Aufschwung für Casino Konstanz

Aufschwung für Casino Konstanz

Dieser Aufwärtstrend sei laut Angaben des Geschäftsführers Otto Wulferding vor allem der Spielbank in Konstanz zu verdanken, die als Zugpferd für die drei Spielbanken des Betreibers fungiert. In 2014 konnte die Baden-Württembergische Spielbanken GmbH somit ein Plus von 2,7 Prozent verzeichnen.

Die Konstanzer Spielbank zählt zu den Top 10 Casinos in Deutschland. Auch im Jahr 2014 wurde erneut bewiesen, wieso dies der Fall ist, denn das Casino in Konstanz erfreute sich im vergangenen Jahr über regen Spielerbesuch. Der Bruttospielertrag des Hauses ist nach Angaben der aktuellen Bilanzen um etwa 1,2 Millionen Euro angestiegen. Jährlich besuchen etwa 85.000 Gäste die Spielbank, viele der Besucher kommen aus der nahegelegenen Schweiz.

Während andere Spielbanken innerhalb Deutschlands mit Besucherrückgang zu kämpfen haben, scheint die Spielbank Konstanz davon nicht betroffen. Trotzdem in den vergangenen Jahren auf dem Glücksspielmarkt viel passiert ist und die Bedürfnisse der Spieler sich angepasst haben, scheint die Spielbank Konstanz weiterhin ein Besuchermagnet zu bleiben.

Entgegengesetzter Trend in Baden-Württemberg

Während der Trend in Deutschland in Richtung Besucherrückgang geht, scheint das Geschäft der Spielbanken in Baden-Baden, Konstanz und Stuttgart entgegengesetzt gelaufen zu sein. Vor allem im Bereich der Spielautomaten konnten die Spielbanken nach Angaben von Wulferding einen Zuwachs verbuchen. Im Bereich des klassischen Glücksspiels mussten auch die Spielbanken der Baden-Württembergischen Spielbanken GmbH einen Rückschritt im Vergleich zum Vorjahr 2013 hinnehmen. Nicht nur der Betreiber profitiert von den steigenden Einnahmen der Spielbank, auch das Land Baden-Württemberg bekommt den Erfolg zu spüren.

Ein Teil der Einnahmen geht nämlich jährlich in Form von Steuerabgaben an das Land. Im vergangenen Jahr konnte sich das Land über eine Summe in Höhe von mehr als einer Milliarde Euro freuen, die zum Großteil in gemeinnützige Zwecke investiert wurde. Zum Ende dieses Jahres laufen die Konzessionen des Betreibers aus, dieser habe jedoch bereits eine neue Bewerbung eingereicht. Das zuständige Ministerium wird darüber entscheiden, wer den Zuschlag erhält und mit der neuen Konzession die drei baden-württembergischen Häuser die nächsten 15 Jahre lang bespielen darf.