Btty mit Werbeaktionen im Fußball Umfeld

Btty mit Werbeaktionen im Fußball Umfeld

So gibt es aktuell in diesem Bereich erneut eine neue Partnerschaft. Btty wird Wettpartner von Erzgebirge Aue, ein Club der 2. Bundesliga. Diese Partnerschaft wurde jetzt geschlossen, um in der Bundesliga-Saison 2016/2017 mit entsprechenden Werbeaktionen durchstarten zu können.

Was die Partnerschaft zwischen Btty und Erzgebirge Aue beinhaltet:

– Btty sichert sich den Titel "Wettpartner"

– umfangreiche werbliche Präsenz auf den LED-Videobanden im Sparkassen-Erzgebirgsstadion Aue

– Präsenz auf der offiziellen Homepage des FC Erzgebirge Aue

Beide Parteien dieser neu eingegangenen Partnerschaft freuen sich über die Entscheidung. Btty kann auf diesem Weg die eigenen Produkte innerhalb des Fußball Umfelds bewerben, während der Verein einen neuen und zugleich aufstrebenden Partner gewonnen hat. Für die nächste Bundesliga Saison freuen sich beide Partner auf die Neuerungen, die sich durch die gemeinsame Partnerschaft ergeben. Beide Seiten erhoffen sich zunehmende Bekanntheit durch die Zusammenarbeit.

Sport und Glücksspiel vereint

Der Sportwettenanbieter btty ist bekannt für das umfassende Sportwettenangebot zu insgesamt 25 Sportarten. Die Sportwetten sind für Spieler aus Deutschland und Österreich nutzbar. Der Anbieter verfügt über staatliche Lizenzen aus Schleswig-Holstein und Salzburg und präsentiert das Sportwettenangebot sowohl Online als auch Mobil. Bei dem neuen Partner, dem FC Erzgebirge Aue, handelt es sich um einen Traditionsverein, der ambitioniert ist innerhalb der 2. Bundesliga aufzusteigen.

Harmonisierungsgesetz mit Fokus auf Mindestabständen bei Sportwettangeboten

Harmonisierungsgesetz mit Fokus auf Mindestabständen bei Sportwettangeboten

Am 22. Juli 2016 trat das Gesetz zur Harmonisierung glücksspielrechtlicher Mindestabstandsvorschriften in Berlin in Kraft. Was genau beinhaltet dieses Gesetz?

– es legt den Fokus auf Mindestabstände bei Sportwettangeboten

– Unterbindung unerwünschter Nachnutzung von ehemaligen Spielhallenstandorten

– Regelungen zum Spielerschutz

– Regelungen zur Attraktivitätssteigerung betroffener Kieze

– Festlegung des Mindestabstands von Wettvermittlungsstellen zu Oberschulen (ab Klasse 7 auf 200 Metern Wegstrecke)

– Festlegung eines Abstands zwischen Wettvermittlungsstellen untereinander und zu Spielbanken von 500 Metern

– Gesetz verweist auf die bereits bestehende Regelung im Mindestabstandsumsetzungsgesetz, welches für Bestandsspielhallen Gültigkeit hat.

Juristische Auseinandersetzungen vorprogrammiert

Das Mindestabstandsgesetz in Berlin wurde in der Vergangenheit als eines der härtesten Gesetze bezeichnet, gleichzeitig war die Auslegung der Gesetzgebung jedoch eindeutig. Dies ist bei dem Harmonisierungsgesetz allerdings nicht der Fall. Während sich das Mindestabstandsgesetz auf Spielhallen bezog, richtet sich das neue Gesetz an Sportwettenanbieter.

Der Clou bei der Sache: in Berlin gibt es kein Sportwettenunternehmen mit einer gültigen Konzession. Entweder richtet sich die Gesetzgebung somit nun an illegale Anbieter oder aber an gar keinen, denn es gibt keinen Anbieter, der eine Lizenz besitz und sich daher an die neu eingeführte Gesetzgebung halten müsste. Unsicherheit ist hiermit eindeutig vorprogrammiert, sowohl bei den Anbietern als auch bei den Kunden.

Wie geht es weiter mit dem Glücksspielstaatsvertrag?

Wie geht es weiter mit dem Glücksspielstaatsvertrag?

Bisher bewegen sich die privaten Anbieter noch immer in einer Grauzone, das Monopol sollte eigentlich gar nicht mehr existieren und die Bundesländer scheinen sich erneut uneinig. Die Lizenzvergabe wurde nicht umgesetzt, der Glücksspieltsaatsvertrag verstoße gegen EU-Recht und Deutschland muss sich auf ein Vertragsverletzungsverfahren aus Brüssel einstellen. Dass die Gesetzgebung gescheitert ist, das wissen alle und diesbezüglich scheinen sich auch alle einig zu sein, doch wie soll es nun weitergehen?

Was in Zukunft passieren soll:

– Marktöffnung für private Anbieter

– Abschaffung des Sportwettenmonopols

– Versteuerung privater Sportwettenangebote in Deutschland

– Bekämpfung des Schwarzmarkts

– Umsetzung des Spielerschutz auch in Verbindung mit privaten Wettangeboten

Eigentlich sind die Ziele bereits klar festgelegt und trotzdem herrscht diesbezüglich weiterhin Uneinigkeit. Ähnlich wie am Anfang, als Schleswig-Holstein einen Sonderweg einschlug, ist nun im Gespräch, dass Hessen aussteigen wird. Dies wurde von Seiten des Bundeslandes, die eigentlich die Liberalisierung umsetzen soll, bereits angedroht, wenn wie geplant nur minimale Änderungen an der Gesetzgebung umgesetzt werden.

