Britischer Pokerprofi als Fernsehstar

Britischer Pokerprofi als Fernsehstar

Nicht zum ersten Mal ist die Pokerspielerin im Fernsehen zu sehen, denn bereits im Jahr 2007 spielte sie eine Rolle in der britischen Show "Golden Balls". Bei der Fernsehshow "The Mind Control Freaks" geht es um die Psychologie des menschliches Verstandes, der durch Profis manipuliert wird. Liv Boeree gehört bei der Show zu den "Mind-Manipulators", die mit psychologischen Techniken die Showgäste dazu bringen, nicht erwartete Dinge zu tun.

Zusammen mit anderen Mind-Manipulators, die durch Alexis Conran (Magier), Lewis Le Val (Hypnotiseur) und Pete Wardell (Taschenspieler-Experte) dargestellt werden, beschäftigt die Pokerspielerin sich in der Show mit dem menschlichen Verstand. Sie Sendung wird bereits seit April dieses Jahres ausgestrahlt und dauert jeweils 30 Minuten. In zwei Shows ist der hübsche Pokerstar bereits zu sehen.

In einem der Videos ist Liv in einer Dating-Situation zu sehen. Hier bemerken die Männer, aufgrund verschiedener Techniken, nicht, dass Liv während des Dates immer wieder ausgetauscht wird. In der zweiten Sendung mit Liv geht es um ein Bewerbungsgespräch, welches höchst amüsant anzusehen ist, da Liv durch Manipulation dafür sorgt, dass die Teilnehmer bei dem Gespräch die Wahrheit sagen.

Psychologische Manipulation, auch beim Pokerspiel?

Während der Show ist das Talent der Pokerspielerin deutlich zu erkennen. Auch beim Pokern weiß die Spielerin aus dem Team Pokerstars deutlich zu überzeugen. Ob sie auch beim Pokerspiel die Manipulationstechniken anwendet wird wohl dennoch ein Rätsel bleiben, denn ein Magier verrät seine Tricks ja bekanntermaßen nicht.

Erstaunlich ist es auf jeden Fall bei der Show zu sehen, zu was die Teilnehmer durch Manipulation des Verstandes gebracht werden können. Es lohnt sich auf jeden Fall mal einen Blick in die Show zu werfen, nicht zuletzt deshalb, weil der Pokerstar Liv Boeree auch durch andere Talente als dem Pokerspiel zu überzeugen weiß.

Jagd auf den WPT-Titel

Jagd auf den WPT-Titel

Schon am ersten Tag 1A waren 105 Anmeldungen für die Teilnahme eingegangen. Unter den Teilnehmern befinden sich bekannte Pokergrößen wie Marvin Rettenmaier, Scott Seiver und Phil Hellmuth. Rettenmaier hat schon zu Anfang schnell deutlich gemacht, dass er auf der Jagd nach seinem dritten WPT-Titel ist.

Für den Pokerprofi Hellmuth, der erst im Jahr 2012 seinen Durchbruch erlangte, verlief der erste Tag der WPT durchwachsen. Am Ende des ersten Turniertages konnte Hellmuth sich mit übrig gebliebenen 69.000 Chips im Mittelfeld behaupten. Derzeit führt der Pokerspieler Paul Volpe das Feld an, denn dieser hatte am Tagesende als Chipleader noch 215.300 Chips zur Verfügung. Den ersten Tag überstehen konnten noch weitere bekannte Pokerspieler wie Scott Seiver, Tony Dunst und Greg Merson.

Für einige bekannte Spieler wiederum war der erste Tag des Turniers leider nicht so erfolgreich. So sind Spieler wie Ryan Riess, Matt Stout, Dan Smith, Chris Moorman und Eugene Katchalov bereits am ersten Tag 1A ausgeschieden. Bei dem Turnier besteht jedoch die Möglichkeit eines Re-Buys, sodass die ausgeschiedenen Spieler sich an Tag 1B wieder in das Spiel einkaufen können. Wie erfolgreich die Jagd auf seinen dritten Titel für Rettenmaier ausgehen wird, bleibt noch bis zum Turnierende abzuwarten. Er selbst jedoch wird auch an Tag 1B weiterhin das Ziel verfolgen und versuchen, sich mit seinem Spiel gegen die anderen Pokerprofis am Tisch durchzusetzen.

