Spielmanipulation bei der UEFA

Spielmanipulation bei der UEFA

Im aktuellen Fall werden zwei Schiedsrichter der Spielmanipulation bezichtigt. Aufgrund des Vorwurfs wurden die beiden Angestellten von der UEFA suspendiert. Für die Beteiligung beider Männer an der Spielmanipulation lagen entsprechende Beweise vor.

Die Spielmanipulation wurde im letzten Monat vorgenommen.

Hierfür lagen Beweise vor, die zur Suspendierung beider armenischer Schiedsrichter führte. Es gibt ein extra Ermittlungssystem für Spielmanipulationen der UEFA, welches verdächtige Wettmuster beim Spiel am 11. Juli aufdeckte. Bei diesem Spiel traten die Mannschaften FC Inter Turku und Vikingu gegeneinander an. Verantwortliche Schiedsrichter bei diesem Spiel waren Andranik Arsenyan und Hovhannes Avagyan. Durch das Ermittlungssystem werden stetig 32.000 Fußballspiele in ganz Europa überwacht, um auf diese Art und Weise gegen die Spielmanipulation vorzugehen.

Das besagte Spiel wurde durch die Mannschaft Vikingur gewonnen. Bei einer Anhörung, die von Seiten der Football Federation of Armenia durchgeführt wurde, gaben die Schiedsrichter zu versucht zu haben, das Spiel zu manipulieren und den Spielausgang zu beeinflussen. Die direkte Folge des Geständnisses war die Sperrung beider Männer, die damit von jeder Form von Fußballaktivitäten suspendiert wurden.

Auch von Seiten der UEFA wurden Disziplinarmaßnahmen in Angriff genommen. Man sei sehr erfreut, dass die Zusammenarbeit mit dem Vorstand der Football Federation of Armenia so gut funktionierte. Die gute Zusammenarbeit mit den entsprechenden, staatlichen Behörden, soll in Zukunft immer so vortrefflich funktionieren, damit so der Kampf gegen die Spielmanipulationen weiter geführt und erfolgreich gekämpft werden kann.

Im Kampf gegen Spielmanipulation

Im Kampf gegen Spielmanipulation

Im Zuge dieser Untersuchungen hat die UEFA mit eben solchen Vorgehensweisen den Kampf gegen die Spielmanipulation aufgenommen und versucht so, diese in den großen Fußballclubs zu unterbinden.

Im Kampf gegen die Spielmanipulation wurde zudem durch die UEFA Disziplinarverfahren gegen drei Fußallclubs eingeleitet, Zwei der Fußballclubs sind die der Türkei, der andere ist aus Rumänien. Aufgrund eines Verdachts werden hier verschiedene Untersuchungen durchgeführt, die den Verdacht entweder bestätigen oder entkräften sollen. Bei dem Fußballclub Besiktas war Spielmanipulation bereits früher ein Thema, denn der Präsident des Clubs wurde zuletzt aufgrund von früheren Fällen der Spielmanipulation zu sechs Jahren Haft verurteilt. Außerdem schied der Club bei der Champions League 2011-12 aus. Nun müssen dieser Club und der Club Fenerbahce erneut vor dem Control and Disciplinary Body der UEFA antreten.

Unabhängig von en zwei türkischen Clubs, die aufgrund unterschiedlicher Verdachtsmomente nun Rechenschaft ablegen müssen, gibt es noch einen dritten Club, den rumänischen Club Steaua Bucharest, der sich vor der UEFA verantworten muss. Bei dem Verfahren des rumänischen Clubs soll über die Zulassungskriterien für die Teilnahme an Europäischen Turnieren gesprochen werden. Die Manipulation hat in der Szene viele Dämpfer verpasst, nicht nur aufgrund der Folgen, sondern auch schon allein während der Spiele, in denen sich keiner sicher sein kann, ob alles mit rechten Dingen zugeht.

