Lohnende Investitionen

"The Motley Fool", eine Webseite im Bereich Investment, hat das aktuelle Interesse der Medien für die neuesten Kooperationen zwischen den Casinogrößen in Las Vegas und Betreibern im Internet genutzt.

Damit will man herausfinden, wie es um die ökonomische Wichtigkeit einer geplanten Legalisierung des Online Pokers in Bezug auf die amerikanische Casinobranche bestellt ist. Da die Webseiten in diesem Bereich, wie beispielsweise "PokerStars" und "Full Tilt" Poker keinen Zugriff auf genaue Entwicklungen haben, sind die Ansichten der Fachleute gefragt.

Nach deren Meinung läge der Gewinn und Ertrag vor Abzug von Zinsen, Steuern und Absetzungen in einer Größenordnung von 500 Millionen Dollar bis zu 10 Milliarden Dollar jährlich. Der Reingewinn würde also zwischen 20 und 40 Prozent, sprich 100 Millionen bis zu 4 Milliarden Dollar betragen. Dies liegt daran, dass für das virtuelle Poker eine geringere Minderung des Ertrags vorliegt als bei anderen Casinos.

Hierbei stützte man sich auf Ansätze von "Forbes". Das Magazin berichtete, dass "Full Tilt" Poker im vergangenen Jahr eine halbe Milliarde Dollar Erträge und 100 Millionen Dollar Gewinn gemacht haben könnte.

Ebenso nutzte man hierbei die "Financial Times", diese schätzte den Gewinn des Betreibers für Online Poker auf rund 6 Milliarden Dollar weltweit. Die Leckerbissen wurden – wie könnte es anders sein – unter den Größen der Industrie aufgeteilt.

Dies geschah unter dem Kriterium, dass man beizeiten die Kooperation mit großen Betreibern von virtuellem Poker sicherstellt.

Trotz der neulich bekanntgegebenen Zusammenarbeit von "Full Tilt Poker" mit "Feritta Interactive" und ungeachtet der Besitzer der Station Casinos munkelt man bei dem obengenannten Magazin dass es eine mögliche Zusammenarbeit der MGM Resorts mit dem obengenannten Portal für virtuelles Pokern geben könnte.