Übernahmeangebot laut Sportingbet unter Wert

Übernahmeangebot laut Sportingbet unter Wert

Bei diesem Betrag handelt es sich um 350 Millionen britische Pfund, die sich aus 45 Pence pro Aktie von William Hill und 7,5 Pence in Aktien von GVC zusammensetzen. Das Angebot wurde jedoch von dem Wettanbieter Sportingbet direkt abgelehnt, mit der Begründung, dass das Angebot das Unternehmen unter Wert bewerte und die Zukunftsaussichten des Unternehmens nicht ausreichend berücksichtige.

Noch im Oktober sollen die Unternehmen sich für ein definitives Angebot entscheiden. Diese Frist wurde von Sportingbet gesetzt, damit auch Nachverhandlungen möglich sind und eine Steigerung des Angebots von Seiten der Unternehmen innerhalb der Frist möglich gemacht werden kann. Gleichzeitig ist bereits die Rede davon, dass William Hill und GVG eventuell den Papieranteil des Angebots weiter beschränken müssten, um den Vorstand von Sportingbet zu weiteren Verhandlungen zu bekommen.

Die übernahmepläne der Unternehmen William Hill und GVC sehen vor, dass William Hill den australischen Teil des Unternehmens Sportingbet zum eigenen Portfolio hinzuziehen könnte, während sich GVC mit den restlichen Geschäftszeigen zufrieden gibt. Am 19. September 2012 fand ein übernahmeversuch statt, an dem der Aktienwert des Unternehmens innerhalb eines Nachmittags durch Spekulationen um 17 Prozent anstieg.

Sportingbets Geschäfte in Australien laufen besonders gut, seit der übernahme des Anbieters Centrebet, die für einen Wert von 120 Millionen britische Pfund stattgefunden hat. Insgesamt trägt der australische Markt mit 43Prozent der Umsätze sehr stark zu dem Erfolg des Unternehmens Sportingbet bei. Für William Hill könnten auch andere regulierte Märkte Sportingbets interessant werden, so zum Beispiel Spanien, Dänemark und Griechenland, doch hierzu wurde noch keine weitere Stellungnahme von Seiten William Hills abgegeben.

Bereits vor einem Jahr wurde die übernahme von Sportingbet durch William Hills größten Konkurrenten Ladbrokes probiert. Hier wurde ein Betrag in Höhe von 460 Millionen britischen Pfund geboten. Zum damaligen Zeitpunkt war der türkische Markt nicht reguliert, weshalb sich das Unternehmen Sportingbet von dem Geschäftszweig in der Türkei in Form von dem Unternehmen Superbahis trennte, welches von GVC für 125 Millionen britische Pfund aufgekauft wurde.

Dem Unternehmen GVC würde durch die übernahme Märkte wie Südamerika besonders zu Gute kommen, um das eigene Angebot noch weiter zu untermauern. Durch den ersten übernahmeversuch von William Hill und GVC scheinen nun auch andere Unternehmen Interesse an der übernahme von Sportingbet zu haben und es bleibt weiterhin spannend, wie sich die übernahmeversuche in naher Zukunft entwickeln werden.

Joint Venture zwischen William Hill und GVC

Joint Venture zwischen William Hill und GVC

Durch die Bekanntgabe von William Hill, dass eine übernahme des Anbieters mit dem Hauptsitz in Guemsey geplant ist, hat den Aktienwert des Wettanbieters an der Börse bereits gesteigert. Der Wert der Aktie ist in dieser Zeit um 71 Prozent angestiegen. Ein weiterer Anstieg wird bereits vorausgesehen, wenn die Übernahmepläne von William Hill in die Tat umgesetzt werden können.

Besonders erfolgreich ist der Anbieter Sportingbet in Australien. Insgesamt 90 Prozent der Gesamteinnahmen des Unternehmens nimmt der Anbieter aus den Glücksspielgeschäften in Australien ein. Diese Erfolge wurden durch die übernahme des Konkurrenten Centrebet für 183 Millionen Dollar im vergangenen Jahr noch weiter verstärkt. Doch auch in anderen Ländern auf der ganzen Welt verfolgt das Unternehmen erfolgreiche Geschäfte und kann insgesamt 2,5 Millionen Kunden aus 200 Ländern zum eigenen Kundenstamm zählen.

