Liberalisierung des deutschen Glücksspielmarktes durchaus sinnvoll

Liberalisierung des deutschen Glücksspielmarktes durchaus sinnvoll

Die Europäische Union hat immer noch die Option, gegen die Neufassung des Glücksspielvertrags vorzugehen, auf dieses Dokument war der Großteil der Bundesländer übereingekommen.

Der Chef des "Verbandes der Deutschen Automatenindustrie", kurz "VDAI" verlangte, dass der Markt nun einer Liberalisierung unterzogen wird.

In ihrem Kommentar ist es der Kommission nicht ersichtlich, weswegen im Rahmen der teilweisen Öffnung in der Bundesrepublik Sportwetten nur mit Beschränkungen erlaubt werden sollen, virtuelles Poker- und Casinospiel werden aber untersagt. Der Chef sagt, dass ihm die EU mit seiner Vermutung recht gibt, denn er meint, dass es im Land ein wirkliches Durcheinander geben wird.

Das Glücksspielspielgesetz hat seiner Meinung nach keine Einheitlichkeit, da sich die drei Sparten des Glücksspielsektors nämlich das virtuelle Spiel, das staatliche Spiel und das Spiel zu gewerblichen Zwecken in der jetzigen Lage voneinander ablösen. Die Gewinne im Glücksspiel seitens des Staates gehen immer mehr zurück und die Gewinne des virtuellen Glücksspiels sind binnen 10 Jahren achtmal so hoch geworden.

Aus diesem Grund verlangt er eine öffnung des Marktes für Glücksspiel, so hat man eine Chance, gegen die Offerten im Netz auf internationaler Ebene anzukommen. Unternehmen im Netz legen den Betreibern aus der Bundesrepublik nur Steine in den Weg. Hierdurch gehen Arbeitsplätze und Steuergelder für den Staat durch die Lappen. Seiner Meinung nach ist das Land nicht für den Wettbewerb tauglich, solange die Offerten der Spiele im staatlichen und gewerblichen Bereich gegeneinander arbeiten und die Gewinne im Netz ablaufen.

Im Hinblick auf die EU findet er eine weitere Uneinheitlichkeit, nämlich, dass nicht jedes Bundesland den Vertrag befürwortet. Der Norden hat ein Gesetz erarbeitet, welches von der EU grünes Licht bekam, das die restlichen Länderkollegen aber nicht gut finden. Das Bundesland im Norden macht es richtig, denn es schränkt die Lizenzzuteilungen nicht ein und will keine exorbitanten Abgaben haben.

Im Norden haben die Betreiber nur dann Abgaben zu entrichtet, wenn sie auch gut gearbeitet hat. In den restlichen 15 Bundesländern ist das Online-Glücksspiel untersagt, im Norden aber nicht. Er findet noch mehr Kritik, er sagt, dass die Bundesländer schon vorhandene Einschränkungen mit dem Vorgehen gegen die Spielsucht begründen.

Ihnen ist wichtig, dass die eigenen Schäfchen ins Trockene gebracht werden. Es werden eigene Gesetz gemacht, die Unternehmen selbst und der Fluss des Gelds wird von ihnen dominiert. Das Geld kommt teilweise in eine spezielle Kasse, damit Sport, Kultur und soziale Dinge vorangebracht werden können.

Das findet er auch in Ordnung, doch den Politikern ist das Geld wichtig und nicht die Sucht. Der Leiter ist aus diesem Grund auch davon überzeugt, dass die Marktöffnung nicht mehr abzuwenden ist. Er denkt nicht, dass der geplante Vertrag im Sommer gültig wird und sollten von 16 Ländern 13 zustimmen, dann ist Uneinheitlichkeit weiterhin da.

Es finden sich auch Volksvertreter die erklärten, dass der Chef ihnen nicht wichtig ist, aber das Lotto ist dann zwei Jahre da.