Datenraub im Internet – wie kann man sich schützen?

Datenraub im Internet – wie kann man sich schützen?

Hierbei sind nicht nur die schwarzen Schafe unter den Anbietern gemeint, sondern vor allem Betrüger, die versuchen, über gemeine Tricks, an die Daten der Spieler zu kommen und das Spielerkonto und im schlimmsten Fall sogar das Bankkonto zu hacken.

Natürlich sind sich viele Spieler der Gefahr bewusst und es wird auch immer wieder davor gewarnt. In erster Linie ist es möglich das eigene Spieler- und Bankkonto zu schützen, wenn man sich im Vorfeld ausreichend informiert. Wer die Methoden der Betrüger kennt und Anzeichen schnell erkennen kann, der hat die besten Voraussetzungen, um die eigenen Konten im Internet entsprechend schützen zu können.

Welche Betrugsformen gibt es?

Das Internet ist groß und die Kontrolle ist bei diesem riesigen Netzwerk nicht leicht, daher ist es besonders wichtig, dass die User sich so gut es geht selbst schützen. Die bekannten und meist genutzten Betrugsmethoden sind Phishingangriffe. Hierbei handelt es sich um Hackingangriffe, bei denen die Betrüger wichtige und geheime Daten von Usern mit Hilfe eines Trojaners ausspionieren und diese dann nutzen, um Spieler- oder Bankkonten abzuräumen. Für die User ist natürlich besonders interessant, was zu tun ist, wenn das eigene Spieler- oder Bankkonto gehackt wurde.

Hier ein paar Tipps für Betroffene:

– Polizei informieren

– Kontakt mit einem Rechtsanwalt aufnehmen und entsprechend informieren

– nach Einholung der Information mit der Bank oder dem Online Glücksspiel Anbieter in Kontakt treten, um eine Zurückerstattung des Geldes anzustreben

Generell ist es natürlich in erster Linie empfehlenswert sich selbst und seine Konten im Internet vor entsprechenden Angriffen zu schützen. Im Fall eines Hackerangriffs werden Banken und Betreiber natürlich versuchen, entsprechende Informationen von den Betroffenen zu erhalten, die dazu führen, dass geklaute Gelder nicht zurückerstattet werden müssen. Bei solchen Betrugsfällen im Internet, handelt natürlich jeder im eigenen Interesse, also sollten Betroffene dies auch tun und sich von einem Rechtsanwalt beraten lassen.

Während die Täter meistens unbekannt sind, bleiben die Betroffenen oft auf ihrem Schaden sitzen. Ob die Bank oder Glücksspielanbieter haften muss entscheidet sich nach Einzelfall. Wer es geschickt anstellt erhält Recht und erhält im besten Fall sogar das Geld zurück, daher ist das zur Hilfe holen eines Anwalts tatsächlich sehr empfehlenswert.

Ob ein Betroffener Recht bekommt hängt in den meisten Fällen davon ab, ob der Kunde Sicherheitsvorkehrungen getroffen und die eigenen Konten ausreichend geschützt hat. Hierbei wird nach der Anti-Virus-Software des Kunden gefragt, nach der Sicherheit des Passworts und auch danach, wie der Kunde das eigene Konto bedient.

Ist das Glücksspielgesetz doch unionsrechtskonform?

Ist das Glücksspielgesetz doch unionsrechtskonform?

Während die Branchenvertreter das Glücksspielgesetz abseits der staatlichen Monopolistin Casinos Austria noch als EU-rechtswidrig einstuften waren die Höchstgerichte sich diesbezüglich nicht ganz einig. Der Verwaltungsgerichtshof (VwGH) hat nun mit einer Urteilsverkündung deutlich gemacht, dass hier von Einigkeit zwischen Richtern und Gerichtet tatsächlich keine Rede sein kann. Von Seiten des VwGH wurde die Strafe eines Tiroler Automatenherstellers nun aufgehoben, womit das Gericht wiederum das Glücksspielgesetz für unionsrechtskonform erklärte.