In den Gesprächen rund um das Thema übernahme von Sportingbet durch William Hill sind das britische Unternehmen und der europäische Anbieter GVC bereits in die ersten Verhandlungen gegangen. Sollte ein Vertrag zustande kommen, soll dies ein exklusiver Vertrag zwischen William Hill und GVC werden und im Zuge der ersten Verhandlungen soll nun ein gemeinsames Angebot für Sportingbet gefunden werden.

William Hill gibt an, dass die Pläne vorsehen, dass William Hill selbst sich auf den Markt Australien konzentrieren würde, sollte es zu einer übernahme von Sportingbet kommen. GVC würde mit dem Betrieb der Unternehmen in den restlichen Ländern beauftragt werden. Bis Mitte Oktober soll von Seiten der beiden Unternehmend des Joint Ventures ein Angebot für Sportingbet gemacht werden.

Sollte es tatsächlich zu einer übernahme kommen, so würde Sportingbet zu einer Tochtergesellschaft von William Hill werden. Bisher wurden laut Angaben von William Hill noch keine Verhandlungen mit dem Vorstand von Sportingbet geführt.

Nach Angabe von William Hill sollte von den Unternehmern von Sportingbet jedoch berücksichtigt werden, dass eine Barauszahlung angestrebt wird. Diesen Faktor sollten die Unternehmer im Hinterkopf behalten, wenn es zu den bevorstehenden übernahmeverhandlungen kommt.

Lizensierte Anbieter Spaniens vor neuen Problemen

Lizensierte Anbieter Spaniens vor neuen Problemen

Hierfür war jedoch ein langer Weg erforderlich. Die spanischen Behörden forderten von den Unternehmen hohe Steuerrückzahlungen, die von Seiten der genannten Anbieter auch gezahlt wurden. Andere Anbieter hingegen traten von der Lizenzvergabe zurück und zogen sich zum Teil auch bereits von dem spanischen Glücksspielmarkt zurück.

Mit der Lizensierung der Unternehmen sind allerdings nun auch bereits die ersten Probleme aufgetreten. Die Anbieter mussten neue es Seiten erstellen, auf denen sich die Kunden neu anmelden müssen. Dies ist jedoch für die Anbieter nun problematisch, da die Gelder von den alten Konten nicht zu den neuen Konten transferiert werden können. Diese neuen Bedingungen fügte die Direccion General de Ordenacion del Juego (DGOJ) in letzter Minute vor der Lizenzvergabe hinzu und nun ist es an den Anbietern, sich für diese neue Problematik eine Lösung auszudenken.

Die meisten der nun lizensierten Anbieter haben bereits schon spanische Kunden von der Zeit zuvor und hatten sich nun erhofft, dass der übergang zu den lizensierten Portalen nun ganz einfach gestaltet werden könnte. Da die alten Seiten jedoch bereits gesperrt sind, sind nun besagte Schwierigkeiten aufgetreten.

Die Anbieter gingen offenbar davon aus, dass durch die Steuerrückzahlungen Möglichkeiten und Zeit eingeräumt würde, so dass der übergang ganz sanft hätte organisiert werden können. Mit der neusten Regelung macht die zuständige Behörde allerdings deutlich, dass die Anbieter sich nicht in den lizensierten Markt eingekauft haben.

Für die Spieler bedeutet dies nun, dass sie sich die Gelder des alten Konten auszahlen lassen und auf die neuen Konten einzahlen müssen. Auch die bisherigen erspielten VIP Levels können nicht mit zu den neuen Portalen übernommen werden. Die Anbieter, die bisher nicht auf dem spanischen Markt vertreten waren, gehen als glückliche Unternehmen aus dieser Neuregelung hervor.

Neues aus der Welt des europäischen Online Glücksspiels

Neues aus der Welt des europäischen Online Glücksspiels

Aber nun gibt es etwas aus Spanien, seinem Nachbarland Portugal und Belgien zu berichten. Im ersten Land kommt das kontrollierte Glücksspiel auf virtueller Basis langsam ins Rollen. Der Markt ist noch frisch und wird momentan von der Glücksspielgruppe "Codere" dominiert.

Hier will man um jeden Preis das Heft in der Hand haben. Dabei schreckt man auch nicht davor zurück, die Wettbewerber in Europa "anzugreifen", hier konnte man auf erlaubte Weise so manche Verfügung durchsetzen. Hier steht im Mittelpunkt, dass Betreiber außerhalb des Landes schon vor der öffnung des Marktes im Land aktiv waren und die Gruppe damals nichts machen konnte.

