Der Boom der Online Casinos

Der Boom der Online Casinos

Heute gibt es zahlreiche Online-Slots, Tischspiele, Videogames und Wettangebote im Internet. Neben dem umfassenden Angebot bieten die Online Casinos eine große Flexibilität für die Spieler. Die Spieler müssen nicht einmal das Haus verlassen, um dem Glücksspielvergnügen im Internet nachzugehen. Darüber hinaus sind die Online Casinos rund um die Uhr geöffnet. Von Maximaleinsätzen und Schließzeiten kann bei Online Casinos keine Rede sein.

Da die Online Casinos sehr präsent sind, gibt es zahlreiche Spieler, die dem Online Glücksspiel nachgehen. Das umfassende Angebot und die viele Werbung führen dazu, dass die Grenze zum Online Glücksspiel abgesunken ist und es für die Spieler der heutigen Zeit einfacher ist, dem Vergnügen beim Zocken nachzugehen. Neben denjenigen Spielern, die im Internet nach Vergnügen oder Ablenkung suchen und dieses im Online Glücksspiel Angebot finden, gibt es auch Spieler, die im Internet der Spielsucht verfallen. Die Spielsucht ist im Zusammenhang mit dem Glücksspiel eine große Gefahr, beim Online Glücksspiel ist es allerdings für die Regierung besonders schwierig, hier entsprechende Regelungen und Kontrollen einzuführen, um Suchtprävention voranzubringen.

Vorsicht beim Online Gaming

Jedem Spieler sei geraten, vorsichtig beim Online Glücksspiel vorzugehen. Nicht nur die eigene Suchtgefahr stellt eine Gefahr für jeden einzelnen dar, sondern auch die schwarzen Schafe unter den Online Glücksspiel Anbietern. Generell sollten die Spieler, bevor es ums Spielen mit Echtgeld geht, die Games erst einmal im kostenlosen Modus ausprobieren. Zudem gibt es Webseiten, auf denen Online Casinos verglichen werden und wo Warnungen vor bestimmten Anbietern zu finden sind. Als Spieler sollte jeder sich erst einmal über Online Casinos und entsprechende Bedingungen für Verlust und Gewinn bei dem jeweiligen Anbieter informieren. Wer gut informiert ist, läuft weniger Gefahr über den Tisch gezogen zu werden.

Erwin Horak geht in Ruhestand

Erwin Horak geht in Ruhestand

19 Jahre sind eine lange Zeit und Horak hat zum einen viel erlebt und zum anderen auch selbst viel erreicht. Er selbst gibt sich zufrieden und macht damit deutlich, dass er den richtigen Zeitpunkt für seinen Austritt gewählt habe. Das Amt des 66-jährigen wird von der Ministerialrätin Friederike Sturm übernommen.

Horaks Karriere im Überblick:

– Abitur

– Jurastudium

– Karriere unter verschiedenen Finanzministern

– 1997 wird er Lotto-Präsident

Während seiner Jahre als Lottochef hat er gelernt, dass er nicht nur kreativ ist, sondern auch ungeduldig und kein Problem damit hat, manchmal den bösen Boss raushängen zu lassen, wenn es um die Erreichung der Unternehmensziele ging.

Macht braucht keine Höhe, aber Weitblick

Zu den Zielen, die Horak im Zuge seiner Karriere erreichen konnte, gehört durchaus auch der Umzug vom Karolinenplatz an die Theresienwiese. Hier findet sich das Büro des Präsidenten, der einen tollen Ausblick genießt. Er selbst sagt, man müsse als Chef nicht ganz oben sein, um seine Macht auszustrahlen, der Weitblick sei sowohl in Bezug auf das Unternehmerische, wohl aber auch in Bezug auf die Büroaussicht von Vorteil.

Auch wenn der Lotto-König nun vor seinem Ausstieg steht, so zeigt er dennoch eine ganz klare Meinung gegenüber dem privaten Glücksspielangebot. Schon in der Vergangenheit machte er deutlich, dass er gegen private Glücksspielangebote sei, da das Gemeinwohl durch eben solche aufgrund mangelnder Suchtprävention und mangelnder Kontrolle gefährdet sei. Diese Meinung vertritt er nun auch noch kurz vor seinem Abschied.

(Bildquelle: bfv.de)

Förderung von mehr Präventionsprojekten

Förderung von mehr Präventionsprojekten

In einigen Fällen endet dies dann in der Spielsucht. Um genau dies vermeiden zu können sind Informations-, Sensibilisierungs- und Präventionsprojekte besonders wichtig. In Südtirol hat die Landesregierung nun die Richtlinie zur Vergabe von Beiträgen im Bereich der Spielsucht abgeändert, um so eine bessere Förderung ermöglichen zu können.

Durch die Änderung der Richtlinien in Bezug auf die Beitragsvergabe soll es von nun an möglich sein, auch mehrjährige Projekte im Bereich der Prävention ermöglichen zu können. Die Erfahrung zeigt, dass vor allem bei der Zusammenarbeit mit Schulen langfristige Projekte realisiert werden sollen, die über mehr als nur ein Jahr hinausgehen. Da der Präventionsarbeit vor allem bei Kindern und Jugendlichen mehr und mehr Wichtigkeit zugesprochen wird, ist es ein positiver Schritt, dass die Betragsvergabe in Zukunft auch für längerfristige Projekte und Zusammenarbeiten genutzt werden kann.

