Ignoranz von Spielsucht-Meyer

Ignoranz von Spielsucht-Meyer

Laut Experten ist eine Unterscheidung jedoch nicht richtig, denn eigentlich sei die Spielsuchtgefahr bei den richtigen Glücksspielautomaten in Casinos viel höher als beim kleinen Glücksspiel. Die Spielautomaten in den Casinos bieten die Möglichkeit, bis zu 500 Euro Einsatz in die Spielautomaten zu investieren und Jackpots in Millionenhöhe zu gewinnen.

Prof. Meyer ist bereits bekannt dafür diesen Fakt, dass die Casinoautomaten eine noch höhere Suchtgefahr aufweisen als die Automaten des kleinen Glücksspiels, außer Acht zu lassen. Während das kleine Glücksspiel verstärkt bekämpft wird, indem immer mehr Regelungen für die Glücksspielautomaten in Gastronomiebetrieben eingeführt werden, haben die Casinoautomaten fast gar keine Begrenzung.

Sowohl in Deutschland als auch in österreich zeigen die Zahlen aus Statistiken deutlich auf, dass das Spielsuchtpotential bei Casinoglücksspielautomaten viel höher ist, als das an den kleinen Glücksspielautomaten. Diese Fakten werden jedoch von Spielsucht-Meyer komplett ignoriert, zu Gunsten der Spielautomaten in den Casinos natürlich.

Verbote führen zum Online Glücksspiel

In österreich wurden vermehrt Verbote eingeführt, gerade in Bezug auf das kleine Glücksspiel. Dass eben diese Verbote jedoch dazu führen, dass die Spieler zum Online Glücksspiel abwandern, wird hierbei von Seiten Prof. Meyers vollkommen außer Acht gelassen. Die Probleme rund um die Spielsucht im Online Bereich sind in den vergangenen Jahren, seit dem Jahr 2008 um ganze 113 Prozent angestiegen.

Ignoranz in Bezug auf die aktuellen Suchtproblematiken ist jedoch hilfreich dabei, die Suchtproblematik zu lösen und den Kampf gegen die Spielsucht in der Realität aufzunehmen. Spielsucht stellt vor allem für die Konsumenten eine große Gefahr dar und vor allem im Onlinebereich ist diese Gefahr sehr präsent, denn durch fehlende Regelungen und Kontrollen können die Spieler hier ihr ganzes Geld verspielen und in die Sümpfe der Glücksspielsucht eintauchen.

Behandlung von Spielsucht in Hamburg

Behandlung von Spielsucht in Hamburg

Eine Statistik in Hamburg beweist diese Aussage, denn hier sind rund 10.000 Hamburger der Spielsucht verfallen. Die Statistik zeigt auf, dass 90 Prozent der Spielsüchtigen männlichen Geschlechtes sind.

Das Durchschnittsalter im Kreise der pathologischen Spielsüchtigen liegt bei 37 Jahren. Es ist deutlich zu erkennen, dass immer mehr junge Menschen, im Alter eines Jugendlichen, mit dem Glücksspiel in Berührung geraten und vielleicht auch schneller als erwachsene Spieler der Sucht verfallen.

Der Zugang zu den Spielhallen ist in der heutigen Zeit für jeden immer leichter geworden. So kommt es auch, dass Jugendliche Zugang zum Glücksspiel erhalten, weil hier die ausreichende Kontrolle fehlt. Gleichzeitig jedoch sind die Menschen sich heute der Spielsucht viel mehr bewusst. Es ist kein Schandfleck mehr, über den nicht mehr gesprochen werden darf und daher sind die meisten Spieler sehr gut über die Suchtproblematik informiert.

Dies führt auch dazu, dass immer mehr Spieler Hilfeangebote annehmen und nutzen. Das Sucht-Therapie-Zentrum (STZ) in Barmbek ist eine der Stellen, an denen Spielsüchtige Hilfeangebote bekommen und nutzen können. Nach Angaben der Mitarbeiter vor Ort habe sich die Zahl der Hilfesuchenden vor Ort verdreifacht.