Auch ein Gewinn ist bei einem manipulierten Spiel kaum zu genießen. Einige Wettanbieter wie William Hill Sports, Ladbrokes, bet365 und 888 haben auch der Spielmanipulation den Kampf angesagt. So werden Wettsysteme durch unabhängige dritte überprüft, um so die Spielmanipulation ausschließen zu können. Auch jeder einzelne Spieler sollte in Bezug auf dieses Thema die Augen offen halten und mit diesem Verhalten für ein faires und gerechtes Wettspiel sorgen.

Uneinigkeit bei der Bewerbung von Glücksspiel

Uneinigkeit bei der Bewerbung von Glücksspiel

Auch zum Thema Glücksspielwerbung wird es in dem neuen Gesetz Änderungen geben, die zwar etwas auflockern, jedoch Werbung immer noch nicht gänzlich erlauben werden.

Da jedoch von Seiten der EU der alte Glücksspielstaatsvertrag für unzulässig erklärt wurde, weil dieser in vielerlei Hinsicht gegen das höher stehende EU-Recht verstoße, berufen sich einige Seiten nun darauf und meinen, dass der alte Glücksspielstaatsvertrag demnach keinen Bestand mehr hätte. Laut Angaben von ZAK gilt der alte Glücksspielstaatsvertrag jedoch bis zu dem Zeitpunkt der Verabschiedung des neuen Gesetzes weiterhin und so lange müsse man Rechtsverstöße weiterhin verfolgen und bestrafen.

Nach der alten Fassung des Glücksspielstaatsvertrages ist das bewerben von Glücksspielangeboten nicht zulässig. Aus diesem Grund zum Beispiel dürfen auf den Trikots der Spieler beim Fußball keine Glücksspielunternehmen als Sponsoren auftauchen. Die Kommission für Zulassung und Aufsicht der Medienanstalten (ZAK) ist unter Anderem dafür zuständig, dies zu kontrollieren. Neusten Meldungen zu Folge habe der Fernseher SAT 1 im Rahmen der UEFA Champions League unzulässige Werbung für Sportwettenanbieter ausgestrahlt.

Die ZAK gibt an, dass die Bewerbung von Glücksspiel derzeit nach Regelungen des Glücksspielstaatsvertrages weiterhin verboten bleibt und man dagegen vorgehen müsse. Aus diesem Grund wurde nun beanstandet, dass SAT 1 während der UEFA Champions League offensichtlich Glücksspielwerbung ausgestrahlt hatte, bzw. man diese im Hintergrund gut erkennen konnte. Bei der Werbung konnte man laut Angaben der ZAK zumindest die Namen der Sportwettenanbieter "Tipico" und "wetten.de" gut erkennen.

SAT 1 reagiert auf diese Beanstandung mit der Prüfung der Rechtsmittel. Sprecher des Unternehmens geben an, dass die Regelungen des alten Glücksspielstaatsvertrages nicht mehr angewendet werden dürften, da diese gegen das EU-Recht verstoßen würden. So lange demnach der neue Glücksspielstaatsvertrag noch keine Gültigkeit besitze, sehen die Verantwortlichen des Senders kein Problem darin, diese Form der Werbung im Hintergrund ausstrahlen zu können. Aus diesem Grund wollen die Zuständigen nun die überprüfung der Rechtsmittel vornehmen, um gegen die Beanstandung der ZAK notfalls auch rechtlich vorgehen zu können.

Von Seiten der ZAK wird deutlich gemacht, dass auch im neuen Glücksspielstaatsvertrag lediglich in Grenzen platzierte Werbung erlaubt sein werde. So lange jedoch der neue Glücksspielstaatsvertrag in Deutschland noch keinen Bestand habe, müsse man sich nach den Regelungen des alten und noch bestehenden Glücksspielstaatsvertrages richten. Die einzige Ausnahme hierfür stellt Schleswig-Holstein dar, denn hier wurde ein eigenes Glücksspielgesetz mit anderen Regulierungen verabschiedet.

Wie sich die Sache entscheidet ist noch unklar. Die ZAK hatte erst Ende des letzten Jahres andere Glücksspielwerbung auf Sendern wie Sport1 und Kabel Eins verboten und kritisiert. Welche Folgen dies nun für SAT 1 haben könnte und auf welches Recht man sich beziehen wird, bleibt derzeit noch abzuwarten.