Werbung ausländischer Spielbanken unterliegt strengen Regelungen

Werbung ausländischer Spielbanken unterliegt strengen Regelungen

In Ländern oder Staaten in denen das Bewerben des Glücksspiels und das Glücksspiel an sich verboten sind, mussten sich ausländische Anbieter bisher wenig Gedanken machen, da die ihre Werbung aufgrund der heimischen Gesetze ausstrahlen durften. Allerdings soll sich dies nun zum Schutz der Spieler ändern. Es Bedarf ab nun erst der Erlaubnis der Länder oder Staaten, in denen die Werbung präsentiert werden soll. Wenn die Regierungen davon ausgehen, dass die ausländische Werbung die Spielsucht im eigenen Gebiet fördert, so kann diese Werbung untersagt werden.

Auch in österreich gilt eine Regelung dieser Art. Werbung von ausländischen Anbietern muss erst durch eine Bewilligung vor Ort zugelassen werden. Die Spielbank die beworben werden soll, muss in diesem Fall einen Nachweis erbringen, dass die dortigen Sicherheits- und Schutzvorkehrungen den Regelungen in österreich entsprechen.

Die Spielerschutzbestimmungen in österreich geben vor, dass der Besuch einer Spielbank erst ab dem Alter von 18 Jahren gestattet ist. Die Leitung der entsprechenden Spielbank und die Mitarbeiter vor Ort haben die Aufgabe, darauf zu achten, ob das Spielverhalten regelmäßiger Besucher auffällig ist oder nicht. Zudem herrscht in solchen Fällen eine Meldepflicht vor.

Derzeit wollen die Slowenischen Spielbanken ihr Angebot in Slowenien in österreich bewerben und haben deshalb einen Antrag auf Bewilligung gestellt. Dieser Antrag wurde jedoch von Seiten des Bundesministers für Finanzen in österreich zurückgewiesen. Es wurde nach Angaben des Bundesministers für Finanzen nicht ausreichend dargelegt, dass die Schutzbestimmungen in Slowenien denen in österreich entsprächen. Der Fall landete dann vor dem Gerichtshof und nun liegt es bei den Mitgliedsstaaten eine Entscheidung im Hinblick auf den Antrag zu fällen.

Der gleichwertige Schutz ist ausschlaggebend für solche Entscheidungen. Der Gerichtshof entschied, dies gelten zu lassen, so dass der gleichwertige Schutz als Kriterium dafür gewählt werden kann, ob die Bewerbung ausländischer Glücksspielangebote im eigenen Land zu gestatten ist. Hier steht an oberster Stelle, dass die Spieler geschützt werden sollen.

Da der Spielerschutz äußerst wichtig ist, wird das Kriterium gelten gelassen, obwohl die Dienstleistungsfreiheit durch eine solche Regelung in gewisser Weise eingeschränkt wird. Laut Gerichtshof ist die Entscheidung über den gleichwertigen Schutz von Seiten des nationalen Gerichts zu fällen.

In österreich schreibt man die dortigen Erfolge diesen Regelungen zu. Denn diese Art von Präventionsmaßnahmen seien anhand der Zahlen durchaus effektiv gewesen. Eine Verringerung der Spielteilnehmer sei anhand der Zahlen deutlich erkennbar.

"Bwin.Party" will nach Amerika

Nach dem Unternehmenszusammenschluss der beiden Unternehmen "Bwin" und "Party Gaming" ist noch lange nicht Schluss.

Das fusionierte Unternehmen möchte eine weitere Zusammenarbeit mit zwei amerikanischen Firmen im Bereich Glücksspiel erreichen und dies sind die Unternehmen "MGM Resorts International" und "Boyd Gaming Corp."

Man will noch ein Unternehmen mit Zentrale in den Staaten etablieren, damit man auf dem entsprechenden Markt Fuß fassen kann, sollte dieser kontrolliert und mit Konzessionen ausgestattet sein.

Dabei spielt es keine Rolle, ob dies nur für einzelne Staaten oder für das ganze Land greift. Wenn die entsprechenden Gesetze sich in Amerika im Bereich Glücksspiel verändern, dann gibt es einen Vertrag im Bereich Glücksspiel des Unternehmens, damit die Partner dann ihre Dienstleistungen im der Sparte des Online Poker und der "World Poker Tour" bereitstellen können.

