Kooperation zwischen Swisslos und den Swiss Casinos

Kooperation zwischen Swisslos und den Swiss Casinos

Dadurch bieten die Swiss Casinos nun auf ihrer Webseite das Jass-Spiel mit Geldeinsatz an. Durch die Erfahrung von Swisslos mit der eigenen Jass-Plattform, können die Anbieter nun gemeinsam sicherstellen, dass auch auf der Webseite des landbasierten Casinos ein attraktives Spielangebot präsentiert werden kann.

"Differenzler"-Jass von Swiss Casinos

Das Spielangebot von den Swiss Casinos auf der Homepage bietet zahlreiche Highlights. Die Spieler haben die Möglichkeit, hier "Differenzler"-Jass zu spielen. Was das Angebot der Swiss-Casinos beinhaltet:

– Auswahl der Mehr- oder Einzelspielversion

– Spielvarianten "Jass-Stube" und "Jass-Turnier"

– "Jass-Stube": an virtuellen Jass-Tischen live mit echten Mitspielern

– "Jass-Turnier&quot,: gegen drei Computer-Spieler um einen Anteil am Turnierpot oder gar um den Jackpot

Vergnügen oder Risiko

Die Swiss Casinos bieten den Spielern die Möglichkeit, das Spielangebot nur zum Vergnügen oder gegen den Einsatz von Echtgeld zu nutzen. Je nachdem, wie die Spieler sich entscheiden, ist es möglich einen Gewinn zu generieren oder auch nicht. Um einen Gewinn erspielen zu können, ist es notwendig mit Echtgeldeinsatz zu spielen. Hierfür wiederum müssen die Spieler sich auf der Webseite registrieren und ein eigenes Spielerkonto anlegen. Ein Mindesteinsatz ist für das Echtgeldangebot nicht festgelegt.

Sind private EM-Tippspiele illegal?

Sind private EM-Tippspiele illegal?

Doch nicht nur in den Wettbüros und im Internet sind die Tippspiele aktuell besonders beliebt, viele dieser Tippspiele werden auch privat organisiert. Sind diese privaten Tippspiele überhaupt legal?

Die EM bietet sich an, um private Tippspiele zu organisieren. So kommt es dazu, dass auch in der Schweiz sowohl Freunde, als auch Firmen, Vereine und Schulklassen dem Wettfieber verfallen. Hier gilt es jedoch aufzupassen, denn Tippspiele mit Geldeinsätzen und Gewinnen sind nicht immer legal. In der Schweiz haben Swisslos und Loterie Romande ein striktes Monopol auf Sportwetten. Wer dagegen verstößt, der kann es mit der mit der Lotterie- und Wettkommission (Comlot) zu tun bekommen.

Von Seiten der Institution wurde jedoch bereits bekannt gegeben, dass gerade zu Zeiten der EM gerne einmal ein Auge zugedrückt wird. Hier wurde beschlossen, dass das private Geldspiel von der Gesetzgebung nicht unter Strafe gestellt wird. Private Tipper sollten sich hierbei jedoch auch nicht gleich in vollkommener Sicherheit wiegen, denn auch das Zudrücken der Augen hat bei Comlot Grenzen.

Wann sind private Tippspiele in der Schweiz in Ordnung?

– zeitlich begrenzte Tippspiele

– Tippspiele während einer Fußball-WM oder –EM

– wenn nur mit kleinen Einsätzen gespielt wird

– wenn es nur einen kleinen Teilnehmerkreis gibt

-wenn der Teilnehmerkreis sich in derselben Region bewegt

– Veranstalter darf mit dem Tippspiel keine Einnahmen generieren

Da es hierbei nicht um eine gesetzliche Regelung geht, ist es schwer hier Grenzen zu ziehen. Von Seiten der Comlot wird angegeben, dass ein Teilnehmerkreis über 500 Personen nicht mehr als klein bezeichnet werden kann. Eine strafrechtliche Anzeige erfolgt bei kleinen und zeitlich begrenzten Tippspielen von Seiten der Comlot eher nicht. Wer die Ausnahmen überschreitet der muss jedoch tatsächlich mit einer Strafe rechnen. Hier können Bußgelder bis zu einer Höhe von 10.000 Franken aufgerufen werden.

