Hackingangriff: Das Internet ist kein sicherer Ort

Hackingangriff: Das Internet ist kein sicherer Ort

Hierbei hat der Hacker das Ziel den privaten Account von fremden Usern zu knacken, um sich daraus einen Vorteil zu verschaffen. Beim Online Glücksspiel zum Beispiel schaffen die Hacker es in vielen Fällen bei ihren Angriffen frei über das Geld auf einem User-Account zu verfügen. Auch große Online Glücksspiel-Anbieter wie Unibet oder Bet365 sind vor Hackingangriffen nicht sicher.

Für die User ist es wichtig, sich der Thematik bewusst zu sein und im schlimmsten Fall zu wissen, wann man selbst gehackt wurde und was in einem solchen Fall zu tun ist. Also gilt es vorab zu klären, wie als User erkannt werden kann, dass der eigene Account gehackt wurde:

– Veränderung des Guthabens, ohne selbst gespielt zu haben

– kein Zugriff auf das eigene Nutzerkonto, aufgrund mehrmalig eingegebenem Passwort oder langer Abwesenheit, wenn dies nicht den Tatsachen entspricht

– unnatürliche Bewegungen auf dem Bankkonto

Bei einem eindeutigen Hackingangriff, also in dem Fall, wo entweder bei dem Online Glücksspiel Account oder auf dem Bankkonto Geld verschwunden ist, so ist der nächste Schritt für den User, umgehend den Kundendienst zu informieren. Bei der Passworteingabe, vor allem wenn der Fehler selbst nicht entstanden ist, ist es empfehlenswert sofort das eigene Passwort zu ändern, da davon auszugehen ist, dass bisherige Hackingversuche erfolglos waren. Für User ist es in erster Linie auch sinnvoll, darüber informiert zu sein, wie entsprechende Hackingversuche durchgeführt werden, um sich dauerhaft so gut es geht davor schützen zu können. Zu den Tricks der Hacker gehören folgende:

– Phishing und Pharming: Erstellung von Fake-Emails und Fake-Websites, um an die Kontodaten der User zu gelangen

– Betrüger geben sich als Kundenservice aus und erfragen Daten und Passwort

– hacken mithilfe von Trojanern und Keyloggern: auf diesem Weg werden Internet-Sicherheitslücken ausgenutzt und vor allem User mit einfachen Passwörtern ausgetrickst

Wenn der eigene Account gehackt wurde, also die Angreifer Zugang zu den Accounts von Usern haben, ist noch nicht alles verloren. Hier müssen die Hacker weitere Tricks anwenden, um an das Geld eines gehackten Spielerkontos zu kommen. Hierzu nutzen die Hacker in der heutigen Zeit zwei Methoden: die Chipdumping Taktik und Verknüpfung des Accounts mit einer Online Bezahlmethode. Beim Chipdumping werden von dem Hacker vorsätzlich Chips an andere Spieler verloren, die jeweils anderen Spieler sind dann Accounts der Hacker selber. Bei der Verknüpfung des Accounts mit einer Online Bezahlmethode verknüpft der Hacker das geknackte Spielerkonto mit einem eigenen Konto bei einem Online Bezahldienst.

Tipps und Tricks zum eigenen Schutz vor Hackingangriffen

– atarke Passwörter, die regelmäßig geändert werden

– funktionierende Antivirus-Programme auf dem eigenen Rechner

– Nutzung von WLAN nur bei sicheren Verbindungen

– keine Weitergabe von Passwörtern

– keine Passwortnotiz auf Zetteln

– Vermeidung von zu Hohen Geldsummen auf dem eigenen Glücksspielkonto

– Vermeidung der Öffnung unbekannter E-Mail oder Dateianhänge

Unibet übernimmt den finnischen Online-Pokerraum Pokerihuone

Unibet übernimmt den finnischen Online-Pokerraum Pokerihuone

Dieser Schritt wurde bereits in den vergangenen zwei Jahren vorbereitet, in denen sich folgende Neuerungen ergeben haben:

– Unibet Poker hat das Microgaming Poker Network (MPN) verlassen

– mit Hilfe von Relax Gaming hat Unibet einen allein lauffähigen Poker-Client etabliert

– Übernahme von Stan James Poker

– Übernahme von iGame

Die Poker-Marke Pokerihuone gehörte vorher zu iGame, welches im vergangenen Jahr von Unibet übernommen wurde. Mit der Übernahme von Pokerihuone wird die Marke auf die Unibet Poker-Software upgedated und beide Anbieter teilen sich die Spieler auf. Mit der Vorarbeit und der aktuellen Übernahme entwickelt sich Unibet konstant zu mehr als einer alleinstehenden Seite. Der alleinstehende Client verwandelt sich in ein richtiges Online-Poker-Netzwerk. Der Head of Poker bei Unibet, Andrew West, gibt an, dass er stolz sei, dass Unibet nach und nach immer mehr Erfolge verbuchen kann. Gleichzeitig macht er jedoch auch deutlich, dass die Entwicklung zum eigenständigen Client mit mehr Arbeit verbunden sei, als zunächst erwartet.

Die Bosse am Glücksspielmarkt

Die Bosse am Glücksspielmarkt

Online Wettbüros und Online Casinos erfreuen sich steigender Beliebtheit, ebenso wie das mobile Glücksspiel. Dicke Umsätze der Online Glücksspielanbieter sprechen eine eindeutige Sprache und zeigen deutlich auf, wie beliebt das Online Glücksspiel weiterhin ist. Experten gehen davon aus, dass der Boom auch weiterhin anhalten wird.

