Merkur Casino bald im Schloss

Merkur Casino bald im Schloss

Neben der Merkur Gruppe ist auch noch die baskische Unternehmensgruppe Nervion im Rennen um eine Lizenz auf Mallorca. Das Unternehmen Nervion verfügt bereits über eine Lizenz und betreibt ein Casino in Porto Pi. Mit der zweiten Lizenz würden die Unternehmer sich auf den Bau eines Fünf-Sterne-Hotels an der Playa de Palma konzentrieren.

Für das Merkur Unternehmen sind die Geschäfte in Spanien bisher sehr erfolgreich. Möglich gemacht wurden die Aktivitäten vor Ort durch die Fusion mit dem spanischen Unternehmen Dosniha. Merkur betreibt in Zusammenarbeit mehrere Spielotheken auf Mallorca. Zudem sind Teile des Entwicklerteams des Unternehmens nach Spanien gezogen, vielleicht weil das gute Wetter und der nahe gelegene Strand eine bessere Arbeitsatmosphäre schaffen.

Die Anbindung nach Deutschland ist sehr gut und daher scheint Mallorca für das Unternehmen ein wunderbarer Standort zu sein. Dies haben sich die Unternehmer wohl auch in Bezug auf die anstehende Casinoeröffnung gedacht und so hofft man bei Merkur derzeit auf die ausgeschriebene Lizenz, die bald vergeben werden soll.

Experten gehen jedoch davon aus, dass das individuelle Projekt von Merkur, die Schaffung eines Casinos in einem Schloss, keine besonders guten Chancen haben wird. Realistischer seien die Pläne des Konkurrenten Nervion, so die Insider. Das Ziel ist es mit der Eröffnung eines Casinos touristische Zentren der Region zu beleben. An der Playa Palma gibt es viele Touristen und das Grundstück, welches für den Bau des Hotels mit Casino in Frage kommt, gehört bereits den verantwortlichen des Unternehmens Nervion. Hier gibt es die Möglichkeit zu bauen und Pläne der Umgebung anzupassen, daher werden dem baskischen Unternehmen auch die besten Chancen angerechnet.

Die Pläne von Merkur Gaming sehen vor das Casino in einem Schloss zu errichten, welches unter Denkmalschutz steht. Das Schloss Bendinat befindet sich in der Gemeinde Calvia im Südwesten von Mallorca. Die Kaufoption hat das Unternehmen sich bereits gesichert, den tatsächlichen Kauf macht Merkur jedoch von der Lizenzvergabe abhängig. Es bleibt spannend, welchem Unternehmen die Lizenz zugesprochen und ob der deutsche Unternehmer in Zukunft vielleicht sogar eine Spielbank auf Mallorca betreiben wird.

Spielhallen Epidemie in München

In München ist das aus dem Boden schießen von Spielhallen in der heutigen Zeit nichts Ungewöhnliches mehr. Sobald Geschäfte frei werden reißen sich die Betreiber von Spielhallen um die frei gewordenen Räumlichkeiten.

Bereits bestehende Spielhallen im westlichen Teil Münchens sollen nun den Rahmen für das eventuell künftige Megaprojekt in der Hansastraße bzw. Westendstraße darstellen. Passanten die dort entlang gehen, sehen neben den riesigen Werbeplakaten mit Werbung für bestehende Spielhallen einen großen Komplex, in dem sich teilweise bereist Spielhallen befinden und wo es ausreichend Platz gib, um das Mega Spielhallen-Projekt in diesem Gebiet zu realisieren.

Die Werbeplakate in der Umgebung sind eindeutig: sie werben dafür, dass die Passanten die bestehenden Spielhallen besuchen und ihr Glück herausfordern sollen. Neben den Plakaten und Werbebannern, sollen auch die Öffnungszeiten zum Teil rund um die Uhr die Anwohner, Spaziergänger und Passanten zum Besuch in den Spielhallen einladen. Sollte das neu geplante Spielparadies dazu kommen, dann würde der gesamte Komplex auf einer Fläche von weit über 2000 qm den größten Komplex überhaupt in München darstellen.

Die Bewohner der Region und auch die Bezirksleiter sehen den Plänen skeptisch entgegen. Seit einigen Jahren ist es in München so, dass die Spielhallen nur so aus dem Boden schießen.

Noch spricht keiner von einem überangebot, jedoch könnte es sich mit der Zeit in diese Richtung entwickeln. Die Gefahr wird vor allem in der Spielsucht gesehen. Bei einem unkontrollierten Angebot, können die Kontrollen nicht mehr so verschärft gemacht werden und das Spielsuchtpotential steigt zunehmend an.

Das Projekt selbst wird trotzdem von einigen Experten bestaunt. Der Standort und die Kombination aus den rieseigen Spielhallen, wäre ein einmaliges Projekt mit guten Umsatzaussichten, aus Sicht der Unternehmer. Bisher haben die Betreiber jedoch noch nicht alle Genehmigungen, da die Ausmaße und die Anzahl der Automaten aus Präventionsgründen und Jugendschutzgründen noch ziemlich bedenklich sind. Der Standort selbst bietet jedoch gute Voraussetzungen für die Eröffnung einer weiteren Spielhalle.