Landesglücksspielgesetz in Kehl erfolglos?

Landesglücksspielgesetz in Kehl erfolglos?

Bis zum Jahr 2017 gilt noch eine Übergangsfrist, ab dann müssen Regelungen wie Mindestabstände und Verbot von Mehrfachspielhallen berücksichtigt werden. Für viele Spielhallen in Kehl würde dies die Schließung bedeuten. Insgesamt gibt es vor Ort 28 Spielhallen, die Stadt geht allerdings davon aus, dass keine der bestehenden Spielhallen im Jahr 2017 schließen wird.

Wieso drohen den Spielhallen in Kehl keine Schließungen?

Nach Angaben der Stadt wurden von den Betreibern der 28 Spielhallen in Kehl Härtefallanträge gestellt. Diese sind möglich, um dem Betreiber einen gewissen Schutz einzuräumen. Damit gerechnet hatte man offensichtlich nicht. Ein Härtefall kann beispielsweise dann gestellt werden, wenn die Betreiber länger bestehende Pachtverträge für das Etablissement besitzen die nicht aufgelöst werden können, vorausgesetzt dass dieser bereits vor der Einführung des neuen Gesetzes bestanden hat. In solchen Fällen muss die Stadt dem Härtefallantrag zustimmen, was bedeutet, dass den Betreibern und somit den Spielhallen vorerst keine Schließung drohen würde.

Gesetzesdurchsetzung wird Jahre dauern

Die Stadt geht davon aus, dass der Prozess sich noch Jahre hinziehen wird. Auch wenn die Idee dahinter, auf diesem Weg den Spieler- und Jugendschutz zu gewähren, gut war, so scheint der Plan hier nicht aufzugehen. Wenn allen Härtefallanträgen stattgegeben wird, dann wird es sich noch Jahre hinziehen, bis die Spielhallen in Kehl tatsächlich schließen werden.

Darüber hinaus wird es vor Ort weiterhin die Automaten-Bistros geben, Etablissements mit bis zu drei Geldspielautomaten. Diese Einrichtungen sind von der neuen Gesetzgebung ausgenommen. Allerdings soll es auch hier neue gesetzliche Regelungen geben. Für das Jahr 2019 ist die Gesetzesänderung angedacht, dass in diesen Automaten-Bistros in Zukunft nur noch maximal zwei Geldspielgeräte angeboten werden dürfen.

Glück, Geld und Profit – wer verdient am Glücksspiel wirklich?

Glück, Geld und Profit – wer verdient am Glücksspiel wirklich?

Schon vor Jahren war klar, dass am Ende immer die Bank gewinnt, also können die Spieler in diesem Fall nicht die langfristigen Gewinner sein. Doch auch der Staat scheint es vor allem in der heutigen Zeit nicht einfach zu haben. Der Spieltrieb, der schon immer vorhanden war, scheint zumindest was das klassische Glücksspiel betrifft, nachgelassen zu haben. Die Spielbanken haben weniger Besucher, die Umsätze sinken, kein Wunder, dass Kunst der Stadt versteigert wird, um so die Spielbanken zu sanieren und zu retten.

Die goldenen Zeiten sind vorbei

Während das Glücksspiel in den Spielbanken damals mit Luxus, Adel und Glamour in Verbindung gebracht wurde, sind weder Angebot noch Nachfrage heute tatsächlich glamourös. Die Spielbanken versuchen, sich selbst vor der Schließung zu schützen, mit fast allen Mitteln. Welchen Sinn macht die Aufrechterhaltung des Spielbankenangebots jedoch noch, wenn die meisten der Etablissements keinen wirtschaftlichen Erfolg mehr vorweisen können? Neue Konzepte werden ausprobiert, Kleiderordnungen werden gelockert, doch den Erfolg von damals kann man offenkundig auch mit diesen Tricks nicht zurückholen. Zu groß ist die Konkurrenz aus dem Internet und zu festgefahren scheint die Situation rund um die Glücksspielregulierung in Deutschland.

