Studie belegt, dass Online Poker nicht so gefährlich ist, wie gedacht

Studie belegt, dass Online Poker nicht so gefährlich ist, wie gedacht

Die Firmengruppe "TüV AUSTRIA" die zu "TüV TRUST IT" gehört, brachte eine Studie über die Analyse von Glücksspielen im Netz heraus.

Virtuelles Pokerspiel ist in der Bundesrepublik, außer im nördlichsten Bundesland untersagt und besonders in den Ostgebieten der EU nach wie vor nicht kontrolliert. Auch wenn es ein Verbot gibt, stellt der Markt für Online Poker in der Bundesrepublik den zweiten Rang weltweit dar.

Rund ein Zehntel der Pokernutzer sind aus der Bundesrepublik. Dies kam im Rahmen einer Studie heraus, die das obengenannte Unternehmen beim "Forschungsinstitut für Glücksspiel und Wetten" veranlasste. Diese Studie befasste sich mit der möglichen Suchtgefahr des virtuellen Pokerspiels in seiner beliebten Abart namens "Texas Holdem No Limit".

Die Vorlage für einen neuen Glücksspielvertrag, welche einer andere Handhabung von virtuellem Pokerspiel und Sportwetten im Netz beinhaltet, wurde von der Kommission wegen mangelnden Beweisen für dieses Ungleichgewicht für Glücksspiele, die genauso risikobehaftet sein können, stark bemängelt.

Repräsentanten aus der Wirtschaft gefällt das Nichtvorhandensein von festgelegten Vorhaben in Sachen Handhabung des virtuellen Pokerspiels nicht, dieser Meinung ist auch ein Professor dieses Instituts. Er sagt, dass wenn der Markt für das Pokerspiel in der Bundesrepublik und in manchen Gebieten der EU nicht geregelt wird, dann kann es passieren, dass zahlreiche Bürger in eine rechtliche Grauzone kommen und auch zu Kriminellen gemacht werden. Eine andere Konsequenz ist auch, dass krankhafte Spieler nicht zu ermitteln sind und ihnen auch nicht geholfen werden kann.

Die Resultate der Studie machen klar, dass suchtkranke Nutzer einen nicht mehr so schnell zu beseitigenden Schaden anrichten, der momentan durch den vorhandenen Schwarzmarkt zustande kommt und unkontrolliert die ganze Bevölkerung belastet. Ein effektiver Spielerschutz kann wegen der aktuellen rechtlichen Situation nicht hergestellt werden. Durch ein individuelles Glücksspielgesetz ist es dem Bundesland Schleswig-Holstein geglückt, die Regelung des virtuellen Glücksspielmarktes im Netz und außerhalb in die Wege zu leiten. Seitdem ändert sich Einiges, was das Glücksspielrecht in der Bundesrepublik angeht.

Mit dieser neuen überarbeitung haben der Schutz der Spieler und der Jugend, die Suchtvorbeugung und auch die Geldwäsche weiterhin eine große Priorität. In den vorhandenen Prüfungssektoren des Unternehmens finden sich unbezweifelbare Vorgaben und Standards, die für eine Prüfung maßgebend sind, während es für den Schutz der Spieler und vor der Sucht keine festgelegten Vorgaben gab. So war das Unternehmen, eine neutrale und auch nicht abhängige Einrichtung, deren überprüfungen sich nur an akzeptierte Normen, hielten, die aus wichtigen Vorgaben resultieren, aber nicht einverstanden.

Damit die klaren und zu überprüfenden Vorgaben erstellt werden konnten, hat das Unternehmen mit der Wissenschaft eine Studie beim Institut, das sich mit wissenschaftlichen Fragen und Gutachten zum Thema Glücksspiel sowie Sportwetten aus unterschiedlichen Perspektiven befasst, veranlasst, welche die Analyse von virtuellem Glücksspiel zum Thema hat, dies geschieht auf internationaler Ebene.

Das Unternehmen hält sich damit an den Wunsch des Europäischen Parlaments, sprich seinem Ausschuss für den Binnenmarkt und den Verbraucherschutz, den Markt in Europa, was virtuelles Glücksspiel angeht, mithilfe eines minimalen Standards zu regeln und einheitlich zu machen.

Die Studie befasst sich mit der Festlegung eines Analyseprinzips im Bereich der Glücksspielofferten, damit unabhängige überprüfungen und möglicherweise Zertifizierungen Realität werden. Zudem schaute man sich in der Studie dieses Modell am Beispiel des Pokerspiels in der obenstehenden Version an und dabei wurde klar, dass das virtuelle Pokerspiel eine mittlere Gefahrenstufe aufweist und etwa den gleichen Risikograd wie die Sportwetten hat.

An der Analyse des Suchtrisikos des obengenannten Spiels waren viele bekannte Fachleute mit dem Thema Suchtforschung aus der Bundesrepublik, Italien, den Niederlanden und auch der Schweiz dabei. Außerdem bejahten sie das Resultat einer niederländischen Studie von vor zwei Jahren. Im Rahmen dieser Studie konnte das Unternehmen nun eine Grundlage für eine transparente Basis für Prüfungen schaffen.

Der Leiter des Unternehmens, das sich schon lange mit virtuellem und realem Glücksspiel auseinandersetzt und sich dabei auf Recht und die Sicherheit im Bereich IT festgelegt hat, sagte, dass man mit dieser Basisarbeit nun die Möglichkeit schafft, unabhängige Vorgaben für die Vorbeugung von Sucht und Schutzmaßnahmen für Spieler festzulegen, die auch geprüft und analysiert werden können und zudem ist eine Beurteilung der virtuellen und nicht virtuellen Glücksspielangebote, was ihr Suchtpotential angeht, möglich.

Zudem haben die für die Regelungen zuständigen Behörden in den Bundesländern nun die Chance, das vorliegende Suchtpotential der Offerten von Glücksspielen zu analysieren und zu beurteilen.