Gesetzentwurf gegen Spielmanipulation und Wettbetrug in Arbeit

Gesetzentwurf gegen Spielmanipulation und Wettbetrug in Arbeit

Durch Gesetze sollen Skandalfälle in Zukunft vermieden werden, da diese wieder und wieder für Unruhe im Bereich der Sportveranstaltungen sorgten. Sowohl das Anti-Doping-Gesetz als auch ein Gesetz gegen Spielmanipulation und Wettbetrug sollen nach Angaben des Bundestags noch in diesem Jahr herausgebracht werden.

Das Anti-Doping-Gesetz wurde von Seiten des Bundestags mit Vorrang behandelt, da dieses in jedem Fall noch in diesem Jahr verabschiedet werden muss. Der Gesetzentwurf gegen Spielmanipulation und Wettbetrug wird unabhängig von dem Anti-Doping-Gesetz behandelt., doch auch dieser soll nach dem Wunsch aus dem Bundestag noch in diesem Jahr vorgestellt werden.

Der Gesetzentwurf gegen Spielmanipulation und Wettbetrug sei nach Angaben des Bundesinnenminister Thomas de Maiziere (CDU) keine leichte Aufgabe, da viele Eckpunkte berücksichtigt werden müssten. Zum Einen sei die Regelung international, wodurch viele bestehende Regelungen berücksichtigt werden müssten und zum Anderen müssten zustzlich die Rechtsbestimmungen des Internets in den Gesetzentwurf mit einbezogen werden.

Gesetzentwurf noch in diesem Jahr

Es ist damit zu rechnen, dass sowohl das Anti-Doping-gesetz als auch der Gesetzentwurf gegen Spielmanipulation und Wettbetrug noch in diesem Jahr vorgestellt werden. Es gab bereits Forderungen, dass beides in einem Gesetz verankert werden solle, doch dies sei besonders schwierig, aufgrund der Berücksichtigung internationaler Regelungen in Bezug auf die Themen Spielmanipulation und Wettbetrug. Es bleibt abzuwarten, in welcher Art und Weise gesetz und Gesetzentwurf verabschiedet werden.

Video-Games als Sportveranstaltung

Video-Games als Sportveranstaltung

Tausende johlende Fans sitzen in den Rängen, um das bessere Team anzufeuern und die Spieler selber sitzen an einzelnen Terminals in Kabinen, in denen sie ihr Können bei dem Spiel "The Internationaö" beweisen wollen. Das was auf den Terminals passiert wird für die Zuschauer auf einer großen Leinwand übertragen, damit diese das Spielgeschehen nonstop mit verfolgen können.

Dota 2 steht für Defense of the Ancients und ist ein beliebtes Turnierspiel unter den E-Sport Gamern. Ziel des Spiels ist es, das gegnerische Hauptquartier zu zerstören. Hierzu treten zwei Teams gegeneinander an und bekämpfen sich gegenseitig, um den Gegner bei der Zielerreichung zu stören. Das Spiel wurde von Valve entwickelt und ist unter den E-Gamern besonders beliebt. Bei dem Turnier wird an Terminals in Kabinen gezockt, die Zuschauer beobachten das Geschehen über eine Leinwand und wer eine Runde gewinnt wird direkt mit einem Feuerwerk vor Ort belohnt.

Bei der Turnierveranstaltung in Seattle treten noch acht Mannschaften gegen einander an, fünf der Mannschaften stammen aus China. Etwa 17.000 Zuschauer haben sich in der Spielarena eingefunden, um die Mannschaften anzufeuern. Pro Eintrittskarte müssen die E-Sport Fans einen Betrag in Höhe von 100 Dollar hinlegen. Neben dem Angebot die Spiele in der Arena direkt zu schauen und sich wie bei einem Sportevent zu fühlen, gibt es für die restlichen Fans die Möglichkeit, das Match im Internet über einen Live-Stream zu verfolgen. In den USA wird das Turnier sogar von einem Fernsehsender, ESPN, live übertragen. Nach dem Turnier diskutieren die Experten über den Spielverlauf, die Fehler und die großen Spielzüge, die am Ende vielleicht sogar zum Sieg führten.

Rechte bei der Lizenzvergabe

Rechte bei der Lizenzvergabe

Eine Regelung sieht es vor, dass die Betreiber von Wettbüros von den Veranstaltern von Sportwettkämpfen zu unterscheiden sein müssen. Hier ist es nämlich vorgesehen, dass für die Personen und Gesellschaften, die Sportwettbewerbe und -veranstaltungen abhalten, keine Konzessionen vergeben werden.

Das Trennungsgebot ist in den Paragraphen ? 1 S.1 Nr.5 sowie in ? 21.Abs.3 des Glücksspielstaatsvertrages ausführlich geregelt. Hiernach ist es den Personen und Gesellschaften die Sportwettbewerbe bzw. Sportveranstaltungen abhalten bzw. organisieren nicht gestattet, sich für Konzessionen zu bewerben.