Glücksspiel-Tagung in Luxemburg

Glücksspiel-Tagung in Luxemburg

Hierzu kamen Bernhard Stracke (ver.di), Christoph Dreher und Carsten Meerpohl als Teilnehmer zusammen. Insgesamt gehören 900 Gewerkschaften in 140 Ländern zu der UNI und bei der Sitzung wurden diese durch insgesamt 20 Delegierte aus acht Ländern Europas vertreten.

Neben wichtigen Gesprächen stand bei der Tagung in Luxemburg dieses Mal auch eine Besichtigung des einzigen Casinos vor Ort an. Hierzu besuchten die Teilnehmer der Tagung das Casino 2000 in Bad Mondorf. Es wurde am darauffolgenden Tag direkt ein Vortrag über die derzeitige Situation in Bezug auf das Glücksspiel in Luxemburg gehalten und der Geschäftsführer des Casino 2000, Guido Berghmans, stellte sein Unternehmen vor. Berghmans ist außerdem als Vizepräsident der Europäischen Spielbankenvereinigung bekannt.

In einer Diskussionsrunde mit den Teilnehmern der Tagung wurde ausführlich besprochen, wie sich die Folgen des Glücksspiels auf die Umsätze der Casinos auswirken. Auch wurden die Auswirkungen der jetzigen Spielbankensituation auf die Arbeitnehmer diskutiert und erörtert. Natürlich wurden Problematiken aufgeworfen, gleichzeitig saß man auch zusammen, um Lösungsansätze zu finden. Die Teilnehmer wurden sich schnell einig, dass die traditionellen Casinos Stärkung von außen brauchen. Die Interessen der Teilnehmer und deren Gewerkschaften schienen, wie sich herausstellte, sehr ähnlich zu sein.

Auf einer Tagung, bei der es um Glücksspiel geht, darf das Thema Spielsucht nicht fehlen. Frau Eleonora Iacobelli von EURODAP präsentierte einen Vortrag zum Thema "Spielen als soziales Phänomen". Das Spielen sei ihrer Rede nach ein Teil der Natur des Menschen und dennoch bestehe für jeden Menschen die Gefahr, hiervon abhängig zu werden. Grundsätzlich sprach die Expertin sich für eine staatliche Regulierung des Glücksspiels aus, da dieses so besser kontrolliert werden könnte und entsprechende Regelungen und Gesetze auch die Spieler in erster Linie vor den Gefahren der Sucht schützen könnten.

In der Folgenden Zeit sollen die Politiker der verschiedenen Länder davon überzeugt werden, wie sinnvoll es ist Regelungen und Regulierungen einzuführen. So werden in Bezug auf das Glücksspiel nach Meinung der Experten nicht nur die Spieler selbst geschützt, sondern vielmehr auch die Arbeitsplätze, die unzählige Menschen innerhalb der Glücksspielindustrie beschäftigen.

Die Gewerkschaft ver.di für Deutschland habe sich gegen eine Regulierung des Glücksspiels in Deutschland ausgesprochen und unterstützt weiterhin das Vorhaben, dass die durch den Glücksspielstaatsvertrag verbotenen Glücksspiele in Deutschland auch weiterhin verboten bleiben sollen.

Illegales Pokerturnier in Köln aufgelöst

Illegales Pokerturnier in Köln aufgelöst

Die Polizei handelte aufgrund eines anonymen Anrufs. Das illegale Pokerturnier wurde im Sportspark auf dem Poller Weg ausgetragen. Insgesamt versuchten 40 Teilnehmer bei dem beliebten Kartenspiel ihr Glück vor Ort, leider jedoch illegal. Das Turnier sollte vier Tage anhalten, was jedoch durch die Polizei quasi mitten drin unterbrochen wurde. Die Polizei konnte sowohl Veranstalter als auch Spieler vor Ort festnehmen und das illegale Treiben in Köln an dieser Stelle beenden.