Die Entscheidung des VwGH ist am 16. März 2016 gefallen. Der Entschluss schaffte jedoch keine Klarheit, sondern löste weitere Verwirrung aus, sowohl bei den Glücksspielunternehmen, als auch bei den Spielern und bei den Gerichten selbst. Anlässlich der Entscheidung von Seiten des VwGH sah der Oberste Gerichtshof (OGH) sich gezwungen, noch einmal deutlich zu machen, dass das Gesetz verfassungswidrig sei und zudem gegen das EU-Recht verstoße.

Das Höchstgericht des OGH rief deswegen sogar das VwGH an, welches das Gesetz kippen sollte. Letztendlich wurde dann vom VwGH die Entscheidung getroffen in diesem Fall, dass die Strafe für den Automatenaufsteller aus Tirol nicht rechtens sei und daher zurückgezogen werden müsse, da bereits bei der ersten Verhandlung hätte geklärt werden müssen, ob das Glücksspielgesetz mit EU-Recht vereinbar ist.

Wird das Glücksspielgesetz nun gekippt?

Innerhalb der Branche besteht auf der einen Seite Unsicherheit, auf der anderen Seite ist man jedoch auch gespannt darauf, was dieser Fall in Bezug auf die Gesetzgebung bewirken kann. Branchenmitglieder rechnen damit, dass das Glücksspielgesetz von Seiten des VwGH gekippt werden könnte.

Illegaler Glücksspielbetrieb in Burgdorf aufgeflogen

Illegaler Glücksspielbetrieb in Burgdorf aufgeflogen

Durch eine Razzia der Kantonspolizei, der Staatsanwaltschaft und Vertreter der Eidgenössischen Spielbankenkommission wurde das illegale Glücksspielangebot aufgedeckt und die Betreiber mussten aufgeben. Ein Kosovare wurde zu einer Geldbuße in Höhe von 4100 Franken und einer Strafe in Höhe von 6600 Franken verurteilt. Der 27-jährige hatte in der Bar illegal Sportwetten vermittelt. Darüber hinaus wurden ein 35-jähriger Schweizer und eine 27-jährige Serbin von der Staatsanwaltschaft verurteilt.

Dem Schweizer wird vorgeworfen, dass dieser das von ihm angemietete Etablissement unter der Hand an den Kosovaren vermietet habe. Die Serbin war bei dem illegalen Sportwettenbetreiber ohne Lizenz angestellt und muss sich aus diesem Grund nun vor Gericht verantworten. Bei der Razzia vor Ort wurden zudem einige elektronische Glücksspielgeräte ohne Lizenz sichergestellt, die die Beweislage in diesem Fall eindeutig machten. Die drei Beteiligten wurden zu Geldstrafen verurteilt, die zur Bewährung auf zwei Jahre ausgesetzt wurden.

Ähnlicher Fall in Burgdorf bereits bekannt

Erst vor zwei Jahren ging ein ähnlicher Fall durch die Presse. Hierbei ging es um die Matrixx-Bar in Burgdorf. Auch hier wurden illegale Sportwetten angeboten. Durch eine Razzia konnten auch hier die illegalen Machenschaften aufgedeckt werden. Zum damaligen Zeitpunkt wurde in diesem Zusammenhang ein serbischer Betreiber zu einer Geldstrafe verurteilt.

Die Matrixx-Bar wurde nach der Verurteilung geschlossen. ähnlich ist es auch in dem aktuellen Fall passiert, denn das Etablissement wurde leer geräumt und aktuell gibt es vor Ort keinen neuen Mieter. In beiden Fällen können die Razzien durch die Behörden als besonders erfolgreich bezeichnet werden.

Strafe für gottlose Glücksspiele

Strafe für gottlose Glücksspiele

Die Gruppe Perkasa Selangor Malaysia setzt sich im eigenen Land für den Islam ein und richtet sich mit ihrer Meinung aus diesem Grund gegen nicht-islamische Einflüsse. Zu diesen zählen verpönte Dinge wie Glücksspiel, Alkohol und Hunde.

