Lottosechser in Braunschweig

Lottosechser in Braunschweig

Genau dies war nun auch der Fall in Braunschweig. Ein Spieler tippte die sechs Richtigen, doch den Jackpot in Höhe von 29 Millionen Euro gewann dieser Spieler nicht. Dennoch konnte dieser sich über einen attraktiven Gewinn freuen.

Bei der Mittwochsziehung im Lotto 6aus49 erzielte der Spieler einen Gewinn in Höhe von 274.419,80 Euro. Warum der Spieler nicht den Millionenjackpot knackte? Im fehlte letztendlich die Superzahl 0, die er nicht richtig tippte. So erzielte er zwar mit den sechs Richtigen immer noch einen stolzen Gewinn, aber den Millionenjackpot knackte bei dieser Ziehung niemand.

77ter Großgewinn in diesem Jahr

Auch wenn der Millionenjackpot nicht geknackt wurde, so war es dennoch wieder einmal ein ansehnlicher Großgewinn, der an den Spieler aus Braunschweig ausgespielt wurde. Der Gewinner ist in diesem Jahr bereits der 77te, der eine Summe in Höhe von mindestens 100.000 Euro gewonnen hat.

Die breite Masse gehört zu den Verlierern

Die breite Masse gehört zu den Verlierern

Ein solcher Fall ereignete sich bei einem Sportwettenfan aus Groß Britannien. Der Brite setzte 50 Pfund aus den englischen Fußballclub Leicester, der zuvor als absteigende Mannschaft gehandelt wurde. Wider Erwarten gewann der Club tatsächlich den Titel und ist ein halbes Jahr Champion. Statt dem Gewinn in Höhe von 250.000 Pfund ließ der Spieler sich auf einen Deal mit dem Anbieter Ladbrokes ein und ist somit heute stolzer Gewinne von einer Summe in Höhe von 72.000 Pfund.

Trotzdem in diesem Fall ein ganz klarer Gewinn für den Spieler abgefallen ist, so gehört die breite Masse an Spielern doch zu den Verlieren. Auch in diesem Fall hat der Anbieter Ladbrokes einen Teil gewonnen, weil der Spieler durch den Deal auf eine Summe in Höhe von 178.000 Pfund verzichtete. Die Verluste der Spieler machen die Gewinne für die Anbieter aus. Kein Wunder, dass das Geschäft für Sportwettenanbieter so profitabel ist, denn offensichtlich ist es ein Fakt, dass beim Setzen auf Sportwetten meist die Spieler als Verlierer aus der Sache hervorgehen.

Schnell wachsender Sportwettenmarkt

Trotz der hohen Verlustquote wächst der Sportwettenmarkt rasant, ein Vorteil für die Anbieter. Die Spieler lieben den Nervenkitzel, die Adrenalinschübe und setzen dauerhaft auf die eigene Hoffnung nach dem großen Gewinn. In der Realität sind jedoch die Anbieter die großen Gewinner. Todsichere Wetten gibt es für die Spieler nicht und die Wetten, bei denen der Ausgang des Sportevents fast schon vorhersehbar ist, sind von Seiten der Anbieter mit extrem schlechten Quoten gespickt.

Gewinne sind also durchaus möglich, aber keine Gewinne, die wirklich beachtlich sind. Sowohl im Internet als auch in den Sportwettencafes floriert das Geschäft. Während in Österreich das Kleine Glücksspiel verboten wurde, erlebt das Sportwettengeschäft einen enormen Boom. Statt an den Spielautomaten zu zocken, setzen die Spieler heutzutage lieber Wetten auf Sportevents. Die bevorstehende Europameisterschaft freut nicht nur die risikofreudigen Tippfans, sondern vor allem die Anbieter rechnen mit dem großen Reibach.

Abschluss des Mega-Deals: Übernahme von Tipico gesichert

Abschluss des Mega-Deals: Übernahme von Tipico gesichert

Das Unternehmen übernimmt mit dem Deal 60 Prozent von Tipico. Der Sportwettenanbieter ist auf Malta angesiedelt und hat im Laufe der Jahre einen großen Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad in Europa erreicht. Der Preis für diesen Deal liegt Angaben zu Folge bei einer Summe in Höhe von 1,5 Milliarden Euro.

Heißes Bietergefecht um Tipico

Natürlich löste die Ankündigung, dass Tipico zum Verkauf stehen soll, bei den Glücksspielunternehmen ein Bietergefecht aus. Dementsprechend war es für CVC keine einfache und schnelle Sache, sondern das Unternehmen musste sich gegen die angelsächsischen Private-Equity-Investoren von Centerbridge und Advent, Xiu aus China, zwei Glücksspielformen aus England sowie zwei Glücksspielfirmen aus China durchsetzen. Das Interesse an der Übernahme von Tipico war innerhalb der Branche durchaus groß, daher ist es kein Wunder, dass der Abschluss des Verfahrens für CVC nun als Mega-Deal bezeichnet wird.

