fallen, wodurch die Spieler sich unterdessen noch bis zu einem gewissen Maße sicher fühlen können. Mit Hilfe von Informationsseiten im Internet können die Spieler sich vor der Entscheidung, in welchem Casino man sich selbst anmeldet, ausreichend informieren, um so das beste Casino für sich selbst herauszufinden.

Auf den Informationsseiten zu den Online Casinos sind für die Gamer alle Online Casinos und Mobile Gaming Angebote aufgelistet. Auch können die Spieler Bewertungen der aktuellen Slots auf den Seiten vorfinden und Beschreibungen, die dabei helfen können, sich für den interessantesten Automaten zu entscheiden. Wer noch neu ist in der Welt der Online Casinos, der hat die Möglichkeit, sich erst einmal ein wenig auszuprobieren.

Hierzu gibt es Seiten, die ohne den Einsatz von Geld Spiele anbieten. Hier bekommen die Gamer die Möglichkeit, die neusten Spiele erst einmal auszuprobieren, bevor die richtigen Einsätze getätigt werden. Die sogenannten Testspiele werden nicht in jedem Online Casino angeboten, aber auf den Informationsseiten gibt es eine Auflistung, in welchem Casino die entsprechenden unentgeltlichen Spiele gespielt werden können.

Lizenz für Merkur in Sachsen Anhalt

Lizenz für Merkur in Sachsen Anhalt

Das Geschäft mit den Spielbanken war in Sachsen Anhalt besonders kompliziert, denn unter dem alten Betreiber warfen die Spielbanken in Magdeburg, Halle und Wernigerode keinen ausreichenden Gewinn ab und mussten vorerst geschlossen werden. Diese Schließung bedeutete die Kündigung unzähliger Mitarbeiter und fehlende Einnahmen in den Staatskassen.

Nachdem der erste Investor ein Reinfall für die Spielbanken war und dieser die Spielbanken nicht aus der Misere retten sondern sie eher noch weiter reinreiten konnte, sollte nun nach einem seriösen Investor gesucht werden. Hierzu wurde eine europaweite Ausschreibung angefertigt. Vergeben werden konnte die Lizenz nun an die Tochterfirma der Gauselmann Gruppe, an die Casino Merkur-Spielothek.

Als neuer Betreiber müssen hier für die Lizenz nun 15.000 Euro an Gebühren gezahlt werden. In Sachsen Anhalt ist man nun guter Dinge, dass der Casinobetrieb in Zukunft sich auch vorteilhaft für die Staatskassen auswirken könnte. Von Seiten Merkurs wurde bereits angekündigt, dass man vorhabe Investitionen in Höhe von 20 Millionen Euro zu tätigen.

Die Casino Merkur-Spielothek GmbH gilt als vertrauenswürdiges und anerkanntes Unternehmen. Insgesamt 6.300 Personen sind bei Merkur beschäftigt und vor zwei Jahren zeigte die Bilanz des Unternehmens einen Umsatz in Höhe von rund 1,7 Milliarden Euro. Vorrangig ist Merkur durch den Betrieb von Spielhallen bekannt.

Für den Betrieb der Spielbanken sind in Sachsen Anhalt laut des Unternehmens bereits zwei Standorte vorgesehen, auf die man sich einigen konnte. Bei diesen handelt es sich um einen Standort in Magdeburg und einen in Günthersdorf. über einen dritten Standort für eine Spielbank wird vorerst noch beratschlagt. Bereits im nächsten Jahr soll der Spielbetrieb in der ersten Spielbank aufgenommen werden.

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