Die Zukunft für die Spielbanken sieht nicht gerade rosig aus, auch wenn viele Spielbankenbetreiber aktuell noch Hoffnung haben. Die Rede ist davon, dass entweder das gesamte Glücksspiel liberalisiert werden könnte und auf eine einheitliche Regulierung zurückgreifen sollte oder dass die Regulierung strenger angesetzt werden könnte, um die Spieler wieder zurück in die einst so glamourösen Spielbanken zu bringen. Mit dieser Lösung könnte langfristig auch der Spielerschutz besser kontrolliert und somit gewährleistet werden. In welche Richtung es gehen wird, ist aktuell unklar, denn die Glücksspielregulierung steht noch immer auf dem Prüfstand. Für die Spielbanken bedeutet dies unterdessen durchhalten, bis eine Regulierung gefunden wurde, die entweder für Aufschwung oder den endgültigen Abstieg der Spielbanken sorgen könnte.

Casino-Jubiläum in Solingen

Casino-Jubiläum in Solingen

Aktuell wird das 175-jährige Bestehen der Casino Gesellschaft gefeiert und hieran nehmen nicht nur die Bürgergesellschaft und ihre Mitglieder teil, sondern auch Freunde und Vertreter aus der Politik. Bei der Gründung der Vereinigung zur "Beförderung anständiger gesellige Freuden" hatte man in Solingen nicht damit gerechnet, dass man nach so vielen Jahren auf ein dauerhaftes Bestehen der Vereinigung zurückblicken können wird.

Anlässlich des langen Bestehens gab es nun Feierlichkeiten, bei denen der Vorsitzende Wolfram Manstein den Abend einleitete und Historiker Dr. Klaus Herdeppe mit den Gästen einen Rückblick und einen Streifzug durch die Geschichte der Bürgergesellschaft vornahm. Mit der musikalischen Untermalung war das 175-jährige Jubiläum eine erfolgreiche Veranstaltung. Das Casino hatte in der Vergangenheit mit seinen Konzertabenden einen wichtigen Teil zu dem musikalischen Leben der Klingenstadt beigetragen. Auch das Kegeln wird mit dem Casino in Verbindung gebracht, denn im Keller des Casinos existiert noch heute die Kegelbahn, die sich bei den Gästen weiterhin großer Beliebtheit und damit regen Besuches erfreut.

Ein Veranstaltungskalender der Extraklasse

Die lange Geschichte der Casino Gesellschaft bringt natürlich auch gleichermaßen langjährige Erfahrung mit sich. So kommt es dazu, dass das Casino noch heute einen umfassenden Veranstaltungskalender anbietet. Von Konzerten über Bälle bis hin zu aufregenden Festlichkeiten ist im Veranstaltungskalender des Casinos für jeden etwas zu finden.

Auch Unternehmungen wie Wanderausflüge und Segeltörns gehören zu den Angeboten der Vereinigung, die von den Mitgliedern und Freunden gerne regelmäßig genutzt werden. Die Anzahl der Mitglieder wächst sogar seit einigen Jahren wieder und junge Mitglieder bringen frischen Wind in die Vereinigung, die auf eine 175-jährige Geschichte zurückblickt.

Las Vegas – Stadt des Glitzers und des Glamours

Las Vegas – Stadt des Glitzers und des Glamours

Las Vegas befindet sich im Bundesstaat Nevada, inmitten der Wüste und ist gleichzeitig die größte Stadt des Bundesstaates. Das Glücksspiel hat der Stadt ihren Namen verliehen. Las Vegas – die Glücksspielmetropole schlechthin, mit unzähligen Casinos und blinkenden Lichtern, die immer wieder Scharen an Touristen in die Gegend gelockt haben.

Das Flamingo war das erste Hotel-Casino seiner Art, welches in Las Vegas eröffnet wurde und welches heute als Vorläufer aller danach folgenden Glücksspieltempel galt. Das Casino wurde im Jahr 1946 in der Glücksspielmetropole eröffnet und damit wurde auch der Startschuss für alle weiteren, später entstandenen Hotel- und Casinokomplexen vor Ort geliefert. Darauf folgend entstanden die noch heute berühmten Hotelkomplexe, wie das Wynn Las Vegas, das Trump International, The Venetian Resort, das MGM Grand Hotel und noch viele weitere. Die meisten der Hotels sind entweder am Strip oder in der Fremont Street zu finden.

