Unterzeichnung des Glücksspielvertrags kommt beim DLTB gut an

Der "Deutsche Lotto- und Totoblock", kurz DLTB, war mit dem Entschluss der Länderchefs für den kommenden Glücksspielvertrag mehr als zufrieden.

Der Vorsitzende der "Staatlichen Lotterieverwaltung" in Bayern und Präsident des DLTB sagte, dass man sich sehr darüber freut, dass die Landesväter den kommenden Vertrag im Bereich Glücksspiel nun unterzeichnet haben.

Wenn die schlussendliche Akzeptanz des Dokuments durch die Parlamente der 15 Bundesländer erfolgt ist, dann muss die Aufgabe ordnungspolitischer Natur, ein Glücksspiel mit Verantwortung bereitzustellen, welches den Schutz der Spieler nicht aus den Augen verliert, besser umgesetzt werden.

Der Präsident sagte hierzu, dass es notwendig ist, dass man wieder ein gemäßigtes Angebot im Netz bereitstellen darf. Neben den effektiven Annahmestellen, stellt diese Plattform ein wichtiges Portal zum Vertrieb dar, der keinesfalls in den Händen der unrechtmäßigen Betreiber sein soll.

Das Unternehmen "JAXX SE", welches auch den Betreiber "MyBet" unter sicht hat, befindet diese Vorgaben für zu wenig weitblickend und befürwortet klare Verbesserungen. Der Vorstandssprecher des Unternehmens sagte, dass diese Vorgaben nicht bis zum Ende durchdacht wurden.

Sie stellen einen uneffektiven Kompromiss auf politischer Ebene dar und dies ist ein klarer Gegensatz zu anderen Staaten in Europa. Man hat große Zweifel daran, dass mit diesen Konditionen ausreichend Unternehmen in der Bundesrepublik sich um Zulassungen bemühen werden, damit die Liberalisierung des Marktes wirklich umgesetzt werden kann.

Viele Betreiber werden nach wie vor außerhalb Deutschlands arbeiten und der illegale und halbillegale Markt bekommt wieder Nahrung. Lediglich Betreiber, die einen Shop besitzen, schaffen es vielleicht, in dieser Situation zu überleben. Hierzu muss aber die weitere Tendenz im Auge behalten werden.

Die Länderchefs haben vor Kurzem die neue Vorlage des Vertrags im Bereich Glücksspiel unterzeichnet, das Nordlicht Schleswig-Holstein war nicht dabei.

Zu den Kritikpunkten gehören die Steuer von fünf Prozent für den Einsatz beim Spiel, die Einschränkungen auf nur 20 Zulassungen, ineffektive Einsatzbegrenzungen und die nicht einheitlichen Vorgaben hinsichtlich der verschiedenen Glücksspielformen, die bis zum Gesamtverbot von virtuellem Poker und Casinos reichen.

Spielbanken in Bayern nicht von Privatisierung betroffen

Ein Abgeordneter der FDP macht momentan eine Reise durch das Bundesland Bayern, mit im Gepäck ist ein Schild mit der Aufschrift "Zu verkaufen".

Der Vizepräsident des Landtags von Bayern möchte die Spielbanken im Bundesland besuchen, die er in Privathand überführen will. In Kürze macht er auch Station in Garmisch-Partenkirchen, der Grund liegt hierbei in den Gewinnen der Spielstätten.

Von den neun Spielbanken im Land geht es sieben gar nicht gut, so der Sprecher der FDP in München. Dies ist auch der Grund, warum die Bürger des Bundeslandes im Vorjahr vier Millionen Euro an Steuern lassen mussten, damit es den entsprechenden Spielbanken wieder besser ging.

Die FDP vor Ort weist diese Thesen vehement von sich. Laut ihrer Ansicht ist es machbar, dass die aktuellen Verluste gesenkt werden oder auch in Erträge überführt werden können.

Dies ist aber nur dann möglich, wenn massive änderungen in der Führung der Spielbank stattfinden, so der Ortsvorsitzende. Der Plan des Vizepräsidenten stößt auch dem Vorsitzenden der "Staatlichen Lotterieverwaltung" auf.

Er fasst die Aktion als "Öffentlichkeits-Gag" auf und gibt mit Nachdruck an, dass eine überführung der Spielbanken in private Hand nicht geplant ist. Das Finanzministerium der Landeshauptstadt sieht dies genauso.

Der Staatssekretär, der der CDU angehört, sagt, dann man die Spielbanken und die dazugehörigen Angestellten unterstützt.