Casino-Paradies in Taiwan

Casino-Paradies in Taiwan

Der neue Ort, um ein Casinoprojekt zu realisieren, ist die Inselgruppe Matsu, die sich ganz in der Nähe einer chinesischen Provinz befindet. über die Hälfte der Einwohner der Inselgruppe gab bereits ihre Zustimmung für das geplante Glücksspiel Projekt der Investoren.

Die Lage scheint ideal zu sein. Mit dem Boot gelangen die Menschen von Matsu binnen einer halben Stunde mit dem Boot in die chinesische Provinz Fujian. China wiederum befindet sich in der Nähe von Korea und Japan und die Investoren erhoffen sich davon, dass viele Menschen aus all diesen Ländern sich über ein Casino-Paradies, wie es auf der Inselgruppe geschaffen werden soll, freuen werden. Wenn die Bevölkerung mit dem Projekt begeistert werden kann, so erwarten die Initiatoren sehr gute Umsätze und viele Besucher vor Ort.

Umfragen zufolge haben 57 Prozent der Einwohner auf Matsu ihre Zustimmung zu dem geplanten Casinoprojekt erteilt, dies ist mehr als die Hälfte. Es wird davon ausgegangen, dass die Bewohner auf einen finanziellen Auftrieb hoffen, da durch ein Casinoprojekt dieser Art Arbeitsplätze geschaffen würden, Steuern in die Staatskassen fließen könnten und der kommende Tourismus vor Ort die wirtschaftliche Lage ankurbeln könnte.

Die Investoren und Initiatoren haben gute Mittel gefunden, um die Insulaner von dem geplanten Projekt zu überzeugen. In erster Linie wurden die Familien mit Geld gelockt, denn jeder Familie vor Ort wurde ein Betrag in Höhe von über 2500 USD zugesichert, sollte das Projekt realisiert werden. Weiterhin sollen neben dem Casinoparadies weitere bauten vor Ort entstehen, wie eine Universität, ein Flughafen und eine Brücke als Verbindung zum Festland. Mit diesen ganzen Attraktionen hoffen die Insulaner auf lange Sicht den Tourismus zu verstärken, sodass die eigenen Geschäfte Auftrieb erfahren könnten.

Bisher haben die Einwohner auf Matsu ein eher einfaches Leben geführt. Vor Ort gibt es weder Industrie noch Landwirtschaft. Mit dem Bau des Casinoprojekts könnte sich für die Bewohner einiges ändern und es würden unzählige Modernisierungen auf die Insulaner zukommen. Kritiker dieses Projekts sehen vor allem die Gefahr, dass die wunderschöne Natur der Inselgruppe unter den Baumaßnahmen leiden könnte.

Auch wird davon ausgegangen, dass die Kriminalität und illegale Geschäfte Einzug auf den Inseln halten könnten. Von Seiten der Initiatoren werden diese Bedenken natürlich beiseite gewischt, denn für diese geht es in erster Linie darum das Casinoparadies-Projekt in Matsu zu realisieren.

Macaos Glücksspielbranche boomt nach wie vor

Macaos Glücksspielbranche boomt nach wie vor

Die Geschäftszahlen sind zwar nicht mehr in der Weise hoch, wie sie es im Jahr 2011 waren, doch die Gewinne des ersten Vierteljahres von 2012 kletterten gegenüber dem Vorjahr um fast ein Drittel.

Die Glücksspielbehörde von Macao gab neulich die aktuellen Geschäftszahlen preis und nur im März machten die Spielstätten einen Umsatz von mehr als 3 Milliarden Dollar, was einem Anstieg von 24 Prozent entspricht. Ein wesentlicher Punkt der immer weiter nach oben kletternden Gewinne ist der chinesische Wirtschaftsaufschwung.

Im letzten Jahr waren rund 30 Millionen Touristen in der einstigen Kolonie Portugals und man geht davon aus, dass die Gästezahlen in den folgenden Jahren um Einiges höher sein werden. Rund 90 Prozent der Menschen kamen aus Taiwan, China oder Hongkong und im letzten Jahr machte man in den Casinos einen Umsatz von 33,5 Milliarden US-Dollar.

70 Prozent davon wurden durch die wohlhabenden Besucher eingenommen. Was die generellen Raten des Wachstums angeht, sind die Fachleute im Analysebereich etwas kritischer geworden. Für dieses Jahr geht man von einem Wachstum von 11 Prozent aus, im letzten Jahr lag diese Schätzung fast viermal so hoch, wobei das erste Vierteljahr ganz Anderes erzählt.

Denn hier ist ein Anstieg von 30 Prozent gegeben und in der Zwischenzeit werden in Macao fünfmal so viele Erträge in wie in Vegas eingefahren. Doch das Glücksspielparadies der USA hat keinen Grund sich zu sorgen, denn die beiden Unternehmen"Las Vegas Sands" und "Wynn Resorts" haben eine Menge Geld in Macao gesteckt.

Das erste Unternehmen stand 2009 noch am Abgrund und hat es binnen drei Jahren geschafft, einen Anstieg im zweistelligen Bereich zu verbuchen.