Klassisches Deepstack Turnier an der Bremer Schlachte

Klassisches Deepstack Turnier an der Bremer Schlachte

Unter Kennern ist das Turnier ein fester Termin in diesem Jahr. In der Vergangenheit hatten sich Spieler jedoch über das "lange Spielen" beschwert. Aus diesem Grund wird das Turnier in diesem Jahr in einer etwas veränderten Form ausgetragen, zur Freude der Spieler.

In der komprimierten Variante des Euro 200 plus 20 Deepstack 200 bleibt die Struktur des beliebten Deepstack Turniers zwar erhalten, jedoch müssen die Spieler sich nun nicht mehr über einen entsprechend langen Zeitraum am Tisch konzentrieren. Durch die Verteilung des Turniers auf zwei Starttage und einen Finaltag wird die Spielzeit ein wenig entzerrt, die Struktur des Turniers bleibt jedoch in gewohnter Form erhalten. Infos zum Event und Anmeldemöglichkeiten werden den interessierten Spielern auf der Webseite der Spielbank Bremen geboten.

Turnierstruktur des Deepstacks in Bremen:

– 1. Starttag am 19. Februar 2016, Beginn: 18 Uhr

– 15.000 Chips und 45 Minuten Levels

– 2. Starttag am 20. Februar 2016, Beginn: 18 Uhr

– Finaltag am 21. Februar 2016, Beginn: 17 Uhr

– gegebenfalls Verlängerung des Turniers am Montag, den 22. Februar 2016

Skandal im Golden Nugget Casino Atlantic City

Skandal im Golden Nugget Casino Atlantic City

Eine Gruppe von Spielern spielte Mini-Baccarat im Golden Nugget Casino in Atlantic City und bemerkte dabei, dass die Karten nicht gemischt wurden. Dies nutzten die Spieler zu ihrem persönlichen Vorteil und setzten das Tischlimit, um so den Gewinn in dieser erstaunlichen Höhe für sich zu beanspruchen.

Die Spieler beim Mini-Baccarat stellten bereits nach kurzer Spielzeit fest, dass die Karten immer in der gleichen Reihenfolge ausgegeben wurden. Dies ließ darauf schließen, dass die Karten nicht gemischt wurden. Diese Tatsache wurde von den Spielern am Tisch ausgenutzt, indem diese von da an das Tischmaximum in Höhe von 4000 $ setzten. Mit diesem Einsatz und der Ausnutzung des Casinofehlers erspielten die Gamer sich einen Betrag in Höhe von 974.816 Pfund.

Bereits nach kurzer Zeit stellten die Casinomitarbeiter fest, dass es an diesem Tisch nicht mit rechten Dingen zugehen kann. Daher sammelten sich die Mitarbeiter am Tisch des Mini-Baccarats und beobachteten das Geschehen, konnten jedoch vor Ort keinen Betrug von Seiten der Spieler feststellen. Die fünf Spieler erhielten ihren Gewinn in Höhe von 970.000 Dollar nicht und das obwohl die anderen neun Spieler nach dem Spiel ausgezahlt wurden. Die Sicherheitsleute wollten noch am selben Tag einen Betrug aufdecken und durchsuchten daher in der Nacht das Zimmer eines Spielers.

Letztlich konnte der Tatbestand ermittelt werden, da die Casinobetreiber feststellten, dass ein Kartendeck, welches von dem Kartenlieferanten als gemischt geliefert wurde, nicht gemischt war. Durch diese Feststellung wird nun der Kartenlieferant von Seiten das Casinos angeklagt. Doch damit scheint es nicht genug, denn das Casino klagt außerdem die Spieler an, die den hohen Gewinn erspielt hatten. Das Casino legte fest, dass diese Spieler kein Recht auf die Auszahlung des Gewinns haben.

Begründet wird die Klage gegen die Spieler mit dem New Jersey Gesetz, welches beinhaltet, dass ein Spiel dieser Art auf Fairness beruhen muss. Doch die Klage wird von den Spielern nicht einfach so hingenommen. Einer der Spieler, Benjamin Dash, hat einen Anwalt eingeschaltet, der gegen die Klage des Casinos vorgehen soll, weil die Spieler sich laut eigener Aussage keinem Fehlverhalten schuldig gemacht hätten.

Laut der Spieler sei das Casino nicht im Recht, denn dieses hätte ja zu Recht den Kartenlieferanten angeklagt, von welchem es den Schaden einklagen könne. Die Spieler selbst sehen sich unrechtmäßig behandelt, da sie von Seiten des Casinos als Betrüger verdächtig worden sind, obwohl sie keinem Betrug nachgegangen seien.

Eindämmung des Glücksspiels durch Spielerkarten

Eindämmung des Glücksspiels durch Spielerkarten

Hierzu soll die Spielerkarte eingeführt werden, welche in Form einer elektronischen Karte erhältlich sein soll, mit der die Geräte dann in Zukunft ausschließlich benutzt werden können. Bei dem neuen Gesetzesentwurf geht es hauptsächlich darum, dass Spieler und vor allem Jugendliche geschützt werden sollen.

Die Spielerkarten sollen in Zukunft in den Gaststätten oder Spielhallen gekauft werden können. So wird dann jeder Spieler, der einen Spielautomaten bedienen will, eine Spielerkarte erwerben müssen, bevor der Spielautomat betätigt werden kann. Die elektronische Karte kann mit Guthaben aufgeladen werden.

Die mögliche Summe, soll auf etwa 200 Euro begrenzt werden, sodass die Spieler nicht mehr Geld einsetzen können, als diesen festgelegten Betrag. Auch soll es mit den elektronischen Spielerkarten möglich gemacht werden, dass die Spielzeit jeweils nur auf eine Stunde begrenzt wird, sodass die Spieler regelmäßig eine Zwangspause einlegen müssen.

Am Anfang sollen die Spielerkarten erst einmal eingeführt werden, ohne dass diese auf eine bestimmte Person zugeschnitten sein müssen. Auf lange Sicht plane die Regierung jedoch die Personalisierung der Karten einzuführen. Hierzu bedarf es jedoch vorab weiteren Informationen, rund um die Bereiche der technischen Möglichkeiten und zum Datenschutz.

Die Experten aus den Suchtberatungsstellen halten diese neue Entwicklung jedoch für wenig sinnvoll. Die Suchtexperten scheinen nicht der Meinung zu sein, dass Spielerkarten die suchtgefährdeten Personen vom exzessiven Spielen abhalten könnten.

Die Kontrollen können sogar von Minderjährigen Personen leicht umgangen werden und der Spielsucht sowie dem Schutz der Jugend und der Spieler sei somit nicht geholfen.