Die Spielsucht schreitet meistens schleichend voran. Während die Spieler meist erst durch Zufall mit dem Glücksspiel an Spielautomaten in Berührung kommen, entwickelt sich das Spiel im Laufe der Zeit leider für viele zur Sucht. Die Spieler wollen immer mehr, gehen ein immer höheres Risiko ein und investieren mehr und mehr Geld.

Wenn das eigene Geld knapp wird und die Schulden zu steigen beginnen haben die Spieler alleine meist keine Möglichkeit mehr, sich selbst aus der Sucht zu befreien. Die sozialen Kontakte leiden meist unter dem Suchtverhalten und die krankhaften Spieler grenzen sich mehr und mehr von der Außenwelt ab. Wer Glück hat lässt sich an einem bestimmten Punkt helfen du bekommt einen Therapieplatz in einer der Suchtkliniken. Die Kosten für die Therapie werden oftmals von der Rentenversicherung übernommen.

Eindämmung des Glücksspiels in Österreich erfolglos

Eindämmung des Glücksspiels in Österreich erfolglos

Bei dem Glücksspielgesetz geht es hauptsächlich um die Eindämmung des Automatenspiels, weil hier Studien zu Folge die meisten Spieler spielsüchtig werden. Trotzdem es weniger Spielautomaten in Österreich gibt, seitdem das Gesetz in Kraft getreten ist, boomt das Glücksspiel in Österreich weiterhin.

Der Marktforscher Andreas Kreuzer kritisiert die Vorgehensweise in Österreich, da die Maßnahmen seiner Meinung nach die Suchtproblematik nicht minimieren können. Laut eines Branchenradars des Marktforschers steigen die Glücksspielaktivitäten in Österreich weiterhin an und es wird vermehrt in den Casinos, im Internet und an den Spielautomaten gezockt. Erwartungen zufolge wird der Wert im Laufe dieses Jahres noch um etwa eine Milliarde Euro ansteigen.

Seitdem das neue Glücksspielgesetz in Österreich vorherrscht, wurden von der "Soko Glücksspiel" insgesamt 3000 Spielautomaten aus dem Verkehr gezogen.

Während die Einsätze an den illegalen Glücksspielautomaten demnach stark zurückging und noch weiter zurück gehen werden. Nachdem dieser Fakt eigentlich nach einem Erfolg aussieht, muss jedoch berücksichtigt werden, dass diese eingesparten Gelder in anderen Bereichen, wie in Lotterien, Casinos und dem Glücksspiel im Internet investiert werden.

Neben den weiterhin existierenden illegalen Spielautomaten, die immer noch vorhanden sind, sieht Kreutzer ein weiteres Problem in dem illegalen Glücksspiel im Internet. Dieses sei außerdem nicht kontrollierbar, wodurch die Eindämmung der Spielsucht extrem erschwert werde. Probleme sieht der Marktforscher in den offiziellen Spielautomaten, an denen höhere Einsätze getätigt werden können, als bei dem nun verbotenen kleinen Glücksspiel.

Für Kreutzer ist als Experte allein die Regierung für die Folgen der Gesetze verantwortlich. Bereits vorab wurde durch Simulationen deutlich, dass durch das Verbot nicht weniger Geld für Glücksspiel sondern sogar noch mehr Geld ausgegeben wird. Während zwar weniger Geld in das kleine Glücksspiel und in die Automatenbrache fließt, so profitieren vor allem die Spielcasinos von den neuen Gesetzen.

Mehr Geld wird nun in den Spielbanken des Landes ausgegeben. Auch die Umsätze der Glücksspielanbieter im Internet steigen durch das Verbot des kleinen Glücksspiels in Österreich. Die Suchtproblematik wird hierbei also in keiner Weise behandelt, so Kreutzer.