Tag der offenen Tür am französischen Roulettetisch

Tag der offenen Tür am französischen Roulettetisch

Integriert in das dreitägige Sommerfest wurde von Bayerns Spielbank außerdem der Tag der offenen Tür. Hier sorgten die Croupiers der Spielbank dafür, dass keine Frage der Gäste unbeantwortet blieb. Angefangen bei der Frage, aus welchem Material die Roulettekugel besteht bis zu der Frage, welche Geschichte hinter dem Spiel BlackJack liegt, versuchten die Angestellten der Spielbank den Wissensdurst der Gäste zu stillen.

Spielbank-Direktor Endré Harmath gibt an, dass hinter der Idee des Tags der offenen Tür an der Bayerischen Spielbank in Bad Füssing der Wunsch liegt, die Besucher insoweit zu informieren, dass diese keine Scheu mehr haben, ihr Vergnügen in der Spielbank zu suchen. Sowohl Einheimische als auch Touristen des Kurorts nutzten die Gelegenheit des Tages der offenen Tür, um sich umfassend zu informieren und die Angebote des Sommerfests zu nutzen.

Werbung und Warnung

Da die Spielbank ein öffentliches Unternehmen des Freistaats Bayern ist, ist das Begeistern der Spieler für die Glücksspielangebote des Casinos nicht das einzige Interesse des Unternehmens. Gleichzeitig ist die Spielbank auch verpflichtet, die Spieler auf die Gefahren des Glücksspiels aufmerksam zu machen und niemanden zum Spiel zu animieren. Hier diesen Mittelweg zu finden ist nicht einfach, jedoch zeigte der Tag der offenen Tür, dass Information in diesem Zusammenhang alles ist und man mit den richtigen Mitteln die Spieler für das verantwortungsvolle Spielen begeistern kann.

Anstieg der Spielsucht in Indien

Anstieg der Spielsucht in Indien

Einzelne Schicksale machen deutlich, wie schlimme Folgen die Spielsucht haben kann. In einem Interview erzählt ein betroffener Vater von der Spielsucht seines Sohnes, die ihn alles gekostet hat. Er habe sein Land verkaufen müssen, die Familie musste die eigenen Ersparnisse für die Sucht des Sohnes aufbrauchen und Schmuck und Wertgegenstände mussten verkauft werden.

Noch immer ist der Vater damit beschäftigt die Schulden des Sohnes bei den Kredithaien zurückzuzahlen. Neben den finanziellen Schulden kann es aufgrund von Spielsucht auch zu kriminellen Handlungen führen, so wurde der Familie sowohl die Mutter als auch die Schwiegertochter genommen, die beide aufgrund des hohen Schuldenberges des Spielsüchtigen ermordet wurden, so der Vater.

In Goa ist das Live-Glücksspiel legal. Ansonsten ist das Glücksspiel in Indien vornehmlich verboten. Die Casinos vor Ort erleben einen enormen Boom. Viele Gäste bedeuten viele Umsätze für die Betreiber der Etablissements, aber gleichzeitig verschlimmern sich die Schicksale der betroffenen Spielsüchtigen.

Der Staat verdient an dem Glücksspielangebot und scheint auch darauf angewiesen, denn durch den Bergbau kann der Staat nach einem Urteil des obersten Gerichtshofs keine Steuereinnahmen mehr generieren. Es ist eine Art Teufelskreis für Regierung und Bevölkerung, wo das Glücksspiel einerseits für den Staat eine finanzielle Erleichterung ist, aber einzelne Bewohner in den finanziellen und auch persönlichen Ruin treiben kann.

Während einige Politiker sich vermehrt gegen die Casinokultur aussprechen, kann der Staat die Existenz der Etablissements mit den Steuereinnahmen rechtfertigen. Neben den Einnahmen aus den Steuern sind die Casinos Anziehungspunkte für Touristen, die bei einem Besuch in Goa nach Unterhaltung und Abwechslung streben.