Neue Fusionen in der Glücksspielbranche möglich

So mancher Unternehmenszusammenschluss und wahrscheinliche Erwerbsabsichten schlugen seit einiger Zeit in der Glücksspielindustrie hohe Wellen. Auch am Hersteller von Casino Software, Cryptologic, geht dieser Kelch nicht vorüber.

Dieses Unternehmen gab erst neulich einem Fachmann in Sachen Management die Aufgabe, die Unternehmenstaktik detailliert unter die Lupe zu nehmen, was eventuell einen Verkauf zur Folge haben könnte. Eine Firma mit dem Namen "Amaya" ist an Cryptologic interessiert.

Nach Berichten aus den Medien, die allerdings nicht bekräftigt wurden, hat die Firma mit Sitz in Kanada und einem hauptsächlichen Tätigkeitsfeld in Kenia schon ein Zwanzigstel der Cryptologic-Aktien gekauft, sozusagen im Vorfeld des Kaufangebots.

Es ist noch nicht lange her, dass die Firma eine Zulassung im Bereich Online Glücksspiel in der Dominikanischen Republik erhielt. Die kanadische Firma will wohl hoch hinaus, denn noch 2011 will man ein Online Casino mit allen Casino Spielen sowie ein Portal für Online Poker bereitstellen.

Erst kürzlich wurden die Tatsachen dann etwas klarer. Das kanadische Unternehmen setzte die Börse in Bezug auf den Aktienanteil an Cryptologic in Kenntnis. Dies sind mehr als 650.000 und Amaya hat vermutlich mehr als eine Million Dollar hingeblättert. Der Softwarehersteller besitzt momentan rund 13 Millionen Aktien und ein paar davon sind noch zu haben, bevor feststeht, dass es an das kanadische Unternehmen geht.

Die Nachricht des Amaya-Geschäftsführers beinhaltete augenscheinlich auch die Gründe für den Erwerb der Aktien. Er erklärte mit Sicherheit, dass man diese Aktien deshalb erworben haben, um den taktischen Kauf von Cryptologic zu vereinfachen. Sein Unternehmen hat noch alle Möglichkeiten und verfolgt die Geschäftsentwicklung des Kaufobjekts, besonders von Interesse ist hier die finanzielle Seite.

Laut dem Geschäftsführer ist der weitere Erwerb oder die Veräußerung der gerade gekauften Anteile von einer Vielzahl von Aspekten abhängig, die nicht genannt werden. Das Unternehmen Cryptologic hat momentan Schwierigkeiten, doch bei dem Kollegen Playtech läuft alles bestens.

Hier kauft man immer mehr auf dem Markt ein, in Bälde soll der Software-Entwickler Ash aus der britischen Hauptstadt an der Reihe sein. Branchenkenner sind der Ansicht, dass dieser Kauf so gut wie entschieden ist.

Mit diesem Unternehmen würde Playtech über noch eine bedeutende Firma verfügen, da sie eine Vielzahl von exzellenten Spielen entwirft. Diese kommen auf der "EdGE"-Plattform des Unternehmens Gaming Technology Solutions zum Tragen, auch dieses wurde vor Kurzem vom selben Unternehmen aufgekauft.