"Kleines Glücksspiel" in Oberösterreich soll mehr Geld bringen

In einem kurzen Zeitraum ist eine Menge geschehen, was das "kleine Glücksspiel" in österreich angeht.

In der Landeshauptstadt lehnte man dieses nun endgültig ab und kürzlich endete die Bewerbungsfrist in Bezug auf die Zulassungen im Bereich dieser Glücksspiele. In vier Jahren sollen alle Spielautomaten, die nicht dem Staat eigen sind, in der Landeshauptstadt verschwunden sein.

Aber den Anhängern von Glücksspiel ist es in der Stadt nach wie vor möglich, ihrer Leidenschaft zu frönen. Man möchte drei Spielstätten eine Zulassung geben und auch ein paar Terminals für die Video Lotterie einrichten.

Wer in österreich an den Spielautomaten hängt, der findet in Oberösterreich eine größere Palette dieser Geräte vor. Wie schon erwähnt, endete die Bewerbungsfrist für die Zulassungen erst kürzlich aus und deren Liberalisierung fand schon im März 2011 statt.

Man munkelt auch, dass sich im Endspurt noch zahlreiche Bewerber eingefunden haben, dazu soll auch die "Admiral Casinos & Entertainment AG", die zum Automatenhersteller "Novomatic" gehören, zählen.

Das Tochterunternehmen wurde im Mai dieses Jahres ins Leben gerufen und wird die Aufgabe haben, im Land als Anbietergesellschaft für die Spielaktivitäten der Mutterfirma zu fungieren.

Oberösterreich erhofft sich von dieser Legalisierung mehr Geld, sprich mindestens 8 und maximal 17 Millionen Euro. Diese Summe soll mit mehr als tausend Automaten erzielt werden, welche in Spielsalons oder privaten Unternehmen stehen.

In Oberösterreich wird dann für die Fans dieser Geräte keine Langeweile mehr aufkommen.

In Russland gibt es weiterhin Glücksspiel

Bereits vor einem Jahr wurden alle Spielcasinos und -clubs zugemacht, nur noch in vier Zonen in der Russischen Förderation ist Glücksspiel gestattet. Laut einer russischen Internetseite wurde dieses Gesetz kaum umgesetzt. Sei es Roulette oder Black Jack – traditionell oder am Rechner, man spielt sie weiterhin heimlich.

Die Hilfe für die Salonbetreiber stellt ein Schlupfloch im Gesetz dar, welches Lottospiele erlaubt. So verzichten viele ehemalige Klubs auf auffällige Leuchtwerbung und Firmenschilder. In diesen, von denen es in der Stadt 70 bis 100 geben soll, wird zu Teil schon sauber nach staatlichen Restriktionen gespielt, aber in vielen Orten existieren einarmige Banditen und Glücksspiele, die man auf dem PC spielen kann.

Dazu kommt das Glücksspiel im Netz, dass auf der ganzen Welt mithilfe des Zahlungsservice abgewickelt wird und kaum überwacht werden kann. Zahlungsportale wie Qiwi behält der Staat im Auge. Aber auch die noblen Spielsalons in Petersburg mit Croupiers und Champagner sind noch nicht weg.

Das damalige Vegas am Manegeplatz, das nun Ruslotto heißt wird immer noch betrieben. Das Klub-Kasino Papanin heißt jetzt nur noch Klub Papanin, doch Roulette wird hier weiterhin gespielt. Dies ist auch im Taleon-Klub an der Moika der Fall. Eine besondere Nische sind die Fährschiffe, die nach Petersburg, auf denen das Glücksspiel floriert.