Für Touristen gilt Las Vegas als besonders attraktives Reiseziel. Sowohl durch das umfassende Glücksspielangebot als auch durch die Hochzeitsmöglichkeiten vor Ort werden immer wieder Touristen angelockt. Neben diesen umfassenden Unterhaltungsangeboten bietet die Glücksspielmetrople jedoch auch einen zentralen Ausgangspunkt für Ausflüge in die Umgebung. Von Las Vegas aus werden Ausflüge zum Grand Canyon organisiert, aber auch Helikopterrundflüge sind gern gebuchte Angebote vor Ort.

Als Touristikzentrum gilt Las Vegas als weltweit eines der bedeutendsten Ziele. Etwa ein Viertel der Umsätze werden durch die Casinos generiert, der Rest der Einnahmen wird durch den Ticketverkauf für verschiedene Shows, Souvenirs und Luxusartikel eingenommen. Die Shows sind gleichzeitig Anziehungspunkt für viele Touristen. Magische Shows und Gesang werden vor Ort von unterschiedlichen berühmten Künstlern präsentiert und genau so hat sich Las Vegas zur Stadt des Glitzers und des Glamours entwickelt.

Urbanisiertes Las Vegas

Urbanisiertes Las Vegas

Der Las Vegas Strip ist das Hauptaugenmerkt der funkelnden Metropole. Hier spielt sich das Leben im Zocker-Paradies ab: Casinos, blinkende Leuchtreklame, Bars und Restaurant und jede Menge Touristen. Doch Einheimische in Las Vegas scheint es vor Ort am Strip nicht zu geben. Während es am Strip funkelt und glänzt scheinen die Besucher in Downtown in eine komplett andere Welt einzutauchen, wenig funkelnd und zum Teil eher ranzig.

Ein Unternehmer verfolgt nun den Plan, aus der glitzernden Glücksspielmetropole eine urbanere Stadt zu machen. Vor Ort sollen Altstadt-Flair mit Straßenkunst und Caf?-Kultur Einzug halten und die Stadt Las Vegas grundlegend verändern. Der Unternehmer mit diesen neuen und besonderen Plänen ist Tony Hsieh. Dieser plant nun in dem Gebiet zwischen Sahara Avenue und Memorials Highway wirkliches, urbanes Leben zu realisieren.

Inwieweit die Pläne tatsächlich umsetzbar sind wird wohl die Zeit zeigen. Bisher hat der Unternehmer bereits den Firmensitz seiner Firma Zappos nach Las Vegas gebracht und zwar in dem ehemaligen City-Hall Gebäude. Hauptbestandteil des Firmensitzes ist das Callcenter, welches sich nun vor Ort befindet. Dieses erinnert tatsächlich weniger an ein Callcenter, obwohl die Angestellten vor Ort Schuhe als Onlineanbieter durch das Land schicken, sondern eher an eine Hippe-Kommune. Individualität wird hier offensichtlich großgeschrieben, dies zeigt die eigenwillige und teils sehr bunte und unterschiedliche Gestaltung der einzelnen Arbeitsplätze.

Neben der Gestaltung des Firmensitzes hat Hsieh jedoch gerade noch einige andere Projekte am Laufen. Eines dieser Projekte ist die Investition von rund 350 Millionen Dollar in unterschiedliche Städtebau-, Infrastruktur- und Kulturprojekte in Las Vegas. Das Projekt trägt den Namen &qout;Downtown Project&qout;. Mit der Initiative soll Downtown auf urbane Weise erblühen und daher werden von Seiten des Unternehmens gerade Unternehmer gesucht, die die Region für Menschen besonders wohnlich machen. Das erste Caf? ist bereits eröffnet und mit dem angrenzenden Plattenladen und den Kunstangeboten auf den Straßen hat eine teilweise Urbanität bereits vor Ort Einzug gehalten.