Neue Glücksspielregulierung in der Schweiz

Neue Glücksspielregulierung in der Schweiz

Mit dem neuen Geldspielgesetz soll wieder mehr Ordnung in das Glücksspielangebot gebracht werden, denn die Beliebtheit der Casinos in der Schweiz sinkt ab, dafür werden illegale Glücksspielangebote und Glücksspieletablissements im Ausland bei den Schweizern immer beliebter. Dies bringt zum einen kein Geld in die Staatskasse und zum anderen kann hier nicht kontrolliert werden, die Spieler sind also einer großen Gefahr ausgesetzt.

Der Entwurf für das neue Geldspielgesetz sieht folgende änderungen vor:

– Ausweitung der Spielbankenkonzessionen auf Online-Spiele

– Sperrung des Zugangs zu ausländischen Glücksspielen

– Zulassung kleiner Pokerturniere auch außerhalb von Spielbanken

– Gewinne aus allen Glücksspielen zukünftig steuerfrei

Die Änderungen durch das Geldspielgesetz sollen den Stand der Spielbanken verbessern, die durch die Konkurrenz aus dem Internet und aus dem Ausland immer weniger Umsätze generieren. Mit den gesetzlichen Veränderungen soll das Geschäft der Casinos wiederbelebt werden. Mit dem Online Glücksspiel Angebot könnte das Interesse der einheimischen Spieler erneut geweckt werden. Besonders wichtig ist es an dieser Stelle, dass bereits im Vorfeld umfassende Präventionsmaßnahmen erarbeitet werden.

Die Kantone werden dazu angehalten, Präventionsmaßnahmen anzubieten und zudem Beratungsangebote zur Verfügung zu stellen. Der Gesetzesentwurf wird als positiv eingestuft, müsse aber noch korrigiert werden. Zudem sei es wichtig, gerade die neuen Regelungen in Bezug auf das Online Glücksspiel schnellstmöglich umzusetzen, da es sich beim Online Gaming Markt um einen schnelllebigen Markt handelt.

Harte Strafen für überteuerte Lottoangebote

Harte Strafen für überteuerte Lottoangebote

Eigentlich beträgt der Originalpreis der Lotterielose eine Summe in Höhe von 80 Baht. Auf den Straßen werden die Lottoscheine allerdings für Preise zwischen 100 und 120 Baht verkauft. Dies soll nun strenger kontrolliert werden und so wurden Strafen ausgesetzt, die den Verkäufern blühen, wenn sie die Lottoscheine teurer verkaufen. Die Strafen fangen bei Geldstrafen in Höhe von 10.000 Baht an und können bis zur einmonatigen Gefängnisstrafe gehen.

Der Grund für den überteuerten Verkauf von Lotterielosen ist der, dass die Lottoscheine erst einmal durch mehrere Hände gehen. Jede dieser Hände möchte an den Lottoscheinen mitverdienen, so kommt es zu dem überteuerten Angebot der Lottoscheine, denn nur so verdienen die Verkäufer auf den Straßen damit auch etwas. Nun soll jedoch in Bezug auf den Losverkauf härter durchgegriffen werden. Bisher drückte die Polizei an einigen Stellen gerne einmal ein Auge zu, doch dies soll in Zukunft auch nicht mehr vorkommen. Daher wurden die Soldaten angewiesen, auch die Verstöße der Polizisten genau zu beobachten und dagegen vorzugehen.

Neuer Fond für Prävention

Es wurde ein Fond gegründet, mit dem in Zukunft Suchtprävention gefördert und Studien über spielbezogene Probleme finanziert werden sollen. Auch Hilfsangebote sollen aus diesem Fond finanziert werden können. Ein Teil des Geldes, welches durch den Kartenverkauf und die über die Jahre anfallenden Zinsen eingespielt wird, soll in den Fond gesteckt werden. Somit entfallen 60 Prozent des Geldes auf den Preis der Lose, 20 Prozent sollen in die Staatskasse wandern, 17 Prozent werden in die Verwaltungs- und Vertriebskosten investiert und somit bleiben etwa 3 Prozent übrig, die in den Font fließen sollen.

Online Glücksspiel immer beliebter

Online Glücksspiel immer beliebter

Auf der anderen Seite wird in dem Verbot ein Wiederspruch gesehen, denn durch das Verbot von Online Glücksspiel wird laut Experten der Schwarzmarkt gefördert und dem Staat bleiben keine oder nur wenige Kontrollmöglichkeiten. Eben dieser Meinung war auch das nordische Bundesland Schleswig-Holstein, während vor Ort der erste Schritt gemacht wurde und die ersten Lizenzen für das Online Glücksspiel verteilt wurden.

Innerhalb Europas besteht die Regelung der Gesetzgebung der Europäischen Union, dass jedes Land mit eigener Gesetzgebung entscheiden darf, ob und welche Form des Glücksspiels gestattet werden kann. Während das Online Glücksspiel in Holland erlaubt ist und ausschließlich von holländischen Anbietern angeboten werden darf, herrscht in Großbritannien eine andere Regelung, nach der auch ausländische Anbieter das eigene Angebot präsentieren dürfen.

Im deutschen Glücksspielrecht gibt es eine Lücke, denn hier dürfen die Gamer offiziell dem Glücksspiel nachgehen, sobald der Anbieter eine Lizenz dafür besitzt. Dies zu überprüfen ist für die Spieler jedoch an mancher Stelle unmöglich, wodurch Unsicherheit herrscht und unwissentlich viele illegale Angebote genutzt werden.

