Kampf gegen Online Glücksspiel in der Türkei

Kampf gegen Online Glücksspiel in der Türkei

Die türkischen Behörden, die sich im Kampf gegen das Online Glücksspiel im eigenen Land zusammengeschlossen haben sind die Türkische Nationallotterie und die türkische Telekommunikations-Behörde (TIB).

Seit dem Jahr 2007 können die Behörden illegale Webseiten im Internet eigenmächtig sperren und somit auch blockieren. Seit dieser Erlaubnis wurden bereits 139 Webseiten gesperrt. Gefordert wurden von Seiten der Nationallotterie insgesamt 457 Schließungen, auch von Webseiten mit ausländischer Herkunft.

Schon im Jahr 1997 wurde begonnen rigoros gegen das Glücksspiel in der Türkei vorzugehen. Unter anderem wurden die illegalen Spielhallen vor Ort geschlossen und die Anbieter zu Strafen aufgefordert. Allerdings nahmen viele dieser Betreiber die Möglichkeit wahr und verlagerten die eigenen illegalen Tätigkeiten auf das Internet, da der Boom des Online Glücksspiels gerade begonnen hatte.

Die Probleme in Bezug auf die Spielsucht und die Gefahren der Kriminalität und des Betrugs wuchsen allerdings mit der Abwanderung ins Internet und vor allem die Jugendlichen waren zunehmend gefährdet, da der Zugang zu den Glücksspielen im Internet einfacher wurde. Aufgrund dessen setzten die Behörden sich dafür ein, dass das illegale Glücksspiel grundsätzlich verfolgt wird und das die Sperrrungen illegaler Webseiten möglich gemacht werden. Die Verantwortlichen erhoffen sich dadurch auch die ausufernde Spielsucht bekämpfen zu können.