Staat verkauft Aktien der Stadtcasino Baden AG

Staat verkauft Aktien der Stadtcasino Baden AG

Dies ist nicht das erste Mal, dass die Parteien die Beteiligung der Stadt an den Casinos hinterfragen. Nun sollen von Seiten des Stadtrats zuerst einmal mögliche Auswirkungen geprüft werden und mögliche Veränderungen des Stadtbilds. Plan ist es die Anteile der Stadt in die öffentliche Hand zu übergeben.

Moralische Vertretbarkeit

Die Thematisierung der Beteiligung der Stadt an der Stadtcasino Baden AG hängt mit der moralischen Vertretbarkeit einer solchen Beteiligung zusammen. Gerade im Zusammenhang mit der Spielsucht und den sozialen Folgekosten sei dies fraglich. Die Beteiligung der Einwohner- und Ortsbürgergemeinde liegt bei 51 Prozent an der Stadtcasino AG. Durch diese Beteiligung gibt es auch eine Beteiligung an der Grand Casino Baden AG, an den Spielbanken in der Schweiz (Baden, Davos) und in Sachsen-Anhalt und an einem Casino-Projekt in Wien sowie an der Trafo Baden Betriebs AG und der Parkhaus Stadtcasino AG, die zur Parkhaus Stadtcasino AG beziehungsweise zur Grand Casino AG gehören.

Casinogeschäft bringt der Stadt zusätzliche Gelder ein

Während auf der einen Seite die Frage besteht ob eine Beteiligung an den Casinos rechtens und/oder moralisch ist, stellt sich auch die Frage, ob auf die Gelder, die die Stadt dadurch bekommt, verzichtet werden kann. Während diese Einnahmen geprüft werden müssen, um zu sehen, ob darauf verzichtet werden kann, muss auch berücksichtigt werden, ob die Beteiligung der Stadt an den Casinos den Richtlinien der Stadt wiedersprechen könnte. Während diese Dinge geprüft werden, bleibt es abzuwarten, wie sich die Meinung innerhalb der Parteien entwickeln werden. Bisher gibt es hierzu keine Stellungnahmen.

Massives Qualitätsproblem bei Behörden

Massives Qualitätsproblem bei Behörden

Wie sich die Probleme äußern?

– durch den Verwaltungsgerichtshof gekippter Bescheid, mit dem dem heimischen Glücksspielriesen Novomatic die einzige Landeskonzession für kleines Glücksspiel zuerkannt worden war

– grob mangelhaftes Verfahren

– Verweigerung der Akteneinsicht für konkurrierende Anbieter

– die im Juni 2014 ausgestellten Bescheide für Spielbanken im Wiener Prater und Bruck/Leitha wurden gekippt

– ein drittes Verfahren – die Stadtcasino Baden AG bekam eine Lizenz für das Palais Schwarzenberg – ist noch anhängig

– Verstoß gegen das "Transparenzgebot"

– Wiederholung des kompletten Verfahrens ist ein Muss

– vom VwGH wurden auch Konzessionen für das kleine Glücksspiel im Burgenland gekippt

Es wurde festgestellt, dass die Bewerber nicht ident bewertet wurden. Dementsprechend wird den Behörden eine willkürliche Vorgehensweise vorgeworfen. Auch bei der Vergabe in Kärnten wurde den Behörden Willkür bei der Vergabe vorgeworfen. Auch diese Bescheide wurden wegen Verfahrensfehlern bereits im Jahr 2014 aufgehoben. Hier ist noch nicht klar, ob das Verfahren wiederholt werden wird.

Werden Kasinolizenzen noch einmal ausgeschrieben?

In vielen Bereichen herrscht nach den Verfahrensfehlern eine Übergansregelung vor, sodass die Novomatic teilweise den Betrieb fortsetzen kann. Das Finanzministerium hat deutlich gemacht, dass es erst einmal offen bleibt, ob die Kasinolizenzen noch einmal ausgeschrieben werden, denn es handle sich nach Angaben der Behörde um eine Kann. Und keine Muss-Bestimmung.

Für die Novomatic sind die unterschiedlichen Fehlentscheidungen, Ungewissheiten und Übergangsregelungen zwar mit ein wenig Aufwand verbunden, für das Unternehmen an sich haben diese Dinge jedoch keine negativen Auswirkungen. Novomatic hält bereits 40 Prozent an der Casinos-Austria-Gruppe, so dass hier in den nächsten Monaten und Jahren auch für den Glücksspielkonzern Novomatic kräftige Gewinne erwartet werden können.

Neue Strukturen der Stadtcasino Baden AG

Neue Strukturen der Stadtcasino Baden AG

Trotz der vielen Vergnügungen war es für den neuen Verwaltungsrats-Präsident der Stadtcasino Baden AG, Jürg Altorfer, wichtig, an seinen verstorbenen Vorgänger Peter Blöchlinger zu erinnern und über einige strukturelle Veränderungen innerhalb der Casino-Gruppe aufzuklären. Die Stadtcasino Baden Betriebs AG (Restauration) fusionierte mit der Spielbank Baden AG (Spielcasino), und der Name der neuen Gesellschaft wurde in Grand Casino Baden AG umgeändert. Trotz wichtiger Themen durfte die Hausband Rotosphere bei der Generalversammlung nicht fehlen, ebenso wenig wie dir Live-Übertragung des EM-Spiels zwischen Rumänien und der Schweiz an diesem Abend.