Hunde gelten im Islam als dreckige Tiere, weshalb diese im Islam nicht als Haustier gehalten werden und somit auch nicht angefasst werden sollten. Im Normalfall wäre das Land Malaysia vom Tornado verschont geblieben, doch nach Angaben der Gruppe Perkasa Selangor Malaysia sei das Glücksspiel unter Anderem Schuld daran, dass die Naturkatastrophe das Land verwüstete.

Gottlosigkeit als Begründung für Naturkatastrophen

Seit langer Zeit schon gibt es religiöse Fanatiker, die das Verhalten der Menschen kritisieren und die Katastrophen jeglicher Art somit als Strafe Gottes betrachten. Die Gruppe In Malaysia begründet den Tornado daher nicht nur mit dem Glücksspiel an sich, sondern führt die Strafe Gottes vor allem auf zwei Events zurück.

Zum einen sei das Oktoberfest von Carlsberg Malaysia und zum Anderen das "Ich möchte einen Hund streicheln"-Event in Bandar Utama in Selangor Schuld an der Katastrophe und somit an Gottes Zorn gewesen.

Strafe für Casino Basel

Strafe für Casino Basel

Das Spielcasino sei in der Verantwortung gewesen präventiv die Spieler über die Suchtgefahr zu informieren und in eindeutigen Fällen Sperrungen vorzunehmen, um die Spieler so vor der Spielsucht schützen zu können. Dieser Verantwortung sei das Casino offensichtlich nicht nachgekommen, wodurch das Casino nun eine Hohe Geldstrafe entrichten muss.

Die Geldstrafe für das Casino Basel wurde auf eine Summe in Höhe von 1,5 Millionen Franken festgelegt. Das Casino hatten einen Mann drei Jahre lang überhöhte Einsätze an den Spieltischen des Casinos tätigen lassen, ohne hier eine Sperre auszusprechen. Mit diesem Vorgehen verletzte das Casino laut Gerichtsurteil die eigene Sorgfaltspflicht und wurde aus diesem Grund zu einer solch hohen Geldstrafe verurteilt. Die Aufgabe der Casinos ist es, auffällige Spieler im Auge zu behalten.

Im Falle von oft sehr hohen Einsätzen, die durch die betreffenden Spieler getätigt werden und einem auffälligen Verhalten ist es den Casinos gestattet hier Spielersperren zu verhängen. In besonders drastischen Fällen, wo deutlich wird, dass der Spieler Einsätze tätigt, die über der eigenen finanziellen Situation liegen, muss eine solche Sperre sofort ausgesprochen werden, um auf diese Weise vor der aufkeimenden Spielsucht schützen zu können. Dieses Vorgehen von Seiten der Spielbanken ist im Spielbankengesetz verankert und muss von jeder Spielbank angewendet werden. Wenn die Spielbank nicht reagiert und keine Sperre ausspricht, müssen die Betreiber der Spielbanken mit entsprechenden Sanktionen rechnen, so wie es bei dem aktuellen Fall für das Casino Basel der Fall ist.

Im aktuellen Fall geht es um einen Immobilienverwalter, der Millionenbeträge in der Spielbank veruntreut hat. Drei Jahre lang setzte der Spieler sehr hohe Beträge an den Spieltischen des Casinos Basel. Das Verhalten des Spielers wurde von Seiten der Spielbank nicht mit einer Sperre geahndet. Der spielsüchtige Mann forderte im Jahr 2008 von sich aus die Spielersperre, da er in finanzielle Probleme geriet.

Die eidgenössische Spielbankenkommission wurde auf den Fall aufmerksam und ordnete eine Sanktion für die Spielbank Basel in Höhe von 5 Millionen Euro an. Der Sanktionsbetrag wurde dann von dem Bundesverwaltungsgericht auf eine Summe in Höhe von 3 Millionen Euro herabgesetzt. Zuletzt setzte das Bundesgericht die Sanktion noch einmal auf 1,5 Millionen Euro herab, da hier die Spielbankenabgabe anders berücksichtigt wurde als von Seiten der Vorinstanz.

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