Hessen ist eines der Bundesländer, welches fordert, dass der Glücksspielstaatsvertrag komplett umgestaltet werden sollte. Andere Bundesländer hingegen wollen nur minimale Änderungen an der Gesetzgebung vornehmen. Es ist davon auszugehen, dass hier auch die Lotterieanbieter mitreden wollen, denn diese wollen ihr Lotteriemonopol in Deutschland behalten.

Gescheiterte Regulierungsversuche und neue Verbraucherschutzkonzepte

Gescheiterte Regulierungsversuche und neue Verbraucherschutzkonzepte

Während die eine Seite sich für die Liberalisierung des Glücksspielmarkts in Bezug auf Online Glücksspiel ausspricht, ist auf der anderen Seite die Rede von minimalinvasiven Eingriffen. Die Politiker scheinen machtlos, wenn es um neue Schritte im Bereich der Regulierung geht, der milliardenschwere Glücksspielmarkt ist für Juristen, Betreiber und Politiker ein Kampfplatz, wo mit harten Mitteln gegeneinander vorgegangen wird. An der aktuellen Situation rund um den Glücksspielmarkt ändert sich dadurch jedoch bisher noch nichts.

Regulierungsversuche sind gescheitert, die Grauzone im Bereich der privaten Sportwettenangebote weitet sich aus, Kontrollen sind kaum möglich. Dies beschreibt den aktuellen Stand, wenn von dem Glücksspielmarkt in Deutschland die Rede ist. Auf der anderen Seite kündigte die Branche selbst an, für den Staat ein Verbraucherschutzkonzept zu präsentieren, um auf diesem Weg Hilfestellung bei der Regulierung des Glücksspielmarkts zu bieten.

Das Konzept von Automatenspielfirmen, dem staatliche Lottoveranstalter Westlotto und privaten Spielbanken, die bereits seit Monaten hinter verschlossenen Türen zusammensitzen, um ein Konzept auszuarbeiten, sieht vor, dass ein Regulierungsentwurf entwickelt wird, der sowohl Glücksspiele vom klassischen Lotto bis hin zu Sportwetten im Internet beinhaltet, als auch an hohen Qualitäts- und Verbraucherschutzstandards ausgerichtet ist. Mit Hilfe von Wissenschaftlern und Suchthilfeexperten will der "Düsseldorfer Kreis ", so nennt sich die ungewöhnliche Zusammenkunft, ein staatliche überwachtes Glücksspielkonzept vorlegen, welches allen Beteiligten der Branche und auch dem Staat selber sowie den Spielern zu Gute kommen soll.

Branchenkonzept in der Kritik

Egal von wo ein Vorschlag für ein Konzept für den Glücksspielmarkt stammt, bisher sorgt es meist für negative Schlagzeilen und Diskussionen. Auch nun wird erneut scharf über das Gremium diskutiert. Ob die ausgewählten Suchtforscher tatsächlich unbeteiligt genug sind und ob entsprechende Wissenschaftler nicht doch ihr eigenes Glück verfolgen. Auch fühlen sich bereits Branchenriesen benachteiligt, wie beispielsweise Gauselmann, der nicht zu dem Gremium eingeladen wurde.

Hier soll ein eigenes Konzept erstellt werden. Ob die vorgestellten Konzepte am Ende tatsächlich den Staat beeindrucken können und ob die Politiker nicht bereits entschieden haben, lediglich mit minimalinvasiven Eingriffen zu punkten, dies steht aktuell noch in den Sternen.

Wachstum des deutschen Sportwettenmarkts um 7 Prozent

Wachstum des deutschen Sportwettenmarkts um 7 Prozent

Hierbei handelt es sich um fünf Prozent aller Wetteinsätze, die eine Summe in Höhe von 4,8 Millionen Euro ergeben. Bei dieser Auswertung handelt es sich darüber hinaus ausschließlich um die Zahlen des regulierten Sportwettenmarkts, die Angebote des Schwarzmarktes wurden hierbei nicht berücksichtigt. Schätzungen zu Folge belaufen sich die Zahlen aus den Einnahmen des Schwarzmarktes auf eine Summe zwischen 1,5 bis 2 Milliarden Euro.

Bundeseinheitliche Lizensierung

Gewünscht ist es, dass die Zahlen des Schwarzmarktes in Zukunft geringer werden und dafür der Sportwettenmarkt weiterhin Wachstum verbuchen kann. Nach Angaben des DSWV-Präsidenten, Mathias Dahms, sei dies nur möglich, wenn eine grundlegende Reform des Glücksspielstaatsvertrages verabschiedet werden würde. Dies würde auch den Mitgliedern des Deutschen Sportwettenverbandes (DSWV) zu Gute kommen, denn hier werden seit Jahren von allen Mitgliedern Wettsteuern in Deutschland gezahlt. Mit einer bundesweiten Lizensierung könnte sowohl für die allgemeine Zahlung der Wettsteuer garantiert werden, ebenso bestünde Hoffnung, dass der Schwarzmarkt beseitigt oder zumindest verkleinert werden könnte.

Trotz der Problematiken rund um das private Sportwettenangebot kann der Sportwettenmarkt generell Erfolge verbuchen, dies ist auch beim DSWV zu bemerken. Hier erzählt Dahms mit Stolz, dass der Verband vier neue Mitglieder gewinnen konnte, die sich im Bereich der Online Sportwetten hervorragend auskennen. Zu den Neuzugängen gehören Bwin Österreich, Interwetten, Sky Betting and Gaming und Tipwin. Die Mitglieder des DSWV werden auch in Zukunft darum bemüht sein, sich für eine einheitliche und vor allem rechtssichere Regulierung im Bereich Sportwetten in Deutschland einzusetzen, so die Angabe des DSWV-Präsidenten Dahms.

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