Casinoersatz auf dem Unicampus

Casinoersatz auf dem Unicampus

Mit diesem waghalsigen Projekt soll die Zeit überbrückt werden, bis das alte Original-Casino saniert worden ist. Mit dem selbst gebauten Casino "Casinotopia" realisierten die Studenten der Uni einen kleinen Traum auf dem Campus. In dem 45 Quadratmeter großen Campus-Casino werden von nun an folgende Highlights angeboten:

– Kaffeetrinken

– Relaxen

– Klönen

– Darts-Spielen

– Partys feiern

Realisiert wurde das außergewöhnliche Projekt von den Kulturarbeits-Studenten Nicole Anders, Yvo Bermann, Yvonne Dera, Sarah Johannsen, dem Bauingenieurstudent Stefan Flath und der Baubeauftragte der Fachhochschule, Christoph Boden. Das Projekt kostete eine Summe in Höhe von rund 45.000 Euro, welche von Kanzlerin Gerlinde Reich größtenteils finanziert wurde.

Ein Sommerhaus zum Mensch sein

Das Ausweichquartier, welches nun auch den Namen "Sommerhaus" trägt, ist nicht nur ein Projekt von Studenten, sondern nach Angaben von den Studenten vor Ort ein Ort, an dem man einfach Mensch sein kann. Was als Ausweichquartier für das aus Stein gebaute Casino dienen sollte, wird von den Studenten mit Begeisterung angenommen. Nun ist nicht klar, ob das Casino dann wieder weichen muss, wenn der Steinbau fertig saniert ist.

Das Projekt überzeugte nicht nur die Projektmitglieder, sondern auch die Studenten wirkten bei der Eröffnungsparty begeistert und überrascht. Der Bau wurde von der Projektgruppe bestehend aus Studenten realisiert und auch wenn das Gebäude erst später als geplant fertiggestellt wurde, so ist die Freude bei den Initiatoren und auch bei den Studenten und Professoren nun groß.

Wie funktioniert das eigentlich mit dem Glück?

Wie funktioniert das eigentlich mit dem Glück?

An der Universität für Kinder wurde das Thema Glück genauer untersucht. Die Schüler stellten sich die Frage, ob ein potentieller Gewinn oder ein tatsächlicher Gewinn, die Spieler beim Glücksspiel glücklicher macht.

Das Glück ist ein Gefühl, welches Menschen in besonders positiven Situationen erleben können. Von dem Neurowissenschaftler Professor Michael Deppe wurde den Schülern erklärt, wie das Glück im Gehirn funktioniert. Auch konnten die Kinder in den Hörsälen das Glück selbst zu spüren bekommen.

Hierzu hatten die Studenten an der Kinderuni die Möglichkeit, an verschiedenen Glücksspielen teilzunehmen, um so das freudige Kribbeln des Glücks selbst zu spüren. Der Professor erklärte den Kids, dass das Kribbeln durch ein Belohnungssystem im Gehirn entsteht. Der Professor hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Glück genau zu erforschen. Den Kindern versuchte er das Glück in Bildern anschaulich zu erklären.

Sichtbares Glück

Da es sich bei Glück ausschließlich um ein Gefühl handelt, ist es eine Herausforderung das Glück in Bildern darzustellen. Professor Deppe hat dies möglich gemacht. Hierzu hat er ein spezielles Glücksspiel entwickelt. Durch die gleichzeitige Anzeige eines MRT bei dem speziellen Glücksspiel kann das Glück in Bildern dargestellt werden. Die Bilder zeigen auf, wie sich das Glücksgefühl im menschlichen Gehirn darstellt. Je nach Stärke des Glücksgefühls arbeiten die Nervenzellen entsprechend stark. Für die Studenten an der Kinderuni war es besonders Interessant, das Glück in Bildern gezeigt zu bekommen.

Studenten die das System besiegten

Studenten die das System besiegten

Das Team benutzte die bekannte Technik des Kartenzählens. Hierbei wird aufgedeckt, welche der folgenden Karten eher hoch oder niedrig sind. Wenn die Spieler also in diesem Fall hohe Karten erwarten, werden die Wetten in die Höhe geschraubt. Auch wenn in Filmen immer unterstrichen wird, dass man zum Kartenzählen ein Genie sein muss, so ist dies in der Realität nicht der Fall.

Auch das Kartenzählen bei mehreren Decks ist nicht schwerer, als das Zählen der Karten bei nur einem Deck. Allerdings ist es schwierig das Kartenzählen unauffällig zu betreiben, denn wenn ein Spieler die Einsätze erhöht und verringert, je nachdem ob höhere oder niedrige Karten erwartet werden, dann wird der Dealer leicht auf den Kartenzähler aufmerksam und in vielen Fällen werden die Spieler in einem solchen Fall aus dem Casino verwiesen.