Die beiden Unternehmensleiter des zusammengeschlossenen Unternehmens sagten, dass ihre Taktik darin besteht, alle Gesetze egal auf welcher Ebene auch einzuhalten. Man sieht der Zusammenarbeit mit den beiden Firmen freudig entgegen, denn diese tragen einen nicht unwesentlichen Teil bei und auch das Unternehmen kann sich einer herausragenden Position in übersee erfreuen, sollte der Markt liberalisiert werden.

Man unterschrieb noch zwei übereinkünfte mit den beiden Unternehmen die 15 Jahre lang halten sollen und diese sollen die Aufgabe haben, dass die beiden Firmen Dienstleistungen im Bereich Online Poker mit Spiel um echtes Geld mit ihrem Namen und der Technik des fusionierten Unternehmens in den Staaten bereitstellen können.

Ein Mitarbeiter des Unternehmens "Boyd Gaming" ist der Ansicht, dass die Unternehmensgruppe davon überzeugt ist, dass es sinnvoll ist, erlaubtes virtuelles Pokerspiel mithilfe eine Netzes in den Bundesstaaten bereitzustellen, sodass ein ausreichender Schutz sichergestellt ist.

Wenn der Kongress sich dazu durchringt, diese Form des Glücksspiels zu gestatten, dann kooperiert man einem der namhaftesten Betreiber von virtuellem Poker und kann auch dessen Kenntnisse nutzen. "MGM" ist der gleichen Meinung.

In Sachen Online Glücksspiel scheiden sich die europäischen Geister

In Europa arbeiten zahlreiche Staaten an der Erlaubnis des virtuellen Glücksspiels, aber das gilt nicht für jedes Land.

Irland und Rumänien beispielsweise möchten sich mit diesem Thema, welches auch mehr Steuern einbringen kann, nicht auseinandersetzen. Im nördlichsten Bundesland Deutschlands hat man dem virtuellen Glücksspiel nun den legalen Status verliehen und im März 2012 beginnt man mit der Lizenzvergabe.

Die übrigen 15 Bundesländer sind noch mit der Erarbeitung eines entsprechenden Vertrages beschäftigt. Die Länder Italien und Frankreich gingen noch einen Schritt weiter und liberalisierten den landeseigenen Markt im Bereich des Online Glücksspiels. In Irland kann man in Sachen Abgaben keinen Kompromiss erzielen und in Rumänien hat das Online Glücksspiel kein gutes Image.

Die aktuelle Regierung des letzten Landes ließ verlauten, dass man dem Glücksspiel im Internet gegensteuern will. Dafür gibt es die sogenannte "Anti-Online-Glücksspielregelung", welche die Aufgabe hat, das Netz in diesen Sparten einer Zensur zu unterwerfen.

Diese Aufgabe wird einer passenden Behörde im Land übergeben, die überprüfen soll, ob entsprechende Kriterien eingehalten werden. Kann die Internetseite keine Ausnahmeerlaubnis vorweisen, dann wird sie in Rumänien sofort auf Eis gelegt.

Doch damit nicht genug, auf der schwarzen Liste sollen bald nicht nur die Betreiber, sondern auch Internetseiten zu finden sein, welche für diese Angebote werben. Für sie ist diese Werbung nur Einnahme- und Gewinnquelle.

Es kann auch der Fall sein, das solche Werbung dann zum Tragen kommt, wenn sie mithilfe von besonderen Filtern in Bezug auf den Betreiber gewählt wurde. Es gibt Internetseite, bei denen dies schwer nachzuweisen ist und es finden sich wiederum Websites, wie Informationsseiten, bei denen dies Verluste nach sich zieht.

Auf der "Grünen Insel" sehen die Dinge etwas einfacher aus. Man sprach schon lange über eine Erhöhung der Abgaben und dies wird im folgenden Jahr zum Zuge kommen.

Dadurch wird es weniger kleinere Betreiber geben, da diese so hohe Abgaben nicht leisten können oder auch die Spieler werden von diesem Schritt betroffen sein.