Die Umsatzzahlen der Online Anbieter liegen bei Beträgen in Höhe von 768,9 Millionen Euro und 229,6 Millionen Euro. Der Anbieter Unibet verzeichnete im Jahr 2012 rund 8,6 Millionen Kunden, präsentiert das eigene Angebot in mehr als 100 Ländern und beschäftigt rund 900 Anbieter.

Zu den weiteren bekannten Anbietern zählt auch Playtech. Hier wurden im Jahr 2012 Umsätze in Höhe von 428,6 Millionen Euro erwirtschaftet. 3000 Mitarbeiter sorgen bei dem Unternehmen dafür, dass den Kunden ein umfassendes Angebot zur Verfügung gestellt wird. Zwischen den Anbietern gibt es aktuell noch große Unterschiede im Bereich der Umsätze und der Anzahl der Kunden, dennoch können alle Anbieter ein deutliches Plus verbuchen.

Lotto, Spielautomaten und weitere Highlights

Neben dem boomenden Geschäft mit dem Online Glücksspielmarkt hat der deutsche Glücksspielmarkt noch weitere Highlights zu bieten. Lotto erfreut sich in Deutschland weiterhin großer Beliebtheit. Das Online Angebot für Lottospieler ist für diese sehr reizvoll. Angeführt werden die Umsätze des deutschen Glücksspielmarkts durch die Spielautomaten.

Im Jahr 2012 wurden hier 4,4 Milliarden Euro als Umsatz eingenommen. Lotto befand sich vor zwei Jahren noch auf Platz Zwei der Rangliste und verzeichnete Umsätze in Höhe von 1,85 Milliarden Euro. Auch die deutschen Spielbanken konnten im Jahr 2012 noch mit einem Umsatz in Höhe von immerhin 651 Millionen Euro auftrumpfen.

Übernahme iGame Group durch Unibet

Übernahme iGame Group durch Unibet

Das Unternehmen setzt sich aus den Marken iGame Casino, 24hBet (früher 24hPoker), Pokerihuone, Kolikopellit, Casinohuone, Veikkaushuone, Leijona Kasino, Hertat und Bohemia Casino zusammen. Vor einigen Tagen unterzeichnete Unibet die Übernahme der iGame Holding Plc und allen dazugehörigen Tochtergesellschaften.

Über die Details der Übernahme sei man sich bereits einig, die tatsächliche Übernahme für einen Preis in Höhe von 59 Millionen Euro soll in der zweiten Hälfte des dritten Quartals abgeschlossen werden. Unibet sichert sich damit Marktanteile am Markt in Nordeuropa, was für das Unternehmen besonders vielversprechend ist. Innerhalb des Unternehmens iGame soll sich an der Struktur erst einmal nichts ändern. Es ist geplant, dass das bestehende Management für die kommenden drei Jahre das Unternehmen unter Einbehaltung bestimmter Absprachen weiterführen soll.

Großes Potential durch die Übernahme

Von Seiten Unibets wurde schnell deutlich, dass man sich sehr über die übernahme des nordischen Anbieters freue. Man sehe großes Potential das bestehende Angebot von iGame mit dem eigenen zu verbinden und die Kompetenzen im Anschluss zu erweitern. Es sei geplant die bestehenden Produkte mit der eigenen Produktpalette zu verbinden und die damit erweiterte Produktpalette für die Kunden zur Verfügung zu stellen.

Neuer Deal für Unibet

Neuer Deal für Unibet

Mit der übernahme der Domain ist es dem Glücksspielanbieter Unibet von nun an möglich, über Bingo.com Ltd. den Echtgeld-Betrieb anzubieten. Nähere Informationen zu dem Deal liegen bisher noch nicht vor. Es wurde angegeben, dass die Übernahme eine Summe in Höhe von 1,7 Millionen Euro gekostet haben soll.

Nach Angaben des Geschäftsführers von Bingo.com, Jason Williams, sei man mit dem Deal sehr zufrieden. Es sei an der Zeit gewesen die Domain zu verkaufen, da der Betrieb im Online Bereich nicht mehr gesichert werden konnte. Durch den erfahrenen Anbieter Unibet habe man sich für den optimalen Betreiber der Domain entschieden. Durch das erfahrene Unternehmen könnte den Kunden Sicherheit geboten werden.

Darüber hinaus gibt Williams an, dass das Angebot von Seiten Unibets sehr fair gewesen sein. Man habe sich somit für einen bodenständigen Anbieter entschieden, der dem Unternehmen bereits im Vorfeld das fairste Angebot unterbreitet hatte und sei nun zufrieden mit der getroffenen Entscheidung.

Wachsende Bingo-Beliebtheit?

Der Schritt lässt sich von Seiten Unibets bisher noch nicht so gut erklären. Bingo ist in Deutschland nicht besonders populär. Vor allem im Online Bereich ist die Nachfrage in Deutschland vor allem nach Poker und BlackJack sehr hoch, Bingo wurde bisher keine große Bedeutung beigemessen.

Nichtsdestotrotz gibt es natürlich auch für deutsche Spieler verschiedene Bingo-Angebote im Internet. Welches Ziel Unibet mit diesem Schritt verfolgt ist bisher noch nicht ganz eindeutig, allerdings könnte es auch durchaus sein, dass Bingo sich in Zukunft zum beliebten Online-Game bei den Deutschen entwickelt.