Zuschüsse im Sinne der Gemeinnützigkeit

Zuschüsse im Sinne der Gemeinnützigkeit

Diese Entscheidung hatte die baselstädtische Regierung getroffen und öffentlich präzisiert. Bei der Überarbeitung der Verordnung im vergangenen jahr hatte die Regierung eine neue Kategorie geschaffen, die unter dem Namen "Schwerpunkt Projekte" bekannt ist. Dank dieser Kategorie ist es möglich, auch kommerzielle Anlässe zu unterstützen. Die Swisslos Zuschüsse liegen in dieser Kategorie bei einer Summe in Höhe von 100.000 Franken.

Nachdem entschieden wurde, dass Zuschüsse auch an Kommerzielle gezahlt werden dürfen, hagelte es direkt im Anschluss an Kritik. Nach Angaben der Kritiker würden Spenden an Unternehmen wie beispielsweise Basel Tattoo, Baloise Session, Musikantenstadl oder das Musical "The Lion King" gehen, was wiederum der bundesrechtlichen Bedingung der Gemeinnützigkeit wiedersprechen würde. Aufgrund dieser Kritik wird von Seiten der Regierung nun eine Präzisierung vorgenommen um Klarheit in dieser Sache herbeizuführen.

Änderung des Paragraphen 5

Mit der Präzisierung wurde hier und da auch eine adere Formulierung vorgenommen, um so Klarheit in diese Sache zu bringen. So wurde der Paragraph 5 geändert, in dem vorher der Begriff der Gemeinnützigkeit etwas anders dargestellt war. So hieß es vorher, dass gewinnorientierte Organisationen dann als gemeinnützig gelten, wenn die Unterstützung eines Projekts im Interesse der Allgemeinheit liegt.

Nach der Änderung heißt es nun, dass Beiträge an gewinnorientierte Institutionen nur dann möglich sind, wenn die Zuwendungen ausschließlich gemeinnützigen oder wohltätigen Zwecken dienen. Zudem werden nach Paragraph zwei nur Beiträge für gemeinnützige oder wohltätige Zwecke im sozialen, kulturellen oder sportlichen Bereich zugelassen.

Erstes echtes Online-Glücksspiel von Swisslos

Erstes echtes Online-Glücksspiel von Swisslos

Mit dem Spiel Jass wird der Differenzler im Bereich des Online-Glücksspiels eingeführt, dieser bietet die Möglichkeit, entweder gegen eine Maschine oder gegen drei weitere Menschen zu spielen. Durch die Zusammenarbeit mit dem Eidgenössischen Differenzlerjassverein konnte die Entwicklung des Spiels und vor allem des Differenzlers umgesetzt werden.

Die Lotterieveranstalterin Swisslos hat es sich im Fall von Jass nicht einfach gemacht. Die Entwickler gestanden sich selbst ein, dass vor der Entwicklung die Komplexität der Sache unterschätzt wurde. Eigentlich war die Einführung des Spiels Jass in die Welt des Online-Glücksspiels bereits für Februar 2014 geplant, doch bei der Entwicklung habe es einige Probleme und Verzögerung gegeben.

Nun rückt die Veröffentlichung des ersten echten Online-Spiels von Swisslos jedoch immer näher. Es sei wie eine Art Lottomatch zu verstehen, bei dem mehrere Spieler gleichzeitig online spielen können. Während dieses Match jedoch nicht direkt gegeneinander gespielt wird, so würde der Differenzler wiederum an eine Partie Online-Poker erinnern.

