Erfolgreiche Razzien in Grenchen

Erfolgreiche Razzien in Grenchen

Vor Ort wurden fünf Lokale überraschend kontrolliert, zwei Restaurants, zwei Clubs und eine Bar. In drei der insgesamt fünf Kontrollierten Etablissements wurden die Ermittler fündig und konnten vor Ort Computer, die für illegale Sportwetten eingesetzt wurden, beschlagnahmen.

Mitarbeiter der Kantonspolizei Solothurn und der Stadtpolizei Grenchen hatten die Razzien an einem Montagabend eingeleitet. Es wurden fünf Etablissements aufgrund des Verdachts auf illegales Glücksspiel kontrolliert. Drei der überraschenden Kontrollen gingen für die Polizisten erfolgreich aus, denn es konnten illegale Geräte beschlagnahmt und verdächtige Personen befragt werden. Insgesamt wurden bei den Razzien 30 Personen kontrolliert und vier Laptops, drei Computer sowie ein Drucker beschlagnahmt. Für die am illegalen Glücksspiel beteiligten Mitarbeiter wird es nach Angaben der Polizisten eine Anzeige wegen Widerhandlungen gegen das Lotteriegesetz geben.

Die illegale Glücksspielthematik im Bereich der Sportwetten sei derzeit aufgrund der Fußball Weltmeisterschaft besonders ausgeprägt, so ein Experte. Die Fußballspiele bieten sich an, um Wetten abzugeben und natürlich wollen auch illegale Anbieter ein Stück dieses Kuchens abbekommen. Auch außerhalb solch besonderer Veranstaltungen gäbe es jedoch oftmals das illegale Angebot von Sportwetten, welches vor allem für Spieler besonders gefährlich sei, da diese so die Sucht nicht unter Kontrolle hätten.

Die Spielsucht sei ein besonders großes Problem in Verbindung mit illegalen Glücksspielangeboten, da hier die entsprechenden Kontrollen fehlen, die pathologischen Spielern helfen könnten, sich Hilfe zu suchen und mit dem Spielen aufzuhören. Mit weiteren Razzien wollen die Ermittler in der Region im Kampf gegen das illegale Glücksspiel aktiv bleiben. So verfolgen die Polizisten anonyme Tipps, die auf illegales Glücksspiel verweisen und führen hier weiterhin überraschende Kontrollen durch.

Schwere Entscheidungen für Online-Glücksspiel Anbieter

Schwere Entscheidungen für Online-Glücksspiel Anbieter

Mit diesen Änderungen verändert sich die Situation für viele bekannte Online-Glücksspiel Anbieter und nicht unbedingt zum Positiven. Zu den änderungen zählen zum Beispiel das Werbeverbot für Glücksspielanbieter, sowohl Online-Glücksspiel Anbieter als auch Betreiber von Spielhallen. Gleichzeitig soll in einigen Ländern das Angebot von Sportwetten verboten werden. Für den Anbieter Betfair sind dies nicht unbedingt die besten Neuigkeiten.

Die neuen Regulierungen und gesetzlichen Veränderungen haben für das Glücksspielunternehmen Betfair zur Folge, dass das Unternehmen sich von den Märkten wie Deutschland, österreich und der Schweiz zurückziehen muss. Eine starke Einschränkung für das Unternehmen und dennoch sind die Veränderungen für die Länder von Nöten, da das Online Glücksspiel ja weitestgehend liberalisiert und legalisiert werden soll und dies unter anderen Umständen nicht möglich gemacht werden könnte.

Weitere Länder, die Veränderungen auf dem Plan haben, sind zum Beispiel Polen, Ukraine, Griechenland, Norwegen und Finnland. Auch über die Grenzen Europas hinaus bringt das Jahr 2013 in der Glücksspielbranche große Veränderungen mit sich, denn auch in Kanada veränderte sich die Rechtslage und daher zieht sich Betfair auch aus diesem Land zurück. Die Maßnahmen des Glücksspielunternehmens dienen der Vorsicht. Verträge mit Werbepartnern bleiben weiterhin bestehen, allerdings müssen diese sich in Zukunft an die gesetzlichen Regelungen halten und die Werbung nur in den Ländern schalten, in denen das Angebot und auch die Bewerbung des Online-Glücksspiels legal sind.