Kirgisistan fährt klare Linien, was Glücksspiel angeht

Im Moment befassen sich viele Staaten mit neuen Glücksspielgesetzen. Dazu gehört auch der Staat Kirgisistan, hier wurde erst vor Kurzem ein neues Gesetz in Sachen Glücksspiel auf den Weg gebracht.

Der Hintergrund dieses Ereignisses ist der Landesregierung zufolge die stark in die Höhe kletternde Anzahl der Casinos, welche für jeden Bürger zur Verfügung stehen. Diese Spielstätten sorgen zwar für mehr Steuern im Land, doch der Moral und der geistigen Verfassung der jungen Leute im Land sind diese alles andere als zuträglich.

In dem Staat sind momentan 21 Spielcasinos und 13 Glücksspielclubs zuhause. Augenscheinlich halten sich diese Spielstätten immer weniger an die entsprechenden Gesetze, was zur Konsequenz hat, dass die Kriminalraten ansteigen.

Besonders nichtvolljährige Kirgisen und Kirgisen, die soziale Probleme haben, tummeln sich in diesen Casinos. Die Regierung ist der Ansicht, dass sie ihren Schwierigkeiten sozialer Natur über kurz oder lang nicht mehr gewachsen sein werden.

Diese Gründe nahm das Land zu Anlass, das Glücksspiel zu verbannen. Es fand sich auch der Vorschlag, die Glücksspiele nur in entsprechenden Gebieten zu gestatten, diese Idee konnte sich im Parlament nicht durchsetzen.

Bevor es zur Abstimmung in Bezug auf das neue Gesetz kam, gab es Proteste seitens einiger hundert Angestellter der Spielstätten. Diese verlangten die Auflösung des Parlaments, wenn sich die Untersagung des Glücksspiels durchsetzt.

In der Regierung bewertet man diese als Proteste von Leuten, die Geld dafür bekommen haben. Das Gesetz erfordert nur noch eine Unterschrift der Präsidentin, dann tritt es ab Beginn des folgenden Jahres in Kraft.

Man wird sehen, ob das Gesetz gültig wird, denn die Konsequenz wäre, dass rund 15.000 Menschen dann arbeitslos sein würden.

Glücksspielbetreiber zeigen vorbildliches Werbeverhalten

In zahlreichen Staaten ist die Einbindung der Reklame eine wichtige Sache. Die britische Behörde ASA, die sich um die Strukturierung der Werbung kümmert, gewährleistet, dass die Angebote in der Reklame dem Original zu 100 Prozent entsprechen.

In einem aktuellen Bericht bekräftigte die Behörde, dass die steigende Anzahl der Betreiber von virtuellem Glücksspiel im Land die Vorgaben in Sachen Werbung erfüllt. Die Summe der Klagen, die bei der Behörde aufgrund von Reklame für Glücksspiel hereinkamen, sind in den letzten Jahren weniger geworden.

Letztes Jahr waren es noch rund 200 und im Jahr davor waren es 211. 2008 hingegen kamen über 250 Beschwerden herein. Die Klagen gehen zurück und die Reklame für Glücksspiele steigt an, daraus kann man den Schluss ziehen, dass die Betreiber die Kriterien kennen und sich bemühen, sie zu erfüllen.

Im Rahmen der Forschungen beurteilte die ASA rund 800 Reklamen. Nur rund 30 verstießen gegen die Vorschriften, sprich nur rund 4 Prozent erfüllten die Vorhaben nicht. Von diesen werden 25 von lediglich zwei unterschiedlichen Werbeunternehmen hergestellt.

Sie waren für Gratiswetten und mangelnde Bedingungen in Bezug auf diese spezielle Aktion in die Kritik genommen worden. Die fehlenden Dinge könnten zur Folge haben, dass Kunden unsicher werden und hinters Licht geführt werden.

Die Branche des Online Glücksspiels machte in der Studie eine gute Figur. Es gibt immer die Chance, Dinge besser zu machen. Es hat ganz den Anschein, als ob die Betreiber von Casinos in Sachen Werbung gegenüber anderen Sektoren die Nase vorn haben.

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