Spiel ums Geld – für Anbieter und staatliche Vertreter

Spiel ums Geld – für Anbieter und staatliche Vertreter

Auf der anderen Seite fühlen sich die privaten Anbieter ungerecht behandelt, da diese der Meinung sind, dass staatliche Etablissements bevorzugt werden. Das Glücksspiel ist in Deutschland Ländersache, was bedeutet, dass die Abgaben und Steuern aus dem Glücksspielbereich in den Landeshaushalt fließen.

Während das staatliche Angebot mehr und mehr zurückgedrängt wird verbuchen die privaten Anbieter auf ganzer Linie Erfolg. Mit dem staatlichen Glücksspielangebot wird nach Angaben einer Studie heute viel weniger Geld verdient, als mit den Glücksspielangeboten privater Anbieter. Das klassische Glücksspiel leidet unter der Konkurrenz, Spielautomaten und Online Games werden zunehmend beliebter.

Auch von den Spielhallen profitieren die Länder, denn pro aufgestelltem Spielautomat muss eine Vergnügungssteuer von Seiten der Anbieter abgegeben werden. Das Geschäft soll in Zukunft über den Glücksspielstaatsvertrag gesteuert werden. Begründung hierfür bezieht sich auf die Eindämmung der Spielsucht, doch die privaten Anbieter glauben, dass ihnen damit das Wasser abgegraben werden soll.

Für die Betreiber könnten sich Vergnügungssteuer und Glücksspielstaatsvertrag belastend auswirken und mit den neuen Regelungen würden einige Existenzen der privaten Anbieter bedroht werden, so heißt es von Seiten der Deutschen Automatenwirtschaft. Das neue Spielhallengesetz würde für die privaten Anbieter der Automatenbranche große Probleme mit sich bringen, bis hin zum kompletten Existenzverlust.

Diese Gefahr würde sich dann auch negativ auf die Bevölkerung auswirken, denn mit der Eindämmung der Automatenindustrie würden auch zahlreiche Arbeitsplätze eingedämmt werden. Mit der neuen Regelung des Glücksspielstaatsvertrages ist es den Spielhallenbetreibern nur noch gestattet maximal 12 Automaten aufzustellen. In staatlichen Spielbanken hingegen dürfen insgesamt bis zu 300 Spielautomaten aufgestellt werden.