Trotz des Rückzugs wird Betfair im Jahr 2013 als Glücksspielunternehmen aktiv bleiben, denn es gibt dennoch Märkte, in denen das Unternehmen aktiv sein darf. Wie hart die Einschränkungen das Unternehmen treffen werden bleibt wohl unterdessen noch abzuwarten. Nach eigenen Aussagen planen die Unternehmer sich verstärkt auf die bestehenden Märkte zu konzentrieren, in denen Betfair aktiv bleiben kann. Daher wird genau in diesen Ländern von Seiten Betfairs das Geschäftsfeld erweitert und neben Sportwetten wird das Unternehmen in naher Zukunft vor Ort auch Casinogames und Poker anbieten.

Auf der Internetpräsenz des Anbieters ist ersichtlich, in welchen Ländern das Angebot weiterhin bestehen bleibt, also für welche Länder dem Unternehmen eine Lizenz vorliegt. Wenn die rechtliche Situation sich in den europäischen Ländern verändern wird oder das Unternehmen die Möglichkeit haben wird, eine Lizenz zu erhalten, dann ist eine Rückkehr von Betfair in die entsprechenden Märkte nicht ausgeschlossen.

Interwetten erhält Lizenz für Spanien

Interwetten erhält Lizenz für Spanien

Das Unternehmen erhielt die Spanische Lizenz und bereitet sich nun darauf vor, mit dem eigenen Angebot online zu gehen. Den Sportwettenbetreiber Interwetten gibt es bereits seit dem Jahr 1990. Am 5. Juni dieses Jahres geht der Anbieter mit der eigenen Internetpräsenz online.

Das Unternehmen präsentiert sich der öffentlichkeit sehr glücklich über die neusten Entwicklungen. Die eigene Philosophie des Unternehmens scheint erfolgreich gewesen zu sein, denn nun konnte die Firma die Lizenz für Spanien erhalten. Passend mit dem Start der EM 2012, welche in Polen und der Ukraine ausgetragen wird, geht der Sportwettenanbieter nun zu Beginn des Monats Juni online. Interwetten kann der spanischen Wettgemeinde nun die verschiedenen Wettangebote präsentieren, scheinbar genau zu dem richtigen Zeitpunkt.

In Europa zählt Interwetten zu den größten Sportwettenanbietern im Online-Bereich. Das Unternehmen verbucht eine stetig steigende Kundenanzahl. Derzeit freut sich Interwetten über insgesamt rund eine Millionen User, die auf der Online-Präsenz angemeldet sind. Durch die neue Lizenz in Spanien, erhofft sich das Unternehmen auch die einheimischen Spieler von dem eigenen Angebot begeistern zu können. Der Markt der Sportwetten zählt in Spanien zu den größten Online-Märkten Europas. Das umfassende Angebot von Interwetten soll die spanischen Spieler von nun an in Zukunft begeistern.

Neben dem umfassenden Portfolio von Interwetten bietet der Anbieter den Kunden enorme Sicherheit. Ein besonders Lob erhielt das Unternehmen bereits mehrfach für den hervorragenden Kundenservice und Support. Das Unternehmen plant genau diesen oft gelobten Kundenservice auch in Spanien anzubieten, natürlich in der Sprache der Einheimischen. Interwetten wäre gerne früher in Spanien mit dem eigenen Angebot online gegangen, denn ursprünglich sollten die Lizenzen für Spanien bereits zu Beginn dieses Jahres vergeben werden.

