Florierende illegale Sportwetten durch EM 2016

Florierende illegale Sportwetten durch EM 2016

Um das illegale Angebot zu unterbinden hat die Polizei in der Schweiz alle Hände voll zu tun. Die Kontrollen, die beispielsweise in Zug durchgeführt werden, sind bereits erfolgreich. Hier werden von Seiten der Polizei die illegalen Spielhöllen ausgehoben.

Die Zuger Polizei duldet kein illegales Glücksspiel, auch nicht während der EM 2016. Aus diesem Grund wird derzeit enorm gegen illegale Glücksspielangebote, insbesondere gegen Banden im Bereich Wettbüros, vorgegangen. Seit Monaten werden in Zug bereits von der Polizei Ermittlungen angestellt und nun wird gegen ein illegales Etablissement nach dem anderen vorgegangen. Für die Polizei ist ersichtlich, dass die Hartnäckigkeit der vergangenen Wochen und Monate sich nun bezahlt macht.

Erfolge für die Zugener Polizei

Der Erfolg der Zugener Polizei ist auch an den hochgenommenen illegalen Lokalen einzusehen. In diesem Jahr waren bereits sechs Razzien erfolgreich und es konnten einige illegale Wettbüros ausgehoben werden. Bei den Razzien konnten einige Wettcomputer und sehr viel Bargeld von Seiten der Polizei beschlagnahmt werden. Für die Anbieter von illegalen Wettangeboten ist dies kein Zuckerschlecken, denn die Hintermänner werden mit hohen Strafen und Bußgeldern belegt.

Trotz der hohen Strafen wirken die Razzien noch nicht ausreichend abschreckend und auch bereits gestellte Täter haben eine hohe Rückfallquote. Dennoch ist die Polizei überzeugt davon, dass sich die Hartnäckigkeit und das konstante Vorgehen gegen die illegalen Angebote langfristig bezahlt machen werden.

Urteilsverkündung im Fall der "Spielhallen-Bande"

Urteilsverkündung im Fall der "Spielhallen-Bande"

Die Spielhallen-Bande wurde festgenommen, nachdem umfangreiche Ermittlungs- und Observierungsarbeit der Polizei notwendig war und dann für zwölf Taten angeklagt. Der Prozess ging nun dem Ende zu und es wurden die Urteile für die sechs Männer im Alter zwischen 28 und 37 Jahren rumänischer Herkunft und deren mitangeklagte 29-jährige Komplizin verkündet. Die Haupttäter wurden zu einer Haftstrafe zwischen zwei und fünf Jahren verurteilt.

Die Spielhallen-Bande hatte Einbruch-Diebstähle in den Regionen Wendeburg, Königslutter, Velpke, Bitterfeld, Staßfurt, Celle, Bergen, Lehre, Garbsen, Wolfsburg und Nienhagen durchgeführt. Neben der erbeuteten Summe in Millionenhöhe richtete die Bande einen Sachschaden in Höhe von etwa 90.000 Euro an. Nach der Festnahme gestanden die Täter und dennoch wurde nun ein sehr hartes Urteil verkündet. Die Begründung hierfür liegt in einschlägigen Vorstrafen im Ausland.

Offensichtlich sind einzelne Täter der Bande im Ausland bereits durch Straftaten wie Körperverletzung, Sachbeschädigung und Drogendelikte bekannt. Zwei Männer der Bande hatten bisher noch keine Vorstrafen, wodurch das Urteil hier milder ausfiel. Auch die Komplizin, die nicht an den Einbrüchen beteiligt war, jedoch der Bande ein Depot für das gestohlene Geld bot, wurde mit einer milden Haftstrafe von sechs Monaten zur Bewährung verurteilt.

Hohe Strafen und Kosten für die Täter

Während die Haftstrafen durchaus lange sind und die Täter für einige Jahre hinter Gittern bringen werden, sehen sich alle Mitglieder der "Spielhallen-Bande" auch mit hohen Geldstrafen konfrontiert. Die Schäden müssen bezahlt werden und auch müssen die Männer die Kosten des Prozesses tragen. Die Täter müssen außerdem festgelegte Beträge an die Opferhilfe zahlen und darüber hinaus werden noch einige zu zahlende Summen auf die Bande zukommen, wenn die Bande im Zivilprozess von den Gläubigern in Regress genommen wird.

Wann wird ein Casino-Spieler zu einem Betrüger?

Wann wird ein Casino-Spieler zu einem Betrüger?

Wahrscheinlich hat dieses Verhalten mit der Gier nach Geld zu tun, die sich gerade beim Glücksspiel so einfach einstellt, weil hier der Gewinn für Spieler und Casinobetreiber jederzeit zum Greifen nahe zu sein scheint.

Betrug beim Glücksspiel gilt als illegal. Je nach Art des Betrugs und je nachdem, in welchem Ort der Betrüger aktiv geworden ist, gibt es unterschiedliche Strafen für die Betrüger. Es gibt Betrug, der mit gewissen Hilfsmitteln durchgeführt wird und Betrug, der mit mehreren Personen verübt wird. Je nach Schwere des Betrugs und je nachdem, wie viel Geld erbeutet wird, werden entsprechende Strafen von den Gerichten festgelegt.

Es gibt auch Tricks, die Spieler anwenden, die offiziell nicht als Betrug gelten. Hierzu zählt zum Beispiel das berühmte Kartenzählen beim Kartenspielen. Oftmals wurde dieser Trick bereits angewendet, um so beim BlackJack größeren Erfolg zu haben. Auch wenn Spieler, die Kartenzählen, in den Casinos nicht gerne gesehen sind, so gilt das Kartenzählen als Trick und nicht als Betrug.

