Gibraltar als vermeintliches Steuerparadies

Gibraltar als vermeintliches Steuerparadies

Der wirtschaftliche Boom ist in Gibraltar besonders ausgeprägt, so groß wie in keinem anderen Land der europäischen Union. Daher setzt sich der Regierungschef dafür ein, dass Gibraltar weiterhin eine britische Kolonie bleibt und damit den Standard und den Status aufrecht erhalten kann.

Während auf der einen Seite, der Kontakt zur spanischen Regierung laut Picardo derzeit unter Funkstille leidet, so gibt es dennoch eine rege Zusammenarbeit zwischen Gibraltar und Spanien. Nicht nur in Bezug auf die Bekämpfung der vorherrschenden Kriminalität in den Straßen, sondern auch in Bezug auf die Schaffung von Arbeitsplätzen in Gibraltar, die von den Spaniern genutzt werden können.

Die Erfolge verzeichnet die Kolonie laut Picardo durch den vorherrschenden Tourismus vor Ort, durch die regulierten Finanzdienstleistungen im Land und auch durch das Wachstum im Bereich des Online Glücksspiels. In Europa ist es bekannt, dass viele Unternehmen ihren Firmensitz in Gibraltar betreiben. Der Regierungschef macht deutlich, dass dies in den eindeutigen Regelungen und Gesetzen zugrunde liegt. Durch die strenge Regulierung und Kontrolle ist das Angebot in Gibraltar legal möglich. Damit ist sowohl das Land abgesichert, als auch die Betreiber, die ihr Glücksspiel von Gibraltar aus im Internet präsentieren.

Laut Aussage des Regierungschefs in Gibraltar wurde in der Vergangenheit unter seiner Leitung daran gearbeitet, das Image als vermeintliches Steuerparadies loszuwerden. Es wurden Abkommen mit anderen Ländern getroffen, durch die ein Informationsaustausch über die Steuerangaben gemacht werden konnte. Hierüber sollten eventuelle Steuerhinterziehungen aufgedeckt und gleichzeitig auch unterbunden werden.