Immer aktuelles Thema Spielsucht

Immer aktuelles Thema Spielsucht

Trotz Maßnahmen, Kontrollen und Gesetzen ist die Spielsucht weiterhin vorhanden und die Anzahl der krankhaft spielsüchtigen Spieler scheint stetig zu wachsen. Trotzdem die Spielsucht immer akuter zu werden scheint, so wurde festgelegt, dass sowohl Alkohol- als auch Tabakkonsum weit gefährlicher seien als die Sucht nach dem Glücksspiel.

Das "Jahrbuch Sucht 2013" gibt Aufschluss darüber, wie gefährlich die Spielsucht wirklich sein kann und wie sich das Spielverhalten von Spielern und Süchtigen innerhalb der letzten Jahre verändert hat. Im Vergleich zum Jahr 2005 hat sich die Anzahl der pathologischen Spieler fast verdreifacht. Ein Großteil der Süchtigen ist den sogenannten einarmigen Banditen verfallen.

Eine sehr einfache Variante um den Glücksspiel nachzugehen ist das Spielen in Spielhallen, wo die einarmigen Banditen zu finden sind. Hier werden Münzen in Automaten geworfen, es wird an dem einen Arm gezogen und dann entscheidet das Glück über Gewinn und Verlust. Von diesen Automaten scheint eine besondere Anziehungskraft auszugehen, denn hier sei die Spielsuchtgefahr mit am höchsten.

Der Anstieg der Anzahl an Spielsüchtigen sei somit auch der Regierung zu Lasten zu legen. Durch entsprechende Gesetze wurden den Spielhallen mehr Freiräume geschaffen. Die Etablissements sind wie Pilze aus dem Boden geschossen und da das Angebot die Nachfrage bestimmt, ist diese innerhalb der letzten Jahre enorm angestiegen. Schätzungen zu Folge leiden rund 200.000 Personen in Deutschland an der Spielsucht, etwa 300.000 zeigen ein problematisches Spielverhalten.