Erneuter Rückgang des Casino-Geschäfts in Macau

Erneuter Rückgang des Casino-Geschäfts in Macau

Auf der chinesischen Halbinsel wurden zahlreiche Investitionen getätigt, das Angebot wurde erweitert und die Kunden nutzten die vielfältigen Angebote. Seit einigen Monaten sieht es jedoch gar nicht mehr so gut für Macau aus. Es ist der fünfte Monat in Folge, wo die Casino-Geschäfte nachlassen, was deutlich an den Umsätzen spürbar ist. Auch die Aktienkurse sinken weiterhin ab.

Die Politiker hatten beschlossen den Kampf gegen die Korruption in Macau zu starten. Dies ist nach Expertenmeinung auch der Grund für den stetigen Rückgang in Macao. Es wurde nun eine striktere Politik eingeführt, die sich nicht nur die Geschäftsmänner zurückziehen lässt, sondern auch die Kunden, vor allem die VIP-Spieler, bleiben aus. Las Vegas hat die Gunst der Stunde genutzt und präsentiert auch für die VIP-Spieler aus Macau besondere Angebote, um diese nun vermehrt nach Las Vegas zu locken.

Unterschiedliche Einschätzungen der Zukunftstrends für Macau

Für die Spieler ändert sich damit hauptsächlich der Ort, an dem gespielt wird, bei den Investoren sieht es in Bezug auf die Veränderung teilweise jedoch schlechter aus. Einige Investoren hatten sich in der Vergangenheit ausschließlich auf den Ausbau Macaus konzentriert und andere Standorte daher vernachlässigt. Nun sehen die Geschäftsmänner sich gezwungen umzudenken. Doch nicht alle Unternehmer sind der chinesischen Glücksspielmetropole gegenüber negativ eingestellt, denn es wird zum Teil weiterhin darauf gesetzt, dass aus dem Rückschlag in Macau bald wieder ein positiver Trend wird.

Zusätzliche Standorte für das Grand Casino Baden

Zusätzliche Standorte für das Grand Casino Baden

Neben einem Berliner Standort sollen noch zusätzliche, andere Standorte in Frage zu kommen. Nach Angaben des Grand Casinos Baden sei Berlin ein durchaus attraktiver Standort für das Unternehmen. Die Ausschreibung für den Standort solle nun geprüft werden, bevor weitere Schritte eingeleitet werden.

Die Ausschreibung für ein bis zwei Berliner Standorte soll nach Angaben der Berliner Senatsverwaltung noch in diesem Jahr erfolgen. Die Lizenzen sollen europaweit ausgeschrieben werden. Das Grand Casino Baden plant sich für eine der Lizenzen zu bewerben, wenn die Ausschreibungskriterien eingehend geprüft wurden. Der Grand-Casino-Baden-Chef Detlef Brose gibt an, dass der Berliner Standort auch für das Unternehmen besonders attraktiv sei. Der Betrieb für den Standort in Berlin soll im Jahr 2016 aufgenommen werden.

Andere Standorte für die Stadtcasinos Baden auch interessant

Neben dem Berliner Standort, an dem die Stadtcasinos Baden nach eigenen Angaben großes Interesse haben, stehen in Deutschland weitere Konzessionsvergaben an, an denen die Stadtcasinos Baden nicht uninteressiert sind. Dies betrifft zum Beispiel die Standorte Konstanz, Baden-Baden und Stuttgart.

Eine Bewerbung für den Standort Vaduz wurde von Seiten des Unternehmens bereits eingereicht, hier ist den neusten Angaben zu Folge bald mit einer Vorentscheidung zu rechnen. Einen Zuschlag für Wien haben die Stadtcasinos Baden bereits bekommen, allerdings kommt es hier durch einen Einspruch von Seiten der Casinos Austria nun zu erheblichen Verzögerungen.

Auch Glückspilze haben manchmal Unglück

Die Casinos Austria haben in den letzten Zeit nicht allzu viel Glück. In dem Jahr machte der sonst so erfolgreiche Konzern zum ersten Mal Verlust.

Die ökonomische Lage und das Rauchverbot in österreich hatten für den Riesenkonzern keine besonders guten Konsequenzen und auch die Spielbanken im Ausland konnten sich nicht über viel Gewinn freuen.

Doch die Lotterie fuhr mithilfe des Internetportals Win2Day exzellente Gewinne ein auch wenn die Geschäfte für die Casinos momentan nicht gerade rosig laufen.

Das Jahresresultat für den österreichischen Konzern ist ungeachtet des beachtlichen Gewinns von der Veräußerung der Anteile der Spielbank in Luzern und der heruntergeschraubten Abgaben auf Spielbanken von 48 auf 30 Prozent nicht gut.

Das Unternehmen könnte in diesem Jahr erstmals Verluste einfahren. Der Konzernsprecher sagte, dass die Aktivitäten in Europa momentan kein Grund zur Freude sind, doch es hat den Anschein, dass sich diese Tendenz seit Mitte 2010 ändert.

In österreich konnten die Spielbanken zwei Prozent mehr Besucher verzeichnen, die hoch angesetzten Investitionen von satten 50 Millionen Euro in die Standorte Brüssel, Hannover und dem schottischen Glasgow waren ebenfalls positiv spürbar.

Die aktuellen gesetzlichen Kriterien im Hinblick auf Glücksspiel verändern die Startposition des österreichischen Unternehmen für das folgende Jahr. Nun verteilt das Land Zulassungen, die der öffentlichkeit bekannt gemacht werden müssen.

Die älteren gesetzlichen Vorgaben ließen den Casinos Austria großen Spielraum. Aufgrund des Richterspruch des EuGH im September 2010 kommt nun eine große Konkurrenz auf sie zu.

Der Geschäftsführer des Unternehmens sagte, dass die Casinos Austria, die bislang sämtliche Lizenzen für die 12 Spielbanken und Lotterien innehatten, sich um alle Lizenzen bemühen werden.

Der Europäische Gerichtshof forderte aber, dass Anbieter aus dem Ausland dieselben Möglichkeiten diesbezüglich haben sollen, so dass man davon ausgehen kann, dass das österreichische Casino nicht sämtliche Zulassungen erhalten wird und sich gegen die ebenbürtigen Gegner behaupten muss.