Es wird davon ausgegangen, dass diese Klausel extra aufgenommen wurde, um so verhindern zu können, dass z.B. die Bundesliga sich um eine eigene Konzession bewerben kann. Auch ist es den Wettbüros nicht gestattet, eigene Veranstaltungen auszutragen und darauf Wetten abschließen zu lassen. Beides muss getrennt voneinander organisiert werden, daher die bestehende Regelung.

Während die Regelung ziemlich eindeutig ist, sind nun allerdings Informationen bekannt gegeben worden, die das Trennungsgebot nicht einhalten können. Hiernach sollen z.B. die Lotto Rheinland Pfalz GmbH zu 49 Prozent dem Landessportbund Rheinland Pfalz gehören. Auch soll dies für die jeweiligen Lottogesellschaften in Niedersachen, Bremen und im Saarland gelten, wo den Informationen zu Folge der jeweilige Landessportbund Anteile bzw. Mitgliedschaften an den Gesellschaften hält. Von den Bewerbern gibt es demnach nun mehrere, die den Landessportbund als Mitglied haben und somit gegen die festgesetzten Regelungen verstoßen.

News aus dem Hause Zynga

News aus dem Hause Zynga

Neben der neuen Gaming Plattform, die das Unternehmen dazu bringen soll in den Echtgeld Sektor einzusteigen, präsentiert Zynga nun Online-Sportwetten und Farmville 2.

Bei den Online Sportwetten hat sich das Unternehmen Zynga mit dem Anbieter RocketPlay zusammengeschlossen, um über die Online-Gaming-Plattform Wetten anzubieten, die die Kunden gemeinsam mit Freunden platzieren können und gleichzeitig die Möglichkeit haben, die dazu passenden Sportveranstaltungen live im Fernsehen anzuschauen.

Derzeit können die Kunden bei diesem Angebot lediglich um virtuelles Geld spielen, doch Zynga plant bereits das Angebot der Echtgeld Variante. Derzeit ist das Angebot von Echtgeld Glücksspielen in den USA noch verboten, jedoch sehen die Pläne des Anbieters es dennoch vor, das Angebot in naher Zukunft zu realisieren.

Die Partnerschaft mit dem Online-Wetten Anbieter RocketPlay bringt weitere Neuerungen mit sich, da in Bälde das Sports-Casino auf Facebook angeboten werden soll. Durch die Partnerschaft werden dem Anbieter Zynga viele Möglichkeiten geboten. Doch auch Zynga selbst ist für die Drittanbieter besonders attraktiv in einer Partnerschaft, da die Infrastruktur des Anbieters sehr gut ist und das Unternehmen weitreichende Erfahrungen im Bereich Social Gaming, insbesondere auf Facebook, aufweist.

Trotz der unzähligen erfolge von Zynga, musste das Unternehmen einen Umsatzrückgang im Bereich Facebook hinnehmen. Durch die Produktvermarktung von anderen Anbietern, will das Unternehmen nun die Umsätze wieder ankurbeln. Die neuen Pläne von Zynga sollen die Kassen wieder klingeln lassen. Um diese Pläne zu realisieren musste das Unternehmen einige Investitionen in neue Bereiche tätigen.

Neben den ganz neuen Plänen präsentierte Zynga nun auch den Nachfolger des beliebten Social Games Farmville in Form von Farmville 2 auf dem Markt. Die Spieler, die sich besonders an dem Vorgänger erfreut haben, können sich nun auf eine verbesserte Grafik und ein spannendes Spielerlebnis freuen, da der zweite Teil durch mehr Komplexität überzeugen wird, laut Anbieter.

Eine Neuerung bei diesem Spiel wird außerdem sein, dass das Spiel in 16 verschiedenen Sprachen zur Verfügung stehen wird. Damit ist Farmville 2 das erste Spiel von Zynga, welches in mehreren Sprachen angeboten wird. Die Vorgängerversion ist für die Farmville Fans weiterhin auf Facebook spielbar.

Das Unternehmen Zynga musste in der Vergangenheit einige Einbrüche hinnehmen, wie beispielsweise den Börsenabsturz. Doch auch jetzt bemüht sich das Unternehmen in allen Bereichen, den eigenen Ruf wieder herzustellen und die Marktposition erneut zu festigen.

Es sollen neue Kunden gewonnen werden und mit der eigenen Gaming-Plattform versucht das Unternehmen sich von Facebook ein wenig abzunabeln und die eigene Unabhängigkeit zu gewährleisten.

Kritik der Europäischen Kommission beeinflusst "JAXX"-Unternehmensaktie

Vor Kurzem erfolgte eine offizielle Stellungnahme der Europäischen Kommission zum Gesetzesentwurf in Sachen Glücksspiel der 15 der 16 Bundesländer.