Antrieb des Wachstumstempos

Der Einstieg für CVC bei Tipico bedeutet gleichermaßen einen Einstieg in die boomende Welt von Sport- und Unterhaltungswetten. Der Markt wächst immer weiter, daher war es für das Unternehmen genau die richtige Entscheidung, in ein solch erfolgreiches Unternehmen mit einzusteigen. Tipico existiert seit 12 Jahren und ist heute als Marktführer bekannt.

Die Struktur des Unternehmens, also die bisherigen Eigentümer bestehend aus Privatinvestoren um den deutschen Tipico-Vorstandschef Jan Bolz, bleibt mit 40 Prozent gleich. Alle Beteiligten hoffen mit den durch den Verkauf entstandenen Geldern das Wachstumstempo weiterhin anzutreiben und den Marktführer an der Spitze halten und vorantreiben zu können.

Urteilsverkündung im Fall der "Spielhallen-Bande"

Urteilsverkündung im Fall der "Spielhallen-Bande"

Die Spielhallen-Bande wurde festgenommen, nachdem umfangreiche Ermittlungs- und Observierungsarbeit der Polizei notwendig war und dann für zwölf Taten angeklagt. Der Prozess ging nun dem Ende zu und es wurden die Urteile für die sechs Männer im Alter zwischen 28 und 37 Jahren rumänischer Herkunft und deren mitangeklagte 29-jährige Komplizin verkündet. Die Haupttäter wurden zu einer Haftstrafe zwischen zwei und fünf Jahren verurteilt.

Die Spielhallen-Bande hatte Einbruch-Diebstähle in den Regionen Wendeburg, Königslutter, Velpke, Bitterfeld, Staßfurt, Celle, Bergen, Lehre, Garbsen, Wolfsburg und Nienhagen durchgeführt. Neben der erbeuteten Summe in Millionenhöhe richtete die Bande einen Sachschaden in Höhe von etwa 90.000 Euro an. Nach der Festnahme gestanden die Täter und dennoch wurde nun ein sehr hartes Urteil verkündet. Die Begründung hierfür liegt in einschlägigen Vorstrafen im Ausland.

Offensichtlich sind einzelne Täter der Bande im Ausland bereits durch Straftaten wie Körperverletzung, Sachbeschädigung und Drogendelikte bekannt. Zwei Männer der Bande hatten bisher noch keine Vorstrafen, wodurch das Urteil hier milder ausfiel. Auch die Komplizin, die nicht an den Einbrüchen beteiligt war, jedoch der Bande ein Depot für das gestohlene Geld bot, wurde mit einer milden Haftstrafe von sechs Monaten zur Bewährung verurteilt.

Hohe Strafen und Kosten für die Täter

Während die Haftstrafen durchaus lange sind und die Täter für einige Jahre hinter Gittern bringen werden, sehen sich alle Mitglieder der "Spielhallen-Bande" auch mit hohen Geldstrafen konfrontiert. Die Schäden müssen bezahlt werden und auch müssen die Männer die Kosten des Prozesses tragen. Die Täter müssen außerdem festgelegte Beträge an die Opferhilfe zahlen und darüber hinaus werden noch einige zu zahlende Summen auf die Bande zukommen, wenn die Bande im Zivilprozess von den Gläubigern in Regress genommen wird.

Spielsucht eines buddhistischen Mönchs

Spielsucht eines buddhistischen Mönchs

Umso erstaunlicher ist ein aktueller Fall, bei dem ein buddhistischer Mönch mehr als 200.000 Dollar für das Glücksspiel ausgegeben haben soll. Der 38-jährige Vietnamese aus Louisiana hatte zwischen den Jahren 2010 und 2014 den Vorsitz einer buddhistischen Einrichtung inne und soll diesen ausgenutzt haben, um mit den Geldern des Klosters seine Spielsucht zu finanzieren.

Als Vorstand des Klosters soll der Mönch Zugang zu drei verschiedenen Konten gehabt haben. Die Vorwürfe besagen, dass er hier regelmäßig große Summen abgehoben haben soll. Insgesamt ist die Rede von einer Summe in Höhe von rund 263.000 Dollar. Das Geld soll der Mönch genutzt haben, um hiermit seinen Spieltrieb in den umliegenden Casinos zu finanzieren. Offensichtlich war die Sucht so weit vorangeschritten, dass der gläubige Buddhist teilweise pro Abend Summen in Höhe von bis zu 10.000 Euro beim BlackJack verspielte.

Mönch am Flughafen verhaftet

Die Behörden hatten von den Machenschaften des Mönchs erfahren, weil dieser eine große Summe Geld im Casino abgehoben hatte. Die Verhaftung erfolgte im November 2015 am Flughafen New York. Der Mönch muss sich heuer vor Gericht verantworten. Nach eigenen Angaben habe er in unregelmäßigen Abständen Geld auf die Konten des Klosters zurücküberwiesen. Im Falle einer Verurteilung muss der gläubige Buddhist mit einer Haftstrafe von 20 Jahren rechnen plus einer Geldstrafe in Höhe von bis zu 250.000 Dollar. Die Rückzahlung der entwendeten Gelder wird der Mönch in jedem Fall vornehmen müssen.