Die neue Struktur des Stadtcasinos Baden entspreche der gewählten Strategie des House of Entertainment. Mit der neuen Struktur wird die einheitliche Führung gewährleistet. Die Tagesgeschäfte können durch die neue Organisation durch die Geschäftsleitung unter Führung des Gruppen-CEO Detlef Brose und des Gruppen-Finanzchefs Marcel Tobler geführt werden. Auch das Stadtcasino Baden habe dennoch, trotz der positiven Veränderungen, mit Umsatzrückgängen zu kämpfen. Nicht als einzige Spielbank leidet diese, wie viele andere Schweizer Spielbanken auch, unter dem Angebot von illegalem Glücksspiel, sowohl in Form von illegal aufgestellten Spielgeräten als auch in Form des illegalen Online Glücksspiels.

Auffangen des negativen Trends

Trotz Schwierigkeiten befindet sich das Casino Baden in der Schweiz auf Rang drei. Zuletzt erzielte das Stadtcasino Baden einen Gewinn von 4,6 Millionen Franken. Dieses Ergebnis kann sich sehen lassen und daran wolle man anknüpfen, trotz illegaler Konkurrenz. Das Konzept der Spielbank wurde in den vergangenen Jahren angepasst, so lädt das Casino heute nicht mehr nur Spieler in die Casinohallen ein, sondern auch Menschen, die einen unterhaltsamen Abend vor Ort verbringen möchten. Das Unterhaltungsangebot wurde umfassend gestaltet und auch gastronomische Highlights stellen für die Besucher eine große Verlockung dar.

Neue Merkur Spielbank Magdeburg

Neue Merkur Spielbank Magdeburg

Der Standort steht bereits seit einiger Zeit fest, denn die Spielbank soll "Am Pfahlberg 3" errichtet werden, direkt neben der "Bowling World". Die Pläne sehen vor, dass hier zuerst ein modernes Automatencasino auf mehr als 500 Quadratmetern entstehen soll. Neben dem umfassenden Spielangebot sollen die Gäste mit einem einzigartigen Ambiente in besonderer Atmosphäre überrascht werden.

Damit die Eröffnung der Merkur Spielbank Magdeburg pünktlich vor Ort gefeiert werden kann, müssen die Bauarbeiten in den nächsten Monaten fertiggestellt werden. Zuerst soll es ausschließlich einen Automatenbereich geben, später soll das Angebot um traditionelles Glücksspiel und weitere Highlights erweitert werden. Der Grundriss ist bereits fertig und zeigt die Aufteilung der Spielbank auf. Klimaanlagen sind installiert und als nächster Schritt steht die Elektroinstallation bevor. Auch für das Innendesign gibt es bereits ein Konzept, welches durch die Diplom-Innenarchitektin Susanne Rasspe erstellt wurde.

Bauplan für die Spielbank Magdeburg

Die Bauarbeiten gehen voran, der Plan steht und muss jetzt nur noch umgesetzt werden. Besonders erfreut ist auch die Spielbankleitung Automatenspiel, Cornelia Degenhard. Sie freut sich vor allem auf die Umsetzung des Konzepts zur Innengestaltung. Die Gäste können nach ihrer Aussage eine einzigartige Atmosphäre vor Ort erleben, welche durch ein gastronomisches Angebot abgerundet wird. Neben dem Glücksspielangebot könnte die Spielbank Magdeburg in Zukunft zu einer beliebten Adresse werden, die für die Gäste auch als Treffpunkt gelten kann, um einen tollen Abend in einer besonderen Atmosphäre zu verbringen.

Casino mit internationalem Flair in Wien

Casino mit internationalem Flair in Wien

Nacheiner spannenden Bewerbungszeit kann die Stadtcasino Baden AG in Zusammenarbeit mit der deutschen Gauselmann Gruppe nun über die Entscheidung freuen, für das Projekt eine Lizenz auszugeben, sodass das Grand Casino in Wien in Zukunft entstehen kann. Bereits zu Beginn des nächsten Jahres ist eine große Eröffnungsfeier geplant, wodurch es jetzt noch einmal anpacken heißt, denn bis zur Eröffnung muss noch einiges getan werden.

Die Stadtcasino Baden AG hatte sich zusammen mit der Gauselmann Gruppe gegen viele Mitbewerber durchgesetzt. Die Bewerbungsphase war für alle Teilnehmer, die eine Lizenz für das Casino in Wien erhalten wollten, besonders spannend und nun ist es umso erfreulicher für beide Unternehmen, dass sie den Zuschlag für das Projekt im Palais Schwarzenberg erhalten haben. Mit der Bewerbung haben die beiden Unternehmen garantiert, dass ein tolles Grand Casino in Wien entstehen soll. Dieses Versprechen soll natürlich auch in die Tat umgesetzt werden und so soll im Palais Schwarzenberg ab 2015 ein Casino mit internationalem Flair betrieben werden.

Die Umbau- und Bauarbeiten sollen schon in Kürze begonnen werden. Das unter Denkmalschutz stehende, barocke Gebäude, soll für das Casino entsprechen eingerichtet und vorher noch saniert werden. Spielautomaten, Tischspiele und ein luxuriöser Barbereich sind von den Betreibern für das Casino vorgesehen. Mit einem Edelrestaurant wollen die Betreiber für ein kulinarisches Highlight für die Gäste sorgen. Um auch den Gästen von weiter her ausreichend Komfort zu bieten, ist der Bau einer Tiefgarage geplant, in der die Kunden bequem ihre Autos Parken und das Vergnügen in Wiens neuem Grand Casino genießen können.