Das Angebot von Online-Poker in der Schweiz gestaltet sich nicht sonderlich einfach. Zwar ist das Online-Pokern sehr gefragt, darf in der Schweiz jedoch nur von lizensierten Anbietern präsentiert werden. Zu diesen Anbietern zählen zum Beispiel die offiziellen Spielcasinos. Bisher gibt es demnach in der Schweiz keine legalen Online-Anbieter im Bereich des Online-Pokerns.

Europäischer Gerchitshof bremst Anbieter von Internet Casinos

Der europäische Verband der staatlichen Lotteriegesellschaften reagiert positiv auf den gestrigen Entscheid des europäischen Gerichtshof über nationale Glücksspielmonopole. Die höchsten europäischen Richter entschieden, dass EU Staaten in Zukunft private Sportwetten im Internet einschränken dürfen, so sollen Straftaten im Internet verhindert werden. Unternehmen, die bei Sportbewerben und beteiligten Mannschaften als Sponsor auftreten, könnten Wettausgänge beeinflussen und so die eigenen Gewinne erhöhen. Aus diesen Gründen kann laut Urteil das Online Glücksspiel ausserhalb des Monopols verboten werden.

Die Begründung des gefällten EuGH-Urteils in Portugal fällt zum ärger des Online-Wettanbieters Bwin deutlich aus. Somit fordert Bwin eine zeitgemäße Regulierung des Online Glücksspiels und verwies darauf, dass Verbote im Internet ohnehin nicht viel bringen würden, ausserdem könnten Anbieter wie Bwin Spiele im Internet genauso kontrollieren wie staatliche Monopole.

Bwin ist eine Börsenorientierte Firma hinter der österreichisches Kapital steckt und mit einem Firmensitz in Gibraltar operiert, somit gilt Bwin als der größste Internet Glücksspielanbieter europaweit. Die Bwin-Aktie hat nach diesem Urteil innerhalb von vier Stunden fast acht Prozent an Wert verloren. Nach der gestrigen Entscheidung des Gerichts kann ein Glücksspielmonoplo helfen, die Betrugsgefahr einzudämmen, somit rechtfertige dies die Einschränkung der Dienstleistungsfreiheit. Bezüglich Portugal als Online-Glücksspielmarkt sei das Urteil außerdem verschmerzbar.

Als schärfster Verteidiger des Glücksspielmonopols gilt Deutschland, denn 2008 wurden deutschlandweit alle Internetwetten vollständig verboten. In Frankreich und Italien wurden die Beschränkungen im Glücksspielbereich in den letzten Jahren abgebaut. In den USA und in Norwegen sind Online Casinos komplett verboten, hier werden die Zahlungen an Glücksspielanbieter sogar verunmöglicht, um das Verbot durchzusetzen.

Mit Freude wurde der Entscheid des Europäischen Gerichtshof auch von Swisslos in Basel aufgenommen.Laut Sprecher Willy Mesmer, bestötigt die Tradition, dass die Glücksspieleinnahmen für gemeinnützige Zwecke verwendet werden.

In der Schweiz ist bisher die telekommunikationsgestützte Durchführung von Glücksspielen, insbesondere mittels Internet verboten. Dieses Gestetz war jedoch bisher nicht durchsetzbar und da illegale Glücksspielangebote von ausländischen Anbietern in der Schweiz zunehmen, wurde bereits von der Eidgenössischen Spielbankenkommission im April vorgschlagen, dass zukünftig einige Internet Casinos unter strengeren Auflagen erlaubt werden sollen. Außerdem soll auch das illegale virtuelle Glücksspielangebot mit technischen Maßnahmen eingeschränkt werden.

In der Schweiz dürfen bisher nur Swisslos und die Lotterie Romande Wett- und Lotteriespiele anbieten. Obwohl es illegal ist, kann man in der Schweiz ohne große Probleme bei ausländischen Anbietern übers Internet wetten. So wird man beispielsweise auf der Internet-Seite von Bwin sofort auf diverse Zahlungsmöglichkeiten mit Schweizer Franken hingewiesen.