Prävention gegen Spielsucht

Prävention gegen Spielsucht

An dem bundesweiten Aktionstag zur Prävention gegen Glücksspielsucht wurde in Delmenhorst Unterricht zum Thema Glücksspiel in der Realschule Lilienstraße abgehalten. Hier sollten die Schüler einer neunten Klasse für das Thema Spielsucht sensibilisiert werden und sich mit dem Glücksspiel auseinander setzen, um so auf die Risiken und die Gefahren aufmerksam gemacht zu werden, die das Glücksspiel ausstrahlt.

Der Unterricht wurde von einem Team aus der anonymen Drogenberatung (drob) vorbereitet und durchgeführt. Um die Jugendlichen für das Thema zu sensibilisieren wurde ein Pokerturnier veranstaltet sowie zwei Workshops durchgeführt. Themen innerhalb des Unterrichts waren Faszinationsreize, Risiken und Gefahren rund um das Glücksspiel. Viele der Jugendlichen kannten sich nach Aussage einer Mitarbeiterin der drob besonders gut im Bereich des Pokerns aus. Die Mitarbeiter der drob waren darüber nicht nur verwundert, sondern gleich erschrocken und dies machte es wohl mehr als deutlich, dass Aufklärungsarbeit an den Schulen besonders von Nöten ist.

Die Erfahrungen der drob bestätigten sich sehr schnell, denn bei dem veranstalteten Pokerturnier fanden sich vor allem die männlichen Jugendlichen ganz schnell an den Pokertischen wieder. Dieses Verhalten wurde von Seiten der anonymen Suchtberatung bereits erwartet. Jungen seien besonders von dem Glücksspiel fasziniert und vor allem auch interessiert an den unterschiedlichen Angeboten, weshalb genau hier mit der Präventionsarbeit begonnen werden müsse.

Das Glücksspiel und die verschiedenen Angebote sind eigentlich erst Menschen ab 18 Jahren gestattet, dennoch kennen sich immer mehr Jugendliche in dem Bereich besonders gut aus. Die Anzahl der spielenden Jugendlichen steigt laut drob stetig und liefert erschreckende Ergebnisse.

Ausbildung bei der Schmidt Gruppe

Ausbildung bei der Schmidt Gruppe

Die Gruppe der neuen Auszubildenden bei der Schmidt Gruppe setzt sich aus Nicole Fischer, Pia-Karin Ladler, Alessya Gorzhinskaya, Claudia Santoro, Lydia Tesfai, Pia-Katharina Kötting, Anja Andresen, Dana Krüger, Kristine Schoemaker, Ute Demsar, Petra Schnuck, Sandra Straub, Tanja Gondorf-Stein und Angela Kienast zusammen.

Die Ausbildung dauert mehrere Monate und bildet die Teilnehmerinnen im Bereich Filialleitung weiter. Nach erfolgreichem Abschluss dieser Ausbildung können die Teilnehmerinnen als Filialleiterinnen Verantwortung für eine Spielstation und ein Team an Mitarbeitern übernehmen. Dies bedeutet große Verantwortung, aber gleichzeitig auch viel Vergnügen bei der Arbeit, wenn sich die Frauen mit dem Job identifizieren können.

Der theoretische Unterricht sieht für die Schülerinnen Themen rund um die Branche und rund um Glücksspiel an sich vor. So lernen die Auszubildenden Spielsysteme kennen und erfahren nähere Infos zum Thema Glücksspiel. Auch die Themen Spielerschutz und Suchtprävention werden direkt in den ersten Unterrichtsstunden angeschnitten. Die Branchennahen Themen werden von Mitarbeitern der Schmidt Gruppe aufgezeigt, die durch die Arbeit in der Branche bereits mit viel Erfahrung und Fachwissen punkten können.

Die Schmidt Gruppe macht deutlich, dass es besonders toll sei, dass so viele Frauen sich für die Weiterbildung zur Filialleiterin interessiert haben. Man sei begeistert, dass so viele Interessenten nun an der Ausbildung teilnehmen und damit gleichzeitig Interesse an dem Unternehmen und an der Branche bekunden. Das Unternehmen erhofft sich die Motivation aufrecht erhalten und sich nach der Ausbildung auf motivierte Mitarbeiter verlassen zu können.

Strip Poker in Schweizer Oberstufenzentrums

Strip Poker in Schweizer Oberstufenzentrums

Offensichtlich passierte dieser Vorfall im Mathe-Unterricht. Nachdem sich einige Mütter aufgrund dessen bei der Schulleitung beschwert hatten wechselte der Lehrer die Klasse und bekam Auflagen, da er mit der Strip-Poker Geschichte Grenzen überschritten hatte.

Auch in der jetzigen Klasse seien laut Aussage der Schüler Dinge wie Strip-Poker und das Schauen von Pornofilmen als Hausaufgabe an der Tagesordnung. Von einem Schüler wurde sogar angegeben, dass der Lehrer diesen sexuell belästigt habe. Die Eltern der Kinder aus der betroffenen Klasse hatten bereits mehrfach Beschwerde eingereicht, doch monatelang passierte nichts. Nun scheint endlich gehandelt zu werden, so die Eltern.

Nachdem die Schulleitung lange nichts gegen die Vorwürfe unternommen hatte und die Eltern der betroffenen Kinder sich nicht ernst genommen fühlten, wandten diese sich nun an die Schulpflege. Die Schulpflege versucht nun mit Hilfe von Gesprächen mit den Schülern und auch mit dem Lehrer nähere Informationen zu den Vorwürfen zu sammeln.

Anhand dieser Informationen wird im Anschluss das weitere Vorgehen von Seiten der Schulpflege geplant. Seit März unterrichtet der Lehrer nicht an der Schule, da er aufgrund eines Burn-Outs krankgeschrieben wurde.

Die Polizei wurde bisher nicht eingeschaltet. Die Schulpflege gibt in einem Statement an, dass die Eltern hierzu Anzeige bei der Polizei erstatten müssten. Nun sollen jedoch erst einmal die Gespräche mit den Betroffenen in diesem Fall weiterhelfen.

Auch der Fall des Strip Pokers landete vor etwa einem Jahr bei der Schulpflege. Diese prüfte den Fall und beschloss mit weiteren Fachleuten, dass der Lehrer weiterhin unterrichten darf. Hierzu wurden jedoch bestimmte Auflagen festgelegt, an welche der Lehrer sich zu halten hat. In diesem Fall sorgte das Pokerspiel also für Aufsehen und nicht unbedingt in positiver Art und Weise.

Schon damals ging eine der Mütter mit diesem Fall an die Presse. Kurz danach wechselte der Sohn der Frau die Schule, wobei hier nicht feststeht, dass zwischen Beidem ein Zusammenhang besteht, so die Schulpflege.