Bei der Institution ist man mit den Einschränkungen im Hinblick auf die Zulassungsvergabe, die Palette des Glücksspiels und seine Umsetzung nicht einverstanden, hier ist auch die Werbung betroffen.

Außerdem ist die vorgesehene Abgabe von rund 17 Prozent in Bezug auf das Spielvolumen des virtuellen Glücksspiels eine Bürde für die Aktienbewegung des Unternehmens "JAXX".

Die kritischen Äußerungen der europäischen Institution waren klarer und detaillierter als die Analyseexperten dachten. Im Detail sind einige Inhalte des Entwurfs in die Kritik geraten, dies sind die festgelegte Anzahl der Zulassungen auf Sieben, der Steuerprozentsatz, der nach EU-Ansicht kein wettbewerbsfähiges virtuelles Angebot erlaubt sowie die Vorgaben im Hinblick auf den Erhalt der Zulassung.

Diese haben nach Meinung der Institution nicht die nötige Klarheit, sodass eine faire Vergabe nicht sichergestellt ist. Auch die Genehmigung für die Online Casinos, ihre Angebote bereitstellen zu können, steht aufgrund des Zulassungssystems und der ungleichen Behandlung von Betreibern von Wetten aus dem Privatbereich und Anbietern unter staatlicher Kontrolle in der Kritik.

Die Kommission fand noch mehr zu beanstanden, hierzu zählt auch der Erlaubnisvorgang von Vermittlungsdienstleistungen im Glücksspiel, dafür benötigt man maximal 32 Erlaubnisse. Man bemängelte, dass dieser Vorgang in Deutschland nicht kohärent ist.

Außerdem kritisierte man die Einschränkungen der Spieleinsätze und die nicht vorhandene Anrechnungsfähigkeit der gewonnenen Summen, sowie die Untersagung für diese Dienstleistungen im Fernsehen, World Wide Web und Geräten zur Telekommunikation zu werben, wobei besonders die Fernsehwerbung bei Sportveranstaltungen und die Gebühr für die Erlaubnis betroffen ist.

Diese beläuft sich im ersten Jahr auf eine Viertelmillion Euro und im zweiten Jahr auf 175.000 Euro. Die Institution verlangte von der deutschen Regierung eine Stellungnahme zu der Frage, für welche Art Dienstleistung diese Abgaben gelten, wie sie ermittelt werden und ob diese auch angemessen sind.

Die Kommission sieht in diesem Punkten eine Beschneidung der Freiheit im Bereich der Dienstleistung. Die Institutionen in Deutschland haben nicht ausreichend dargelegt, weshalb sie diese so wichtig finden und auch der Beweis der Angemessenheit ist nicht erbracht worden.

Der europäischen Institution ist nicht ersichtlich, in welcher Weise diese Vorlage mit den Erwartungen an eine einheitliche und regulierte Einschränkung des Wettangebotes im Internet konform ist.

Sie kann nicht verstehen, weswegen die Anzahl der Zulassungen in Sachen Sportwetten auf Sieben festgelegt ist, die virtuellen Casinos aber maximal 16 dieser Zulassungen erhalten können. Der Meinung der europäischen Institution zufolge ist diese genauso gefährlich oder sogar noch suchtriskanter als die Sportwetten.

Die Kommission verlangte von der Bundesregierung bis Mitte August eine genaue Stellungsnahme abzuliefern. Die Äußerungen seitens der EU waren sehr klar. Die 15 deutschen Bundesländer mussten ihren vorgelegten Entwurf nach Meinung der Fachleute berichtigen.

Diese Forderung bezieht sich im Besonderen auf die Zulassungsvergabe und die Online Casinos, die Summe der Zulassungen, die Reklamegelegenheiten und auch auf die Größe der Einsätze beim Spiel. Die vorgesehene Netzsperre ist nicht mehr im Gespräch, was heißt, dass die Politik nun aufgefordert ist, effektive Vorgaben für die Betreiber mit Zulassung auszuarbeiten, damit sie konkurrenzfähig bleiben.

Es geht besonders um die Größe der vorgesehenen Abgaben. Bleibt es bei den geplanten 16,66 Prozent des Spielvolumens, dann ist eine Wettbewerbsfähigkeit nicht gegeben. Die Vorhaben wie die Erzeugung der Abgabenausgaben und der Spielerschutz sind dann nicht mehr zu erfüllen.

Man rechnet damit, dass die 15 deutschen Länder ihre Vorlage spürbar besser machen werden und sich an dem Nordlicht Schleswig-Holstein ein Beispiel nehmen werden. Die momentane Beurteilungsebene der obengenannten Unternehmensaktion zeigt die Steigungspotentiale sowie die juristischen Vorgaben, die in der Bundesrepublik, Spanien und Italien besser werden, nicht genügend auf.

Analyseexperten der "Montega AG" bestätigten ihren Rat zum Erwerb der Unternehmensaktie, deren preisliches Ziel nach wie vor bei 2,10 Euro liegt.