Erweiterung der Bewertungskommission

Ein weiterer Beschluss ist Erweiterung der Bewertungskommission um einen Vertreter des landesweiten Netzwerkes zur Spielsucht. Alle Zeichen gehen in die Richtung, dass man mit diesen Entscheidungen mehr Initiative im Bereich Suchtprävention und Spielsuchtbekämpfung zeigen will. Gerade Informations- und Präventionsarbeit seien besonders wichtig, damit die Spielsucht gar nicht erst entsteht. Die Arbeit sei sehr wichtig, aber gleichzeitig auch sehr kostenintensiv und genau aus diesem Grund ist es ein guter Schritt, dass die Finanzierung nun auch für längerfristige Projekte möglich gemacht werden soll.

Marc Baumann: vom Theater- zum Casinodirektor

Marc Baumann: vom Theater- zum Casinodirektor

Der Auftrag, den Baumann als Direktor im Züricher Casino verfolgt, ist gar nicht so einfach zu erfüllen. Die Inneneinrichtung des Casinos ist aktuell noch viel zu bunt für das Züricher Publikum, doch Baumann hat bereits begonnen, hier für mehr Understatement zu sorgen und ein wenig Einheitlichkeit in die Casinohallen zu bringen. In den Administrationsbüros ist sein eigener Stil schon eindeutig erkennbar. Doch nicht nur in Bezug auf die Inneneinrichtung sieht der neue Direktor seinen Auftrag, auch in Bezug auf die Zielgruppe.

Bisher seien vor allem normale Bürger die Besucher der Spielbank, so Baumann. Dies wolle er in Zukunft ändern und mit dem Angebot den gehobenen Mittelstand ansprechen. Doch nicht nur das Casino hat mit dem eigenen Image zu kämpfen, auch für Baumann selber war der Wechsel von Theater zu Casino nicht sonderlich einfach. Es war nach eigenen Angaben schon schwer in der Familie für Verständnis zu sorgen. Die Menschen haben Vorurteile und dies sei auch nicht verwunderlich. In der eigenen Familie konnte Baumann jedoch davon überzeugen, dass das Image von Glücksspielhäusern schlechter ist als die Realität.

Wachstum beim Züricher Casino

Für Baumann stellt die Arbeit in dem Casino eine gro?e Herausforderung dar, die er gerne angenommen und irgendwie auch gesucht hat. Nun beschäftigt er sich nicht mehr nur mit einem Budget, welches für Ausgaben genutzt werden kann, sondern kümmert sich um Einnahmen, Ausgaben, Investitionen und Spielerschutz. Das Casino Zürich ist aktuell das einzige Casino in der Schweiz, welches Wachstum verbuchen konnte. Der Casinodirektor gibt an, dass in Zukunft einige Investitionen geplant sind, um das Wachstum und damit auch die Erträge weiter voranzutreiben. Zu den Plänen gehört die Modernisierung ebenso wie die Einführung neuer Konzepte. Auch das Sozialkonzept soll vor Ort weiterhin gefestigt werden, denn es sei sein Auftrag und der seiner Mitarbeiter, im Casino für Spielerschutz und Suchtprävention zu sorgen.

Glücksspieldiskussion in Deutschland

Glücksspieldiskussion in Deutschland

Gewinn und Verlust liegen in vielen Fällen nah beieinander, klar ist also, dass zum Schutz der Spieler, eine Regulierung in den Ländern vorherrschen muss. In Deutschland besagt die Regulierung, dass Glücksspiel nur dann ausgeübt werden kann, wenn der Staat seine Zustimmung gegeben hat. Diese Herangehensweise sorgt für große Kritik, denn es bietet Platz für illegale Angebot, die vorrangig im Internet präsentiert werden und dafür sorgen, dass dem Staat zum einen Einnahmen entgehen und zum anderen keine Kontrolle möglich ist.

Sicherheit für Spieler

Für Spieler ist das Glücksspiel in Deutschland dann sicher und seriös, wenn die Anbieter über Deutsche Lizenzen verfügen. Gerade im Online Bereich gibt es bisher leider noch nicht viele lizensierte Anbieter, was wiederum für die Spieler ein Problem darstellt. Die Spieler weichen aus auf Anbieter, die im Ausland lizensiert sind. Dies ist jedoch nicht wirklich legal und Anbieter als auch Spieler befinden sich damit in einer Art Grauzone. Dieser Glücksspielbereich kann von Seiten Deutschlands nur schwer kontrolliert werden, wodurch es auch zahlreiche unseriöse Anbieter gibt, die mit einer Lizenz aus Malta oder Gibraltar ihr Angebot in Deutschland präsentieren.

Schwebezustand in Deutschland

In Deutschland wurde bereits vor zwei Jahren eine Entscheidung bezüglich der Regulierung getroffen. Eigentlich sollten nach Zustimmung der Bundesländer insgesamt 20 Lizenzen für private Online Sportwettenanbieter ausgegeben werden, dies wurde in dem vor zwei Jahren verabschiedeten Glücksspieländerungsstaatsvertrag festgelegt. Da hier jedoch seit zwei Jahren keine Entscheidung getroffen wird, befindet sich die Regulierung in Deutschland in einer Art Schwebezustand.

Um eine einheitliche und verfassungskonforme Regulierungsgrundlage für das Glücksspiel in Deutschland herbeizuführen soll der Vertragsentwurf nun noch einmal grundlegend überarbeitet werden. Gerade in Bezug auf das Online Glücksspiel ist die Rede davon, mehr Anbieter für das Angebot von Online Glücksspiel in Deutschland zuzulassen, um so den Schwarzmarkt zu bekämpfen und vor allem das in Einklang bringen der Regulierungsgesetzes mit den EU-Richtlinien herbeizuführen.

Ziele, die mit der neuen Regulierung erreicht werden sollen:

– Verbraucherschutz

– Suchtprävention

– Legalisierung statt Verbot Schutz der seriösen Anbieter

– Schutz vor Kriminalität