Grundsätzlich ist festgelegt, dass die EU-Lizenzen meist mehr Sicherheit für die Spieler aufweisen und auch für Laien meist besser zu verstehen sind. Nicht EU-Lizenzen verfügen oft über einen fragwürdigen Inhalt, woran zu merken ist, dass es sich bei dem lizenzgebenden Land um ein Land handelt, welches Lizenzen vergeben hat, damit die eigenen Staatskassen aufgebessert werden können.

Steuereinnahmen in Schleswig-Holstein

Steuereinnahmen in Schleswig-Holstein

Allein laut Angaben des Unternehmers von bwin, werden von dem Unternehmen monatlich etwa 100.000 Euro an die Staatskasse abgeführt. Durch diese Zahlen wird deutlich, dass nach einem Jahr bereits Steuereinnahmen in Millionenhöhe in die Staatskassen Schleswig-Holsteins eingegangen sein werden.

Auch bwin gehöre laut eigenen Angaben zu den Unternehmen, die in dem nordischen Bundesland sogar mehrere Lizenzen beantragt haben. Derzeit warten die Bewerber noch auf die Lizenzvergabe, die hoffentlich im Sinne der Unternehmen bald stattfindet. Das Unternehmen plant sowohl im Bereich Online Casino, als auch im Bereich Sportwetten und Poker aktiv zu werden. Die eigens geplanten Aufgaben wolle man noch in diesem Jahr umsetzen, sobald die Lizenzen in Schleswig-Holstein vergeben wurden.

Schleswig-Holstein war im letzten Jahr das einzige Bundesland, welches den Entwurf für den Glücksspielstaatsvertrag nicht unterzeichnete, sondern aufgrund von nicht Einigung einen Alleingang startete. Durch die Verabschiedung des eigenen Glücksspielgesetzes sorgte Schleswig-Holstein bereits im letzten Jahr zu unzähligen Diskussionen. Die EU Kommission befürwortete diesen Schritt und hatte an dem neuen Gesetz nichts auszusetzen. Dadurch kann Schleswig-Holstein nun die Liberalisierung in vollem Maße umsetzen.

Während das Glücksspielgesetz von Seiten der EU gut angenommen wurde, so erhielt der Entwurf für den Glücksspielstaatsvertrag der 15 Ministerpräsidenten viel Kritik.

Der Glücksspielstaatsvertrag sieht lediglich eine Teilliberalisierung vor, denn hier sollen lediglich 20 Lizenzen für Sportwetten vergeben werden. In Schleswig-Holstein sollen auch Online Poker und Online Casinos erlaubt werden, wodurch den Dienstleitern gegenüber gleiche Chancen am Markt eingeräumt werden.

Derzeit befindet man sich in Schleswig-Holstein trotzdem noch in der Warteposition, da die Lizenzen bisher nicht vergeben wurden. Es wurden insgesamt bereits 23 Anträge auf Lizenzen für Sportwetten und 12 Anträge für Online Casino Lizenzen eingereicht. Die überprüfung der Bewerbungen dauert eben seine Zeit und man wolle die Zeit nutzen, um eine sichere und zuverlässige Prüfung gewährleisten zu können.

Griechische Glücksspieleinkünfte sinken

Gerade in Bezug auf das Thema Finanzen konnte das Land Griechenland im letzten Jahr keine positiven Mitteilungen machen. Auch im Bereich des Glücksspiels, scheinen die neusten Meldungen nicht besser zu sein.

Eigentlich war es geplant, den Finanzhaushalt des Landes wieder in den Griff zu bekommen, dazu sollten auch die Einkünfte aus dem Glücksspielbereich genutzt werden. Umso unpassender kommt die neuste Meldung, dass die Einnahmen der Casinos stetig zurückgehen. Weniger Einkünfte in den Casinos bedeuten weniger Geld in den Staatskassen, womit das finanzielle Problem des Landes weiterhin und wahrscheinlich auch länger bestehen bleiben wird.

Ein Grund für den Rückgang der Einnahmen in den landbasierten Casinos Griechenland wird darin gesehen, dass eine zu große Konkurrenz im Bereich der Online Casinos vorherrscht. Viele Spieler nutzen die Möglichkeit, von zu Hause aus im Internet zu spielen, auch wenn diese Variante illegal ist. Dadurch, dass der Online Glücksspielmarkt in Griechenland nicht legalisiert und nicht reguliert ist, ist es ein Schwarzmarkt, welcher wiederum keine Gelder in die Staatskassen fließen lässt.

Der Rückgang der Einnahmen zeichnete sich bereits in den letzten Jahren ab. Von Jahr zu Jahr gingen die Einnahmen weiter zurück. Berichten zu Folge wurden im letzten Jahr 17 Prozent weniger eingenommen als im Vorjahr. Dies trifft vor allem die Regierung des Landes. Denn neben den Steuereinnahmen ist der Staat mit rund 25% an den Glücksspieleinnahmen beteiligt. Durch den Rückgang der Einnahmen verdient der Staat dadurch automatisch weniger und das, obwohl die Gelder zur Sanierung des Staatshaushalts fest eingeplant waren.

Während die Griechen also immer weniger die Glücksspielcasinos besuchen, floriert auch in Griechenland das Online Glücksspiel. Mit welcher Begründung der Grieche das Glücksspiel im Internet vorzieht ist nicht festgelegt. Die Zahlen sprechen jedenfalls eine deutliche Sprache und der Staat muss nun sehen, wie er in Zukunft dieses finanzielle Loch in den Kassen ausfüllen kann. Hierzu müssen die Zuständigen sich wohl nach anderen Einnahmequellen und neuen Möglichkeiten umsehen.