Deshalb möchte man hier Geldstrafen und den neuen Beginn der entsprechenden Unternehmen durchsetzen, wozu auch "Bwin" und "PokerStars" gehören und das Portal des Betreibers "Sportingbet", "Miapuesta", erhielt eine Blockade durch das Gericht in der spanischen Hauptstadt. Die Beschwerden gegen den zweitgenannten Betreiber hatten keinen Erfolg.

Hier kennt man wenig Gnade, wenn das Thema Glücksspiel heißt. Der Beneluxstaat Belgien konnte das virtuelle Glücksspiel ebenfalls kontrollieren. Jeder Betreiber, der keine Zulassung hat, soll seine Dienstleistungen auf dem Markt ab sofort nicht mehr anbieten können. Der Staat forderte die Provider im Internet auf, die betroffenen Seiten auf Eis zu legen und Sanktionen zu versprechen.

Die Staatspolizei verfügt über die sogenannte "Schwarze Liste", auf der die Betreiber ohne Lizenz zu finden sind. Im Nachbarland Spaniens ist, was das Online Glücksspiel angeht, die Situation weiterhin schwierig.

In den Medien machte eine Botschaft seitens des Ministeriums für Finanzen die Runde, deren Ursprung nicht zu ermitteln ist. Diese besagt, dass 2012 eine Viertelmilliarde Euro von Betreibern von virtuellem Glücksspiel verlangt werden sollen, auch wenn es im Moment noch nicht erlaubt ist.

Das würde bedeuten, dass das Land bei nicht erlaubten Dienstleistungen Geld einnimmt und diese nicht bekämpft.

Wandel der Online Glücksspiel Märkte

Wandel der Online Glücksspiel Märkte

In Spanien wurde der Online Glücksspielmarkt vor einiger Zeit legalisiert und liberalisiert. Doch nun scheint es vor Ort eine Wendung zu geben, denn das spanische Glücksspielunternehmen Codere wehrt sich mit verschiedenen Mitteln gegen die europäische Konkurrenz in dem regulierten Glücksspielgebiet. Die Forderung des Unternehmens ist der Neuanfang für alle Unternehmen, um eine Chancengleichheit zu gewährleisten.

Damit wendet sich das Unternehmen gegen die Betreiber, die bereits vor der Liberalisierung auf dem spanischen Markt Fuß gefasst hatten, um für die Legalisierung vorbereitet zu sein. Codere hingegen wurde von dem spanischen Online Glücksspielmarkt ausgeschlossen. Nun fordert das Unternehmen einen Neubeginn, damit alle Unternehmen die gleiche Chance auf dem nun regulierten Glücksspielmarkt bekommen.

Das spanische Unternehmen versucht Verfügungen gegen bestimmte Unternehmen, wie Bwin, PokerStars und Sportingbet zu erwirken, so dass die Webseiten der Anbieter blockiert werden. Im Falle von PokerStars entschied das Gericht in Barcelona jedoch, dass die Sperrung der Webseite nicht von Nöten sei.

In Belgien wird derzeit gerade die Liberalisierung des Online Glücksspiel Markts umgesetzt. Die Verantwortlichen haben geplant, die Anbieter ohne Lizenz komplett vom Markt zu verbannen. Hierzu wurden verschiedene Mittel in Betracht gezogen. Unter Anderem werden nicht lizensierte Anbieter bestraft und deren Webseiten werden komplett blockiert. Zudem gibt es eine schwarze Liste, mit Betreibern, die keine Lizenzen haben. Wer sich freiwillig vom belgischen Markt zurückzieht, wird automatisch von dieser Liste entfernt.

Wieder andere Neuigkeiten gibt es aus Portugal. Hier gehen Gerüchte um, dass Verantwortliche richtig Geld mit dem Online Glücksspiel verdienen wollen. Gerüchten zu Folge sollen hier Gelder aus den Online Glücksspiellizenzen eingefordert werden. Laut anonymer Quelle geht es um Beträge rund um 250 Millionen Euro.

Der portugiesische Online Glücksspielmarkt wurde bisher noch nicht legalisiert, doch offensichtlich wurde dies bereits in Angriff genommen. Welches Glücksspiel in Zukunft legal werden soll, wurde jedoch noch nicht bekannt gegeben. Bisher existieren nur Gerüchte, um die beabsichtigten Einnahmen, die durch Online Glücksspiel in Zukunft gemacht werden sollen.