Da die Marktöffnung in Spanien nun jedoch auf sich warten ließ, musste auch der Sportwettenanbieter sich in Geduld üben. Die Lizenzen wurden nun letztlich doch noch pünktlich zum 1. Juni 2012 vergeben und das Warten scheint sich vor allem für Interwetten gelohnt zu haben.

Spanien folgt mit der Vergabe der Lizenzen dem deutschen Bundesland Schleswig-Holstein, wo das eigenständige Glücksspielgesetz verabschiedet und die ersten Lizenzen bereits vergeben wurden. Nun steht es auch spanischen Glücksspielfans zu, sich legal und rechtlich Abgesichert in den Online Casinos zu bewegen und dort zu spielen und Wetten abzugeben. Besonders die spanische Glücksspielgemeinde dürfte sich darüber freuen.

FC Bayern für Glücksspielwerbung

FC Bayern für Glücksspielwerbung

In der bereits ausgestrahlten Werbung sind unter Anderem Uli Hoeneß, Karl-Heinz Rummenigge, Finanzchef Karl Hopfner, Arjen Robben, Thomas Müller, Mario Gomez, Holger Badstuber, Toni Kroos und Manuel Neuer.

Spieltisch und Pokerface gehören selbstverständlich zu den Werbespots dazu, in denen für die grüßte Sportwettenarena der Welt Werbung gemacht wird. Im Kleingedruckten bekommen die Zuschauer auch kurze Infos zum Suchtrisiko, Mindestalter für Teilnehmer und Beratungsstellen für Spielsüchtige zu lesen.

Spielsuchtexperten warnen allerdings vor Werbung dieser Art. Die Werbung ist wohl gelungen, so Gerhard Meyer, der Experte für Spielsucht an der Universität Bremen, doch gleichzeitig suggeriert sie den Zuschauern, dass das Wetten als Spiel betrachtet werden kann, ähnlich wie das Fußballspiel.

Die Spielsucht wird laut Meinung verschiedener Suchtexperten extrem unterschätzt und teilweise sogar nicht richtig anerkannt. Aus dem Fußball ist erst im letzten Jahr ein Spieler, nämlich Ren? Schnitzler, mit seinem Buch an die öffentlichkeit gegangen und gab den Lesern Einblick in sein Leben als Spieler.

Das Suchtpotential bei Online Sportwetten wird von Experten als sehr hoch eingestuft. Das Wettangebot im Internet ist riesig und die Verlockung für die Kunden offensichtlich groß. Zum Thema Sportwetten im Internet wurden schon viele Studien gemacht und veröffentlicht. Unter anderem stellte sich im Zuge dieser Studien heraus, dass Fußballfans zwar bessere Sportwetten als Laien setzen, sich jedoch meist überschätzen, weil sie trotz ihres Wissens dennoch sehr oft eine Menge Geld verlieren.

Das Spielen im Internet unterliegt laut Experten zu wenigen Kontrollen und auch für Spielsüchtige gibt es kaum Schutz. Meyer erklärt das am Beispiel eines 21 jährigen Jungen, der sich sperren ließ und sich es dann einige Tage später anders überlegte. Er eröffnete bei Bwin einfach ein neues Konto unter dem gleichen Namen, aber mit anderer E-Mailadresse und verspielte einen Geldbetrag im fünfstelligen Bereich. Dieses Beispiel zeigt laut Meyer eindeutig auf, dass es den Spielern zu leicht gemacht werde und wenig Grenzen und Kontrollen vorhanden sind.

Die Werbung der Fußballspieler wird von vielen Seiten kritisch gesehen. Experten raten davon ab, als Fußballstar für Glücksspiel Werbung zu machen, da man in seiner Rolle als Star für viele Jugendliche und auch Kinder als Vorbild und Idol fungiert und die Spieler somit eventuell auf eine falsche Fährte lockt.

Darüber hinaus ist Fernsehwerbung für Glücksspiel laut Glücksspielstaatsvertrag in Deutschland weiterhin illegal. Was die gedrehte Werbung also für Folgen haben wird, bleibt derzeit noch abzuwarten.