Der Sportpark sollte das illegale Treiben verdecken, denn in der unteren Etage wurde der normale Betrieb weiterhin durchgeführt. Das illegale Pokerturnier wurde natürlich in einem Hinterzimmer bzw. in einer oberen Etage ausgeführt. Die Betreiber hatten wohl gehofft, dadurch nicht aufzufallen und dem Risiko des Erwischtwerdens zu entgehen. Diese Taktik ging jedoch nicht auf. Die Polizei fand die illegale Gesellschaft und nutzte die Gelegenheit um direkt die Pokertische, sowie alle Materialien, die zum Spielen genutzt wurden, zu beschlagnahmen.

Sowohl für die sechs Veranstalter als auch für die 40 Spieler vor Ort wird das illegale Pokerturnier Folgen mit sich bringen. In erster Linie werden die Beteiligten sich vor Gericht verantworten müssen, es erwartet sowohl Spieler als auch Veranstalter eine Anzeige wegen illegalem Glücksspiel. Da hier eindeutige Beweise vorliegen können die Beteiligten in jedem Fall mit einer hohen Geldstrafe rechnen. Für die Polizei war die Razzia ein voller Erfolg und ein Schritt mehr in Richtung Vertreibung des illegalen Glücksspiels.

Bergtour mit der Glücksspielbranche

Bergtour mit der Glücksspielbranche

Während bei einem warmen Espresso und bei gerade mal drei Grad Außentemperatur noch die Details der Tour besprochen werden, sammeln sich die Teilnehmer, die sich in diesem Jahr aus Bernhard Rangger, Edmund Kranebitter (Vorstandsvorsitzender Schlumberger AG), Georg Hofherr (Agentur P8 Hofherr), Robert Frießer (Casino Seefeld), Christian Aumüller (Direktor Casino Bern), Ernst Hubmann (Direktor Casino Seefeld), Werner Frießer (Bürgermeister Seefeld in Tirol), Karl Stoss (Generaldirektor Casinos Austria AG & Präsident des öOC), Hannes Huter (Direktor Casino Kitzbühel), Thomas Schroll (Geschäftsführer Nordkettenbahn Innsbruck und Olympiasieger 1992 in Albertville), Markus Graf (Geschäftsführer TVB Seefeld) und Markus Tschoner (Geschäftsführer TVB Seefeld) zusammensetzen.

Die jährlich stattfindende Tour ist ein aufregendes Erlebnis für die Unternehmer aus den Bereichen Sport und Glücksspiel. Die Tour verlief in diesem Jahr ab Reith bei Seefeld und begann mit einem Aufstieg über den Westhang des Rauchenkopfes. Nach jeder Etappe kehrten die Teilnehmer in einem Gasthaus ein und konnten sich an einem Tee aufwärmen oder eine kleine Stärkung zu sich nehmen. Als erstes Pausenziel war auf der diesjährigen Tour die Nördlinger Hütte angesetzt.

Frisch gestärkt ging es für die Teilnehmer dann in die zweite Runde, welche zur Reither Spitze, über das Reither Kar bis zur Seefelder Spitze führte. Die nächste Pausenstation war dann die Bergstation Rosshütte, welche von den Teilnehmern erschöpft aber glücklich mit Hilfe der Gondelbahn erreicht wurde.

Natürlich wurden die Teilnehmer vor Ort gebührend empfangen mit Sekt und einem sehnlich erwarteten Drei-Gänge-Menü. Wer von den Teilnahmern noch Kraft hatte, konnte eine Führung im Skimuseum auf der Rosshütte genießen. Die diesjährige Casino Seefeld Bergtour war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg und trotz Erschöpfung waren die Teilnehmer auch danach noch hellauf begeistert. Auch im nächsten Jahr wollen die Unternehmer ihre Teilnahme erneut einreichen und wieder andere Erfahrungen sammeln.