Millionenverdienst dank Kartenzähltaktik

Die Studentengruppe konnte diese Gefahr einfach umgehen, indem sie im Team arbeiteten. Einige der Mitglieder zählten Karten und gaben Signale an eine dritte Person weiter, die dann an hochwertigen Tischen entsprechende Einsätze abgab. Weitere Personen halten sich unterdessen auch an den Tischen auf, um den Dealer abzulenken und teilweise auch hohe Einsätze zu setzen, ohne Karten gezählt zu haben. Das Team aus Studenten hatte großen Erfolg mit diesem Prinzip. Jahrelang konnte die Gruppe mit dieser Methode in den Casinos Millionen Euro generieren, ohne damit aufzufallen.

Wahnsinn mit welchem Trick Studenten reich wurden!

Wahnsinn mit welchem Trick Studenten reich wurden!

Bei diesem Hilfsmittel handelt es sich um einen Mini-Computer für den Schuh, mit dem ein Casino betreten werden sollte und der dann den Lauf der Roulettekugel vorherbestimmen sollte. Auf eine solch abstruse Idee kamen ein paar kalifornische Studenten zu Beginn der 70er Jahre.

Ob die Studenten tatsächlich reich geworden sind ist bis heute unklar, klar ist jedoch, dass es mit dem Gerät einige technische Probleme gab und dies auch der Grund dafür ist, warum der Schuh-Computer heute im Paderborner Heinz Nixdorf Museums Forum (HNF) zu besichtigen ist. Gebaut wurde das Gerät von Doyne Farmer, der den Mini-Computer nun dem Museum überließ.

Der Plan der Studenten war es damals, ein Wunderwerk zu konstruieren, welches unauffällig mit ins Casino gebracht werden kann, um damit vor Ort den Lauf der Roulettekugel ungefähr voraussagen zu können. Damit wollten die jungen Männer ihre Gewinnchancen im Casino wesentlich erhöhen. Nach einigen technischen Schwierigkeiten konnte das Gerät laut Farmer im Jahr 1981 das erste Mal getestet werden.

Das Gerät wurde in einen ausgehöhlten Herrenschuh eingebaut, welcher von dem Konstrukteur selbst bei dem Testlauf getragen wurde. Mit dem Schuh-Computer betrat Farmer in diesem Jahr das "Sundance-Casino" in Las Vegas. Mittels Sender, Zehenschalter und Batterien konnte das Gerät direkt innerhalb des Schuhs von dem Träger bedient werden. Zuerst wurden die Zeiten gemessen, die die Roulette-Kugel in dem Kessel zurücklegte. Diese Infos wurden dann von Seiten Farmers mit dem Zehenschalter in den Computer eingegeben. Mit der Zehenschaltung konnte die Information dann an den Kollegen weitergegeben werden, der einen ähnlichen Mini-Computer im Schuh eingebaut hatte und mittels Vibration erfuhr, wann und auf was der Spieleinsatz getätigt werden kann.

Nach Angaben der Erfinder gab es jedoch technische Probleme vor Ort, da die Geräte des Casinos den Empfang der Mini-Computer störten und die Vibrationen in dem Schuh des Empfängers nur noch unkontrolliert abgegeben wurden. Trotzdem schien die Idee am Anfang durchaus aufzugehen, denn bevor die Geräte gestört wurden, sammelten sich die Jetons bei den Studenten. An diesem Probeabend konnten die Spieler immerhin 10.000 US-Dollar für sich gewinnen. Ob das System ausgefeilt und weiterpraktiziert wurde ist unklar, denn auch ob die Jungs damit reich wurden, ist bis heute nicht bekannt geworden.

Pokern an der Universität

Pokern an der Universität

Professionelle Pokerspieler können sich an dieser Schule das eigene Wissen aneignen. Vor Ort werden Pokerprofis ausgebildet und können nach dem Lernen an dieser Uni auf ein fundiertes Fachwissen zurückgreifen.

Die gute Ausbildung von Pokerspielern ist deutlich an den ehemaligen Studenten von Waterloo zu erkennen. Oftmals hörte man bereits davon, dass einer der ehemaligen Studenten erfolgreich an High Stakes Turnieren teilgenommen hat. Die Erfolge sind nicht zuletzt auch an den Gewinnhöhen ablesbar, denn oftmals wurden schon Pots in sechsstelliger oder siebenstelliger Höhe von ehemaligen Waterloo Studenten abgeräumt Die Waterloo Universität ist nach Aussage der Studenten vor Ort prädestiniert dafür, vor Ort auch Pokerspieler auszubilden.

Viele der Studierenden vor Ort haben Mathematik als Hauptfach. Die Kunst des Rechnens will von Seiten der Studenten natürlich schnellstmöglich angewendet werden, wo passt dies also besser als bei dem beliebten Kartenspiel. Hier können die Studenten und Absolventen direkt in der realen Welt unter Beweis stellen, wie gut sie ihr eigenes Fachgebiet beherrschen.

In der Universität Waterloo gibt es den sogenannten UW Poker Studies Club. Die Spieler, egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene, organisieren hier wöchentliche Treffen, um Kontakte zu knüpfen und sich über das eigene Fachwissen auszutauschen. Auch sorgt die Universität dafür, dass die erfolgreichen Pokerspieler der Universität in der "s;Hall of Flames&qout; und auf den Social Media Websites gebührend gefeiert werden.