Betrug in allen Formen und Farben

Betrug von Seiten der Spieler wird in verschiedenen Varianten ausgeführt. Hier gibt es Spieler, die Jetons austauschen, um die Wertigkeit zu steigern, Spieler die Karten markieren, Spieler die komplette Kartendecks markieren, Spieler die Spielautomaten manipulieren, Spieler die mit anderen Spielern zusammenarbeiten und sich mit Hilfe von Handzeichen gegenüber den anderen Spielern einen Vorteil verschaffen und Spieler, die ein Ass im ärmel haben. Diese Betrugsmaschen sind nur einige von vielen.

Auch von Seiten des Casinos gibt es Betrugsmethoden, bei denen die gezinkten Karten, der manipulierte Roulettekessel oder Dealer, die zum Wohle des Casinos arbeiten zu den gängigsten Methoden zählen. Sowohl die Spieler und auch das Casino können sich vor dem Betrug schützen. In den Casinos gibt es meistens Kameras und Sicherheitsmitarbeiter, die sowohl die Spieler als auch die Mitarbeiter beobachten, um möglichen Betrug frühzeitig aufdecken zu können. Auch wird von vielen Casinos eine Software genutzt, die die Spiele analysiert und somit Betrug aufdecken kann.

Harte Strafen für überteuerte Lottoangebote

Harte Strafen für überteuerte Lottoangebote

Eigentlich beträgt der Originalpreis der Lotterielose eine Summe in Höhe von 80 Baht. Auf den Straßen werden die Lottoscheine allerdings für Preise zwischen 100 und 120 Baht verkauft. Dies soll nun strenger kontrolliert werden und so wurden Strafen ausgesetzt, die den Verkäufern blühen, wenn sie die Lottoscheine teurer verkaufen. Die Strafen fangen bei Geldstrafen in Höhe von 10.000 Baht an und können bis zur einmonatigen Gefängnisstrafe gehen.

Der Grund für den überteuerten Verkauf von Lotterielosen ist der, dass die Lottoscheine erst einmal durch mehrere Hände gehen. Jede dieser Hände möchte an den Lottoscheinen mitverdienen, so kommt es zu dem überteuerten Angebot der Lottoscheine, denn nur so verdienen die Verkäufer auf den Straßen damit auch etwas. Nun soll jedoch in Bezug auf den Losverkauf härter durchgegriffen werden. Bisher drückte die Polizei an einigen Stellen gerne einmal ein Auge zu, doch dies soll in Zukunft auch nicht mehr vorkommen. Daher wurden die Soldaten angewiesen, auch die Verstöße der Polizisten genau zu beobachten und dagegen vorzugehen.

Neuer Fond für Prävention

Es wurde ein Fond gegründet, mit dem in Zukunft Suchtprävention gefördert und Studien über spielbezogene Probleme finanziert werden sollen. Auch Hilfsangebote sollen aus diesem Fond finanziert werden können. Ein Teil des Geldes, welches durch den Kartenverkauf und die über die Jahre anfallenden Zinsen eingespielt wird, soll in den Fond gesteckt werden. Somit entfallen 60 Prozent des Geldes auf den Preis der Lose, 20 Prozent sollen in die Staatskasse wandern, 17 Prozent werden in die Verwaltungs- und Vertriebskosten investiert und somit bleiben etwa 3 Prozent übrig, die in den Font fließen sollen.

Behörden gehen in die Offensive – Schließung der Betriebe

Behörden gehen in die Offensive – Schließung der Betriebe

In Schärding gibt es nach Angaben der Behörden Betreiber, die ihr illegales Glücksspielangebot präsentieren, obwohl es bereits mehrfach zu Diskussionen mit den Behörden gekommen war. Die Behörden hatten den Betrieben sogar bereits die Schließung angedroht und dennoch machen eben diese Betriebe weiterhin Probleme.

Es wurden bereits vermehrt Strafen ausgeschrieben, doch auch diese Strafen hielten die Betreiber nicht von dem illegalen Glücksspielangebot ab. Das Angebot von illegalem Glücksspiel bringt den Betreibern einen hohen Umsatz ein, welcher steuerfrei direkt in die Kassen der Betreiber wandert. Dies scheint bisher Grund genug zu sein, die Strafen und Drohungen der Behörden nicht ernst zu nehmen und weiterhin das illegale Angebot zu präsentieren.

Schließungen als letzter Ausweg

Die Behörden haben die Möglichkeit, die Betriebe zu schließen, nachdem sie diese im Vorfeld mit einer Warnung auf das Verbot des Angebots von illegalem Glücksspiel aufmerksam gemacht haben. Nach Angaben der Behörden gäbe es bereits einige Betriebe, die in der Vergangenheit durch das illegale Glücksspielangebot aufgefallen seien und gegen die nun vorgegangen werden soll.

In der Vergangenheit wurden einzelne Spielgeräte bereits aus dem Verkehr gezogen, indem diese vor Ort verplombt wurden. Doch auch dies führte nicht zu dem gewünschten Stopp des illegalen Glücksspielangebots. Die Glücksspielanbieter ersetzten die verplombten Geräte einfach durch neue Spielgeräte. Alternativ können nun noch die Geräte komplett entfernt werden oder im äußersten Fall ist es den Behörden gestattet die Betriebe gänzlich zu schließen.